Deutsche Politik

da hatte man ja damals schon das gefühl, sie wolle sich mit einem knall verabschieden. da hätte man vermutlich mal bisschen gründlicher/länger prüfen sollen.

Nancy Faeser verwechsele ich immer mit Franziska Giffey, irgendwie beide ziemlich unfähig rübergekommen und dann versucht in der Landespolitik weiterzustümpern.

1 Like

oder ab zu EU.

Ist auch eines der großen Probleme der heutigen Politik. egal wie scheiße es lief oder wie groß der Skandal war, es findet sich trotzdem noch irgendein Posten, auf dem weitergestümpert werden kann.

2 Like

Verstehe das auch irgendwie nicht. Ich fange dann einfach immer an den ganzen Apparat (hier: Partei) in Frage zu stellen, wenn sowas systematisch sichtbar wird.

massenhafte unfähigkeit zieht sich ja durch alle parteien. wenn man etwas suchen will, wird man etwas finden. aber klar es gibt natürlich personen, die eigl. gar nicht mehr tragbar sein dürften für eine partei ala scheuer/spahn, um jetzt mal zwei bekannte gesichter zu nennen. die müssten direkt aus der partei fliegen, wenn man zumindest etwas authentisch bleiben möchte.

e/ fehler können passieren und sind menschlich und ich fände es auch völlig legitim, bei einer frage zu antworten, dass ich es gerade nicht weiß oder die genaue position der partei nicht kenne, aber dann muss ich auch die fkin eier haben und dazu stehen bzw. es zu kommunizieren.

Das Spahn da noch rumeiert echt eine Schande.

1 Like

Es ist irgendwie ganz schön leise um Tilmann Kuban geworden. War doch ein aussichtsreicher Nachwuchspolitiker.

Reiche haut auch mal wieder ihren Pro-AG-Lobbyismus raus…

Wenn man sich dazu die unbezahlten Überstunden anschaut :kekw:

:rofl::rofl::rofl::rofl::rofl:

Sie ist einfach lost. Aber das denken doch die Boomer über die nachfolgenden Generationen, dass sie faul sind und wenig arbeiten. So gewinnt man zumindest wieder Wöhlerstimmen bei den Älteren. Es ist so peinlich

2 Like

Ich kann dieses Boomergebashe langsam nicht mehr hören. Billiger geht’s nicht.

1 Like

„Außerdem sollten mehr Beschäftigte aus Teilzeit- in Vollzeitjobs gebracht werden, etwa durch steuerliche Anreize oder den Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder. „Wir müssen in Deutschland insgesamt mehr arbeiten“, so Reiche. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Jahr liege in Deutschland 25 Prozent unter dem Niveau in den USA.“

USA auch ne geile benchmark, wo die menschen 2-3 jobs haben, um zu überleben.

vollzeit arbeiten lohnt doch gar nicht mehr, weil die abgabenlast so unglaublich hoch ist. dann muss man sich noch gedanken machen, dass man ggf. zur zahlung gebeten wird, wenn die eltern ins pflegeheim kommen, warum sollte man das risiko eingehen?
ja ich arbeite noch vollzeit, aber möchte es in ca. 3 jahren ändern.

e/

Als Stellschrauben für mehr Arbeitszeit schlug Reiche ein höheres Renteneintrittsalter vor. Ferner möchte die Wirtschaftsministerin die Frühverrentung reduzieren: "Es kann nicht sein, dass Unternehmen, die einerseits beklagen, keinen Nachwuchs zu haben, im gleichen Zuge gut qualifizierte Arbeitnehmer ab 61 in Altersteilzeit schicken.

vllt sollte man mal überlegen, warum es keinen nachwuchs gibt und da ansetzen? statt menschen die freie entscheidung zu nehmen, die 40 jahre gearbeitet haben.

der US staat macht auch billionen „schulden“ jedes jahr (ausgaben des staates = einnahmen u.a. der privatwirtschaft) und das land hat (großteils dadurch) nach wie vor fast vollbeschäftigung (wenn auch mittlerweile weniger als unter biden).

es fehlt hierzulande nicht an arbeitswille sondern an arbeitsplätzen. in riesigem ausmaß. 3 oder 4 fach.

aber es geht frau reiche (und der ganzen partei) eben auch nicht um zielorientierte lösungen irgendwelcher realer oder nicht so realer probleme sondern schlicht und einfach um klassenkampf von der arbeitgeberseite.

1 Like

Wie hart die diese Lüge mit der angeblich niedrigen Arbeitszeit der Deutschen durchziehen ist einfach unfassbar.

5 Like

Kann mich kurz wer aufklären, bin nicht im Thema drin. Kurze Recherche hat mir nur das hier gezeigt:

"Arbeitszeit seit 1991 rückläufig
Insgesamt hat die gewöhnliche Wochenarbeitszeit seit 1991 (38,4 Stunden) um 4,1 Stunden abgenommen. Bei separater Betrachtung der Voll- und Teilzeiterwerbstätigen fällt auf, dass die Arbeitszeit bei den Vollzeiterwerbstätigen in den letzten zehn Jahren um 1,3 Stunden abgenommen hat. Davor war die gewöhnliche Wochenarbeitszeit über die Jahre relativ konstant (1991: 41,4 Stunden). Bei den Teilzeiterwerbstätigen ist von 1991 (20,0 Stunden) bis 2004 (17,4 Stunden) ein Rückgang zu verzeichnen. Danach stieg die wöchentliche Arbeitszeit bei Teilzeiterwerbstätigen im Zeitverlauf wieder an (2024: 20,9).

Die mittlere Arbeitszeit aller Erwerbstätigen wird dabei von dem steigenden Anteil Erwerbstätiger in Teilzeit beeinflusst. Dieser betrug 14,1 % von allen Erwerbstätigen im Jahr 1991 und stieg bis 2024 auf 30,8 % an."

Der Gegenspieler dazu ist die Gesamtzahl Erwerbstätiger und die ist gestiegen:

1 Like

Man muss fairerweise schon sagen, dass das kein Gegenspieler ist, sondern eine ziemlich nutzlose Statistik in der Debatte, weil die Anzahl der Gesamterwerbstätigen logischerweise mit dem Wachsen der Gesamtbevölkerung ansteigt.
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist natürlich gesunken in den letzten Jahrzehnten, was wir dem technischen Fortschritt zu verdanken haben (im Prinzip ein Trend, der seit der Industrialisierung anhält), welche politischen Folgen man daraus jetzt ziehen will, ist natürlich eine andere Frage.

Jaein, nutzlos würde ich sie nicht nennen, es ist eine Erklärung für den Widerspruch von sinkender Durchschnittsarbeitszeit und dem ‚die deutschen arbeiten so viel wie noch nie‘.

Natürlich ist die Gesamtlage komplexer und lässt sich nicht an ein, zwei Parametern ableiten und erklären. Hatte den Post von crade aber so verstanden, dass er genau auf diesen Widerspruch gestoßen war und ihn sich nicht erklären konnte.

1 Like

Frohe Weihnachten.