Für die Interessierten hier, das Sommerinterview von Friedrich Stromberg
EDIT: Ich kann das alles nicht mehr… Jetzt bin ich als Arbeitnehmer nicht nur faul, sondern auch noch dumm… zumindest wenn es nach unserem Kanzler geht. Der jammert nämlich aktuell rum, dass unsere Wirtschaft schwächelt, und meint, wir sollten uns mal ein Beispiel an den Schweizern nehmen, weil die schließlich 200 Stunden mehr im Jahr buckeln. Aber mal ganz ehrlich: Merkt der eigentlich noch was? 
Das Problem ist doch nicht, dass wir Deutschen kollektiv keinen Bock haben. Es lohnt sich finanziell einfach hinten und vorne nicht mehr. Bei uns schlägt die Steuerkeule doch schon voll zu, wenn man gerade mal das 1,4-Fache vom Durchschnitt verdient. Jede einzelne Überstunde, jede Extra-Schicht und jede hart verhandelte Gehaltserhöhung wird sofort mit 42 % plus Soli und Sozialabgaben wegbesteuert. Am Ende gehen von der Mehrarbeit locker 50 % oder sogar noch mehr direkt an den Staat.
Schaut man sich dagegen die Schweiz an, sieht das doch komplett anders aus.
Da kommt die richtige Keule erst ins Spiel, wenn man das 2,5- bis 4-Fache vom Durchschnittslohns knackt – und selbst dann sind deren Abgaben im Vergleich zu unseren ein absoluter Witz. Während man in Deutschland als normaler Leistungsträger dafür „bestraft“ wird, wenn man mehr arbeiten will, lohnt sich das Plus auf dem Konto in der Schweiz wenigstens noch. Kein Wunder also, dass die mehr Stunden reißen… also alles richtig gemacht @BillyMays 


alice weidel und jensi