Das wirklich schlimme ist, dass die FDP einen Habeck verhindert hat. Egal, wie man politisch zu den Grünen steht, egal, ob man alles mitträgt oder sogar gegenteilig sieht, ein Habeck hatte die Entwicklung des Landes in Sicht und war sich bewusst, dass es für Veränderung auch Opfer geben muss, einfac realpolitisch nachvollziehbar. Und sicherlich hätte es immer Widerstände gegeben, aber ich bin mir zu 100% sicher, dass das Land besser dastehen würde, die Bürger eine positive Perspektive hätten, und mit dem Sondervermögen wirklich etwas bewegt worden wäre, nicht wie jetzt, dass man gefühlt gar nichts davon merkt und die aktuelle Regierung nur eins versucht, ein Gegenpol zu AFD zu sein, und damit schlechte Politik zu machen, den Hebel überall ansetzen wlll, Arbeitszeiten, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Migrationspolitik, nur nicht da, wo man wirklich Geld generieren könnte, bei den Reichen.
Und die Grünen, und das vergisst man schnell, hatte ja auch eine Migrationspolitik, die eigentlich ihren ursprünglichen Werten entsprochen hat. Man hätte selbst mit einer immer noch menschenfeindlichen Asylpolitik so viele Menschen abholen können in ihrer irrationalen Angst vor Migration.
Aber die FDP und die Springerpresse haben das verhindert. Die FDP, weil das Bürgerwohl nie im MIttelpunkt stand, sondern Eigeninteressen und die öffentliche Wahrnehmung wichtiger war, also politisch in den Kampf mit den Grünen zu gehen, als das Ziel, das Land vorantzubringen. Und die Bild hat mit ihren polemischen Kampagnen ihr Übriges getan, mit dem Ergebnis, dass die schlimmste CDU aller Zeiten jetzt Verantwortung hat, ein Kanzler als Witzfigur, der rumheult, dass er Kritik aushalten muss, Helmut Kohl lachte nur, und unfähigen Ministern, die alles im Sinn haben, und vor alle sich, aber niemals die breite Bevölkerung. Eine Reiche, ein Spahn, das sind machtpolitische Abgründe, die die Gesellschaft genauso haben wollen, gespalten, weit auseinander und nichts anderes im Sinn haben als ihren Status zu sichern. Es ist so unfassbar erbärmlich und nebenbei will man nur seine Macht verteidigen. Der CDU geht es doch gar nicht darum, die AFD aus inneren Interessen auf Distanz zu halten, zb. weils Faschos sind, sondern weil sie selber keine Macht abgeben wollen. Ein Spahn ist sicherlich nicht intellektuell dumm, aber moralisch verroht, und nur mit dem Ziel, seinen Standard zu halten. Wenn er wüsste, dass das 20 Jahre so bleiben würde, egal, was er macht, dann wäre die AFD längst im Boot. Und Merz, dem nehme ich den Abstand zur AFD ja noch ab, aber die Motivation ist sicherlich das Gesamtwohl der Bürger, sondern das Beibehalten der Staatsräson zu jedem Preis und natürlich sein nicht vorhandene Empathie für das Bedürfnis der Bürger.
Das alles hätte man anders haben, aber dem Querschnitt der Bevölkerung fehlt eben das Wissen und die Weitsicht das große Ganze zu sehen, sondern bleibt lieber bei sich und den medial verkürzten Wahrheiten und Gefahren, die die Springerpresse kommuniziert. Und dann ist das die Realangst, und dass gesamte Ganze ist nicht im Blick und wird auch viel zu schlecht praxistauglich vermittelt, weil zu allererst, auch medial bedingt, das Schlechte, die Angst, in den Mittelpunkt rückt, und nicht die Chacen, und auch die Geduld, den Weg erst einmal einzuschlagen.
Und darum steht man genau da, wo man jetzt ist.
Und die SPD ist kein Regulativ mehr, sondern will einfach nur überleben und betreibt eine Politik des täglichen eigenen Überlebens ohne Weitsicht und kann sich null verkaufen für die Bürger. Das ist so erbärmlich anzusehen. Visionen, komplexe, das Land voranbringende Ideen haben keinen Platz, keine Lobby, keine Aufmerksamkeit, stattdessen wird Schlagzeilenpolitik betrieben und der Großteil des Volks versteht nur noch Polemik, verkürzte Politik und spürt nur die Angst um das eigenne Überleben und damit lebt sie ein Leben, nur auf sich ausgerichtet und das verhindert Zusammenschlüsse, gemeinsame Ideen.