das ist doch kompletter blödsinn.
ich wohne in hamburg nicht im hippen stadtteil, habe noch eine sehr günstige miete für eine „neubau“ wohnung (bald 10 jahre alt) und trotzdem zahle ich mit TG 1800€ warm miete.
mit 70k einkommen plus ggf. ein teilzeiteinkommen und kind kommste da nicht weit mit.
wie gesagt, das ist noch eine sehr günstige miete. wir haben uns mal umgeschaut und mittlerweile kostet nur etwas vergleichbares eher 2,2-2,3 und wenn man sich etwas verbessern wollen würde, geht es bei 2,5 los.
im freundeskreis habe ich 2 personen, die unter 70k brutto verdienen. das ist in hamburg, wenn man nicht berufseinsteiger ist schon kein gehalt, was ich als „reich“ einstufen würde.
das man in anderen regionen oder ländern damit deutlich besser lebt, ist richtig, ändert aber nichts daran, dass die abgabenlast für die arbeitende mittelschicht oder obere mittelschicht viel zu hoch ist. sonst ginge es einem mit 70k deutlich besser, wenn man denn damit so „reich“ ist.
reichtum sollte man zudem eher auf das vermögen beziehen. was bringt mir ein hohes einkommen, wenn ich alles davon ausgebe? dann bin ich acuh nicht reich.
dachte, die linken wären sich auch einig, dass der größte reichtum beim „toten“ vermögen liegt, das der wirtschaft nicht wieder zugeführt wird, aber jetzt tritt man schon auf die obere mittelschicht ein, weil sie reich ist?