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Reiche sagte etwa 2011 in einer Talkshow, dass sie lesbische und schwule Paare als „nicht normal“ ansehe. Deshalb seien gleichgeschlechtliche Eltern automatisch schlechtere Eltern (queer.de berichtete). Ein Jahr später erklärte sie in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung gar, dass Homosexuelle eine Gefahr für das Land darstellten: „Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Neben der Euro-Krise ist die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands“ (queer.de berichtete).
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Kritik an ihrer Position wies sie mit Gegenvorwürfen zurück: „Diejenigen, die am lautesten nach Toleranz rufen, besitzen selbst offenbar am wenigsten davon“ (queer.de berichtete). Auch später polemisierte Reiche weiter gegen Homosexuelle. So behauptete sie 2012, dass die gleichgeschlechtliche Eheschließung „unendliches Leid“ verursache, und warf Schwulen und Lesben „Hedonismus“ vor (queer.de berichtete).

