und jetzt stell dir mal vor, was möglich wäre, wenn wir alle nicht nur 4 Tage Teilzeit 20h Woche samt 50 Krankheitstagen pro Jahr arbeiten würden!!!
wären es immernoch nur 0,5%, weil sich die Konzerne und superreichen die Tasche vollmachen würden 
das sind komplett desaströse zahlen, weil man mit den militär- und infrastrukturpaketen netto irgendwie 3-4% vom bip ausgibt. außerdem hat man jetzt praktisch 6 jahre stagnation.
Argentinien geht von 4 bis 4,5 % aus, da sind 0,5 % ein Rotzer zum Vergleich.
Hervorragender Vergleich.
einfach die chinesen kopieren und so tun als würde man jedes jahr 5% wachsen, wer solls in der bevölkerung denn nachvollziehen können
Böser Irankrieg trifft uns halt wieder hart. Kann doch die Regierung nichts dafür

argentinien ist auch die einzige industrienation, die letztes jahr noch geschrumpft ist. das ist ein einmaleffekt weil das erste jahr unter milei so katastrophal war.
das ist auch die einzige industrienation, wo die industrieproduktion stärker zurückgeht, als bei uns. die werden für dieses jahr von der öl- und gasförderung gerettet.
Normal, man musste ja den Laden auch erst mal aufräumen, eh man was bewegen kann.
Man weiß bei uns seit den 80er-Jahren, dass die Rente an die Wand fährt, und nun ist man geschockt und schiebt den Peter Merz zu? :D
dein glaube in allen ehren, aber milei scheitert komplett und es wird dort auch kein wunder geben.
aber es ist sicher angenehmer, sich das schön zu reden, als die eigene ideologie anzuzweifeln oder einzusehen, dass man auf einen libertären clown mit geklonten hunden und komischer lannister-beziehung zu seiner eigenen schwester reingefallen ist.
Merz wird eher für seine Menschenverachtenden Äußerungen kritisiert. Der schwarze Peter bezüglich Rente wird eher generell der CDU/CSU zugeschoben. Weil die Partei ja überwiegend den/die Kanzler/Kanzlerin gestellt hat und in der Regierung war.
Die CDU hat in 77 Jahren BRD übrigens 53 Jahre regiert. Alleine 16 Jahre von den letzten 20. Ich finde es extrem bemerkenswert, dass die so tun, als ob an jedem Problem in Deutschland irgendwer anderes Schuld wäre.
Und zu Argentinien. Dort will ich nicht arbeiten wollen, bei den Veränderungen, die dort anstehen. Absolut Arbeitnehmerunfreundlich.
Und generell sind solche 1 zu 1 Vergleiche schwierig, bei den vielen Unterschieden.
Ansonsten gerne woanders diskutieren. Der Link soll zur Aufklärung dienen, falls jemand nicht bekommen haben sollte, was dort jetzt abgeht.
Muss sowieso jedesmal schmunzeln wenn diese Regierung für ein jahrzehntelang bekanntes Problem jetzt anfängt kommissionen einzurichten xD
fände ich gut, dann sinken doch sicher auch meine beiträge und ich kann privat vorsorgen ODER?
die rente ist ja prinzipiell sowieso als grundabsicherung gedacht und nicht für leben in saus und braus in rente.
finde jetzt nicht, dass man die spd so einfach aus der verantwortung lassen sollte (zumindest seit schröder).
Jein. Also Schröder hatte auch seinen großen Anteil, ja. Zeitgleich hatten die späteren SPD Beteiligungen bei einigen Themen schlimmeres verhindert. Aber ja, einen Mittäter in der SPD hatte die Union definitiv.
Saus und Braus natürlich nicht, aber wo ist die Motivation (ausser natürlich Teil einer Community zu sein), sich 40-50 Jahre abzurackern, um dann den Rest deines Lebens, wenn du endlich Zeit hast, gerade so über die Runden zu kommen.
Das dürfte der Plan sein. Ich bezweifle aber, dass wir durch Beitragssenkungen massiv entlastet werden und dies in die private Altersvorsorge investieren können.
Eines der wenigen Dinge die ich von zu Hause in Sachen Finanzen mitgenommen habe war, dass man sich niemals auf die Rente verlassen und so früh wie möglich privat vorsorgen soll.
Personen die es nicht können sind natürlich damit nicht gemeint, für die muss der Staat anders sorgen.
Selbst jetzt mit bevorstehender Pension sorge ich zusätzlich privat für meine Zeit als Pensionär finanziell vor, denn auch der Pension traue ich nicht.
Ich finde es fahrlässig, wenn es wirklich Menschen gibt die sich voll auf die Rente verlassen haben.
Hier nochmal erwähnt: Menschen die es aufgrund ihrer Situation nicht können (also privat vorsorgen) sind von dieser Kritik obv. ausgenommen
Ich finde das ist ein zweischneidiges Schwert.
Grundsätzlich finde ich den Ansatz richtig, dass der Bürger sich selbst um die Altersvorsorge kümmert und diejenigen, die das nicht können, werden über eine Basisversorgung abgesichert.
Das entlastet die Systeme und gibt den Menschen die Möglichkeit ihre Rentenabgaben deutlich besser zu investieren.
Allerdings muss bezweifelt werden, ob die breite Masse mündig genug ist, dass man ihnen dieses Thema überlässt.
Aktuell kümmern sich viel zu wenige um die private Altersvorsorge. Auch diejenigen die das problemlos könnten.
Hier muss man sich schon fragen, inwiefern der Staat eine Fürsorgepflicht übernehmen muss