Deutsche Politik

uff:

Reiche sagte etwa 2011 in einer Talkshow, dass sie lesbische und schwule Paare als „nicht normal“ ansehe. Deshalb seien gleichgeschlechtliche Eltern automatisch schlechtere Eltern (queer.de berichtete). Ein Jahr später erklärte sie in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung gar, dass Homosexuelle eine Gefahr für das Land darstellten: „Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Neben der Euro-Krise ist die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands“ (queer.de berichtete).

[…]

Kritik an ihrer Position wies sie mit Gegenvorwürfen zurück: „Diejenigen, die am lautesten nach Toleranz rufen, besitzen selbst offenbar am wenigsten davon“ (queer.de berichtete). Auch später polemisierte Reiche weiter gegen Homosexuelle. So behauptete sie 2012, dass die gleichgeschlechtliche Eheschließung „unendliches Leid“ verursache, und warf Schwulen und Lesben „Hedonismus“ vor (queer.de berichtete).

Hab jetzt lange überlegt, was man dazu schreiben/sagen kann. Kann letztlich nur den Kopf schütteln und bin selbst davon überrascht, dass mich die Aussagen aus der Partei nicht (mehr) überraschen. Steht jetzt halt nur im Spotlight.

das schreit nach einer Umfrage :slight_smile:

Würde nur funktionieren bei einer anonymen Umfrage.

hä wieso? stehst du etwa nicht zu dem, was du gewählt hast? ( :

Doch, aber ich glaub das Parteishamingrisiko wäre dennoch zu hoch.

im bsw rumort es derweil weiterhin.

Nach der sehr knappen Niederlage des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) bei der Bundestagswahl erodiert der Einfluss der Partei auch im Lokalen. In der Rostocker Bürgerschaft verlässt der dortige BSW-Fraktionschef Toralf Herzer die Partei und will zur Linken wechseln. Das sagte Herzer dem SPIEGEL.

Ob neben Herzer noch andere der vier restlichen BSW-Abgeordneten die Fraktion in der Stadtvertretung verlassen, ist noch unklar. Dem BSW droht der Verlust des Fraktionsstatus, dafür sind mindestens vier Abgeordnete nötig.

[…]

Herzer nannte als Grund für seinen Austritt aus dem BSW verloren gegangenes Vertrauen in die von Sahra Wagenknecht gegründete Partei und den Umgang mit der AfD. »Mir haben einige Aussagen des BSW-Bundesverbands in Richtung AfD nicht gefallen«, sagt Herzer dem SPIEGEL. »Ich will nicht in einer Partei sein, die Steigbügelhalter für die AfD ist«, so der 55-Jährige.

[…]

Herzer kritisiert auch die innerparteiliche Diskussionskultur im BSW. »Der Bundesverband besteht aus einem inneren Zirkel von Ex-Linken, die ihr eigenes Netz gesponnen haben. Offene Diskussionen sind kaum möglich, mir kommt vieles sehr selbstherrlich vor.« Statt demokratischer Mitbestimmung würden Posten untereinander verteilt.

Das überrascht ja jetzt wirklich bei einer Kaderpartei!!!

Hoffentlich verschwindet Wagenknecht und ihre Partei in der Versenkung.

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Mein persönliches Highlight war, als Queen Sahra eine Kandidatin (glaube die hieß Wirsing) aufstellen wollte, die ihr wohlgesonnener war und diese dann ggn Katja Wolf krachend gescheitert ist. Einfach unfassbar wie scheiße illoyal die scheiß Genossen sind!

Glaube Sahra hat auch schon wieder kB mehr und wird das Projekt zeitnah aufgeben. Von Oskar schnell gerlernt wie man verbrannte Erde hinterlässt und schwupp wird das BSW aufgelöst. xoxo

Es gibt nur eine Queen Sarah

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So viele Details über Katherina Reiche, aber das Wichtigste wurde noch nicht genannt: Ihr aktueller (relativ neuer) Freund ist Karl Theodor zu Gutenberg! Man nennt sie schon das politische Power-Couple

Glaube jeder hier hatte Angst, dass du eine Markenrechtsverletzung witterst, wenn wir dir deine Gossip-Themen streitig machen.

Er betont zudem, dass er kein Politiker, sondern Journalist und Podcaster ist. Seit seiner Verwandlung sehr angenehmer Typ btw.

:lul:

Laut dem Kündigungsschreiben, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, wirft der Anwalt Hufnagls der Partei vor, sich nicht an die Vereinbarungen des Mietvertrags gehalten zu haben. Der Partei sei jegliche Außenwerbung untersagt, zudem habe die AfD den Innenhof nicht mit gemietet und damit die Außenfläche für ihre Party unerlaubt genutzt. Das Gebäude sei von der Polizei abgesperrt worden, andere Mieter hätten das Haus deshalb nicht betreten können. „Die Fortsetzung des Mietvertrags mit einem solchen Mieter, der sich über alle vertraglichen Absprachen und jegliche guten Sitten hinwegsetzt, Hausfriedensbruch und Vermögensgefährdung zulasten seines Vermieters und Nötigung gegenüber allen anderen Mietparteien des Hauses begeht, der also völlig rücksichtslos nur eigene Interessen verfolgt, ist unzumutbar“, lässt Hufnagl über seinen Anwalt ausrichten.

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Finds wieder gut wie Leute aus Unternehmen ihrer Branche in entsprechender Ministerposten gesteckt werden. Wird sicher super gut laufen.

Wieso „wieder“? Der Weg Wirtschaft/Lobbyisten → Minister ist doch sehr untypisch, wann gab es das denn das letzte Mal?
Normalerweise ist es doch eher andersrum

Es stimmt auch nicht. Der letzte war glaube ich Jost Stollmann, der nicht einmal die Stelle angetreten ist nach seiner Nominierung im Kabinett Schröder. Stattdessen wurde es dann ein Hochschulprofessor

und auch wieder geil, wie unterschiedlich darüber berichtet wird.

portal/zeitung a:

unternehmer freuen sich über berufung von reiche.

portal/zeitung b

lobbyisten sind erfreut über die personalie reiche.

portal/zeitung c:

fachleute freuen sich über neue ministerin.

gleicher inhalt, völlig unterschiedliche konnotation.

Bin auf ihre ersten wirtschaftlichen Takes gespannt.

Was ich bisher von ihr gelesen und gehört habe, überzeugt mich nun nicht.

Von ihr oder über sie? Wenn ersteres - gerne Zusammenfassen

Was meinst du damit?

Mit Karsten Wildberger übernimmt ein Top-Manager das neue Digitalministerium. Als Vorstandschef des Ceconomy Konzerns (Düsseldorf) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding mit rund 1.000 Märkten in vielen Ländern bringt der 56-Jährige einschlägige Praxiserfahrung mit.

Wirtschaftsministerin soll die Energiemanagerin und frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche werden. […] Die derzeitige Chefin der E.ON-Tochter Westenergie

Kulturstaatsminister ist ein Unternehmer, der Cicero gegründet hat.

Es gibt zwar eine gewisse Tradition, dass Kulturstaatsminister nicht unbedingt aus der Politik kommen – seine Personalie ist trotzdem umstritten und unerwartet. Der Medienunternehmer ist zuvor nicht mit einem besonderen Interesse für Kultur aufgefallen. Das geht aus Berichten der „Süddeutschen Zeitung“ und „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hervor.

Edit: Oder meintest du in der Vergangenheit?