Er wird sogar für Gesetze verantwortlich gemacht die er garnicht verabschidet hat!
Wir haben also ein – mit Abstrich zwei – Beispiel, für die These „die Deutschen wählen herausragende Persönlichkeiten vor Parteien“.
Cem, genauer gesagt Hagel, unterstreicht meinen Punkt. Obwohl Cem >>> Hagel, war es extrem knapp. Weil die Leute die Partei, nicht die Person wählen.
Eine Frage der Perspektive.
Man könnte auch sagen das Hagel wegen eines jahre alten Videos nicht mehr gewählt wurde, obwohl die partei sich 0 verändert hat. Und Özdemir war eigt. erst für viele wählbar, weil er nicht mehr klassisch grüne politik gemacht hat.
Verstehe was du sagen willst, glaube aber das eine interessante Person mit gutem Marketing am Ende in der Politik erfolgreicher ist als nen solider Kandidat mit banger inhalten.
Ja,Ba-Wü ist besonders schwierig. Mt Kretschmann hatte man davor schon nen recht charismatischen MP, aber die Grünen in BaWü sind wsl. auch so konservativ, we man nur sein kann und nicht CDU/CSU zu heißen
Merz hatte mal wieder einen rausgehauen, was natürlich wieder für Empörung sorgt. Aber anscheinend geben ihm die Statistiken recht
Der Bundeskanzler spricht über Gewalt in der Gesellschaft. Er hat die Statistik in vielen Punkten auf seiner Seite.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch in der Regierungsbefragung im Bundestag von einer „explodierenden Gewalt“ in der Gesellschaft gesprochen, „im analogen wie im digitalen Raum“. Man müsse, so Merz, daher über die Ursachen sprechen, „wo die Gewalt herkommt“. Und da müsse man sehen, dass „ein beachtlicher Teil der Gewalt“ aus den Gruppen der Zuwanderer komme. Hat er recht?
Mehr Gewalt? Da verweist Merz auf Zugewanderte | FAZ
Da es bei der Auseinandersetzung im Bundestag vor allem auch um Gewalt gegen Frauen ging, ist der Blick auf das Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024 des BKA interessant. Besonders Politiker und Politikerinnen der Grünen haben bei der Stadtbild-Diskussion zurecht immer wieder darauf verwiesen, dass vor allem das private Umfeld für Frauen ein gefährlicher Ort ist. Laut BKA gab es 2024 rund 77.000 nichtdeutsche Tatverdächtige – und rund 140.000 deutsche Tatverdächtige (ohne Aufschlüsselung nach Migrationshintergrund).
Somit haben rund 36 Prozent der Tatverdächtigen im Bereich der Häuslichen Gewalt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Setzt man diese Zahl wieder mit dem Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in Relation – 15 Prozent – fällt auch bei der Häuslichen Gewalt der überproportionale große oder auch „beachtliche“ Anteil an Nichtdeutschen auf.
Ich würde sagen, dass der beachtlichste Teil der Gewalt aus den Gruppen der Männer kommt. Anstatt also zu erwähnen, dass Männer das Problem sind, lenkt er den Blick auf Zuwanderung.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass er mit seiner Aussagen recht hat. Kein Mensch sagt, dass da nicht auch Menschen dabei sind, die nicht-deutscher Herkunft sind.
Gibt bei seinen Aussagen nur 2 Probleme: 1. die Diskussion ist derzeit entfacht, weil eine Biodeutsche Kartoffel einer Woman of Color geschadet hat und 2. wird seine Aussage dem Problem halt nicht gerecht.
Es sind Männer. Scheiß egal wo sie herkommen. Und er lenkt den Blick bewusst wo anders hin. Ich bin ja der Meinung: wenn dir wirklich was an der Lösung des Problems liegt, sollte man nicht auf einen Teilbereich schauen und den Rest ignorieren. Ach und vllt sollte man Hilfsorganisationen nicht die Mittel kürzen. Aber was weiß denn ich schon.
Ein gutes Beispiel ist da aber auch die Vergewaltigung in Neukölln durch 9 arabische Jugendliche, bei der dann noch die Täter durch eine Institution geschützt wurden. Da gab es bspw. keine großen Demos, keinen riesigen Aufschrei. Dieser Vorfall wird von einer Seite auch gezielt ignoriert, obwohl dieser weitaus schlimmer und skandalöser war, da hier halt die Vertuschung erfolgte, das Mädchen von mehreren Männern in der Realität vergewaltigt wurde und sich auch keine teuren Anwälte leisten kann.
Der Hinweis auf Merz auf die starke Überproportionalität in den Statistiken ist doch auch richtig, um irgendwie Lösungen für das Problem zu finden. Ein Ausblenden dieser beunruhigenden Tatsache befeuert nur weiterhin die Populisten
Ist das Whataboutism?
Es steht jedem frei, eine Demo zu organisieren. Go for it.
Er unterstützt mit seiner Aussage Populisten. Nochmal: das Problem sind Männer. Egal welcher Herkunft. Und - wie man sieht - lenken seine Aussagen von dieser Tatsache ab.
Es gibt gar keinen Grund, über die Herkunft zu diskutieren.
Keiner von uns hat ein Abo von der Jungen Freiheit und weiß was für ein unsinn du redest. Ich wünsche dir aber viel Glück damit.
Ich werfe mal aber so in den Raum, wer ist denn das Opfer von häuslicher Gewalt? Diese Diskussion auf Bio-Deutsche und Migranten herunterzubrechen ist falsch, schäbig und soll von den eigentlichen Probleme ablenken.
Bei unserem Integrationsproblem finde ich die Aussage bei häuslicher Gewalt „die Herkunft ist egal“ irgendwie verstörend und verblendend.
Man kann es rhetorisch und in dem Kontext kritisieren, aber nicht pauschal ignorieren.
Es ist weder ein Integrations- noch ein Herkunftsproblem. Es ist ein Geschlechterproblem. Ich glaube, das wird mit dem Fingerzeig auf Herkunft ignoriert.
Ignoriert doch niemand? Es geht aber darum, dass Männer in der Regel das Problem häuslicher Gewalt sind und es nicht ein allg. Problem der Ausländer ist. Des Weiteren hat man beim Thema immer diesen Unterton, dass es Ausländer aus dem nahen Osten sind. (darauf spekuliert wohl auch der user hier)
Kann dir versichern, dass die Osteuropäischen Ausländer schlimmer sind. Die sind bestimmt nicht gemeint bzw ein Problem :) Sind auch weiß
Wenn die FAZ und der Tagesspiegel nun die „Junge Freiheit“ sind, wird mir einiges klar.
Schäbig ist es nicht. Ging es ursprünglich in der Stadtbild-Debatte von den Grünen aus, hier Strohmänner zu bauen und eine starke Überproportionalität zu relativieren
Da es bei der Auseinandersetzung im Bundestag vor allem auch um Gewalt gegen Frauen ging, ist der Blick auf das Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2024 des BKA interessant. Besonders Politiker und Politikerinnen der Grünen haben bei der Stadtbild-Diskussion zurecht immer wieder darauf verwiesen, dass vor allem das private Umfeld für Frauen ein gefährlicher Ort ist. Laut BKA gab es 2024 rund 77.000 nichtdeutsche Tatverdächtige – und rund 140.000 deutsche Tatverdächtige (ohne Aufschlüsselung nach Migrationshintergrund).
Somit haben rund 36 Prozent der Tatverdächtigen im Bereich der Häuslichen Gewalt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Setzt man diese Zahl wieder mit dem Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in Relation – 15 Prozent – fällt auch bei der Häuslichen Gewalt der überproportionale große oder auch „beachtliche“ Anteil an Nichtdeutschen auf.
Gut, wenn wir beim kleinsten gemeinsamen Nenner schon 'ne unterschiedliche Interpretationsgrundlage haben, rentiert sich 'ne Diskussion nicht.
Ignoriert wird es von der Bundesregierung, wenn Förderungen immer weiter reduziert werden und mMn hat ein Integrationsproblem durchaus Auswirkungen auf häusliche Gewalt. Weshalb jetzt 'ne geographische Grenze bei Integration gezogen, i don’t know, aber sind wir uns doch einig, wir werden auf keinen Nenner kommen 
Dass Merz 'n Vollidiot ist und rhetorisch mal verstehen sollte, dass er nicht mehr in der Opposition sitzt, soll hier auch gar nicht das Thema sein. „Da wurde ich wohl wieder falsch verstanden, ähm sorry“
Das ist so nicht ganz korrekt. Natürlich handelt es sich primär um Männer. Relevant ist jedoch auch das Frauenbild sowie die Sozialisierung. Damit kann man eine starke Überproportionalität auch erklären. Die Überproportionalität bei häuslicher Gewalt hatte ich oben mit der FAZ belegt. Interessant im WDR-Artikel sind die Aussagen bzgl. des Frauenbildes
Hier ein älterer aber auch sehr ausführlicher Artikel im WDR
Was allerdings auffällt: Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen ist mehr als doppelt so hoch wie der Anteil von Ausländern an der Bevölkerung in Deutschland.
Entwurzelte junge Männer
Dafür gibt es nach Ansicht Walburgs mehrere Ursachen. „Einerseits haben wir es da häufig zu tun mit jungen Männern in einer sehr speziellen Lebenssituation: wenig eingebunden, teilweise auch sozial entwurzelt“, so der Kriminologe. „Und da steigen allgemein die Risiken für gewaltsames Verhalten, aber eben auch für Sexualdelikte in Zusammenhang mit Gewalt.“
Dazu komme, dass einige der Täter durch ein sehr traditionelles Männlichkeitsbild geprägt seien, das sexuelle Übergriffe zusätzlich begünstigen könne.
****Um welche Herkunftsländer es sich dabei handelt, lässt sich auch an den Zahlen der PKS ablesen. Vergleicht man den Anteil von Tatverdächtigen bestimmter Nationalitäten mit dem Anteil der Nationalität an der Bevölkerung in Deutschland wird deutlich, dass dort oft Länder vertreten sind, in denen bis vor wenigen Jahren Krieg herrschte oder immer noch herrscht: Syrien, Afghanistan, Irak.
In vielen Fällen sind zudem Tatverdächtige aus muslimisch geprägten Ländern stark überrepräsentiert. Dazu zählen Tatverdächtige aus dem Iran, dem Kosovo, Marokko oder Pakistan.
Das Frauenbild in muslimischen Ländern
Für die türkische Frauenrechtlerin Seyran Ates zeigen diese Zahlen, dass „wir es mit jungen Männern zu tun haben, die aufgewachsen sind mit einem Frauenbild, nach dem Frauen nicht so viel wert sind wie Männer“. Zudem handele es sich oft um Männer, die sexuelle Erfahrungen nur als Gewalt gegen Frauen kennen würden.
Für viele der jungen Männer, die so aufgewachsen sind, sei es wie eine Art Schock, wenn sie dann nach Deutschland kommen. „Sie haben gehört, dass in Deutschland alles so frei sei, und denken dann, dass alles, was in ihrem Heimatland reglementiert sei, hier erlaubt ist“, sagt die Rechtsanwältin.
In diesem Zusammenhang dürfe man laut Ates auch nicht die Menschen vergessen, die schon länger in Deutschland leben. Auch bei Muslimen, die in der zweiten, dritten oder vierten Generation in Deutschland sind, könne man teilweise eine Rückwärtsbewegung bei den Geschlechterrollen beobachten.So sind beispielsweise türkische Tatverdächtige im Vergleich zum Anteil der türkischen Bevölkerung in Deutschland in der Polizeistatistik überrepräsentiert. Das gilt allerdings auch für einige andere, nicht-muslimische Länder wie Bulgarien und Serbien.
finde solche aussagen ziemlich blind. die statistiken besagen doch genau gegenteiliges. bei dem querschnitt müsste es nach deiner logik relativ ausgeglichen sein. das ist aber ganz klar nicht der fall.
man sollte sich dem auch nicht verschließen, sondern überlegen, wie man diese menschen „integriert/bildet“ oder eben bei straftaten direkt abschiebt (sofern möglich). ansonsten muss eben strafrechtlich spätestens bei wiederholungstägern auch mal hart durchgegriffen werden. - das gilt natürlich auch für deutsche wiederholungstäter
Nach deiner Logik müsste es also keine Gewalt mehr gegen Frauen geben, wenn wir einfach alle Ausländer abschieben.
Ist das korrekt?
Ansonsten würde mich interessieren, wie man die übrigen 64% der Tatverdächtigen besser integriert. Und wohin wir die abschieben wollen.
Man kennts, Probleme können nicht koexistieren, ist immer 'ne entweder - oder Angelegenheit.
Wenn wir über häusliche Gewalt sprechen und Täter einen Migrationshintergrund haben, dann haben eben auch Opfer einen Migrationshintergrund. Inwiefern hilft es diesen Opfern, wenn wir darüber reden woher die Täter kommen?
Wenn wir Gesetzte machen die das Asylrecht und Migration erschweren schaden wir allen Migranten, nicht nur irgendwelchen Tätern, sondern eben auch den Opfern.
Und zum Verstehen von einer Statistik gehört auch zu wissen welche Merkmale wichtig sind. Wenn wir jetzt feststellen, dass 90 % aller Täter eine Schuhgröße von 45 und größer haben und daraus politische Folgen ableiten hilft das keinem.
Für Gewalt gegen Frauen wird es viele Gründe geben, aber besonders bei der klassischen häuslichen Gewalt werden sozioökonomische Gründe eine wichtige Rolle spielen.
Das hat sucuk in seinem sehr differenzierten Beitrag doch gar nicht behauptet? Es geht doch eher um die Überproportionalität. Natürlich würde es trotz Abschiebung noch solche Straftaten geben