Deutsche Politik

Deutsche industrie ist so washed.

Ich arbeite bei einer relativ großen Firma im Frankfurter raum welche Europa - Middle East und Nord Afrika bedient - wir haben Jahre lang Maschinen für den Automobil/SMD/Elektro Bereich verkauft/gebaut etc. seit Covid wurde der Rüstungszweig erschlossen und siehe da - mittlerweile sind die einnahmen lediglich aus dem Rüstungszweig höher als Automobil/SMD/elektro zusammen.

Meine persönlich Meinung sind die unendlichen auflagen innerhalb Deutschlands, denn mittlerweile haben wir auch deutlich größere Kunden aus UK etc. als in Deutschland.

Wenn man z.b die Elektro sparte von ex Conti anschaut, wie viel dort gekürzt wird - oder Harman, das geht innerhalb Deutschlands komplett dem Bach runter.

Hier wurde denke ich vor 2-3 Jahren der komplett Falsche politische weg eingeschlagen mit diesem ganzen Greenwashing zeug hat man der Induestie einfach nur geschadet in der Hoffnung auf dem papier irgendwelche Zahlen zu generieren die der Umwelt sicherlich gut tun, aber den Menschen nicht.

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Die Politik ist also schuld, dass eure Produkte nicht mehr gefragt sind? Inwiefern gab es denn politische einschneidungen, die da so maßgeblich waren für eurer Unternehmen?

Klingt für mich nach „Meinem Unternehmen geht’s schlecht die Grünen sind schuld!“

An einem selber liegt es natürlich nicht :thinking:

Was Rüstung und das provitieren von derzeit etlichen Konflikten mit Greenwashing und ggf. komplett anderen Produkten zu tun hat müsstest du evtl mal erklären.
Ganz wilder Post mal wieder.

kannst du das mal konkretisieren?

Allein sein letzter Satz ist Trigger ragebait over 9000. Lass ihn einfach

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Dann direkt Bildungsurlaub bei der Bundeswehr. Damit die Ausrüstung auch genutzt wird!

Klingt danach als hätte sich Reiche mit der Gas-Lobby durchgesetzt…

? warum denkst du gehen die ganzen automobilzulieferer pleite? weil keiner mehr autos kaufen will? just german things.

/e an mir persönlich liegt es nicht nein :-).
aber das management wird schon geügend analysen betrieben haben um in den rüstungszweig zu gehen, welcher im gegensatz zur automobil etc. branche plätze sichert.

/e2 ich sehe halt nur, dass von 10 aufträgen mit einem volumen größer als 1mio euro 6-7 aus der rüstung/defence kommen, 1-2 aus der automotive und 1-2 aus elektro/smd.

kein problem, hab zwar schon mal gedient - would serve any time again.

Die kurze Antwort darauf ist: Ja, exakt deshalb. Ich befürchte, die längere Antwort würde dich verunsichern

erzähl, bin gespannt inwiefern mich deine steile thesen verunsichern sollten :-).

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Ich würde sagen, die beiden großen Probleme der Automobilzulieferer sind dieselben wie die der Automobilhersteller: Der wichtige Markt bricht weg. In China kauft keine Sau mehr deutsche Autos, weil a) Verbrenner und b) weil zu teuer.

Das 1. dürfte also eher deinem „ganzen Greenwashing zeug“ entsprechen, das du so verteufelst. Das 2. liegt daran, dass die Arbeitsbedingungen hierzulande ganz andere sind… inkl. der Gehälter, die du denke ich ganz gerne annimmst. Ach und: Die chinesischen Hersteller werden massiv vom Staat subventioniert. Und es wird massig überproduziert.

Wie bolo dir zeigt, führt das dazu, dass der europäische Markt mit chinesischen Produkten überschwemmt wird. Zu Dumpingpreisen. Da kann eben kein europäischer Hersteller mithalten.

Wieso ist das in der Rüstung anders? Weil man hier ganz andere Auflagen hat. Noch etwas, was du ja kritisierst… aber an anderer Stelle dann der Grund ist, warum es floriert. In der Rüstung und bei kritischer Infrastruktur setzt man (hofftl :-) ) eher nicht auf China. Und auch nicht mehr so gerne auf die USA. Insofern ist man hier dann wieder europäisch unterwegs.

Außerdem sind Rüstungskunden seltener privatwirtschaftlich. Da unterliegen die Ausgaben auch anderen Kriterien.

TLDR:

Die deutschen Hersteller verkacken, weil sie nicht ausreichend auf „Greenwashing Zeug“ gesetzt haben.
Die unendlichen Auflagen, die du kritisierst, sorgen dafür, dass du genug Geld in der Tasche hast und nicht am Fließband stirbst
Und unendliche Auflagen sorgen dafür, dass der Rüstungssektor floriert. Ach so ja und: Der Krieg.

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das deutsche „exportmodel“ der letzten 20 jahre* existiert in einer welt des steigenden nationalismus und der handelshemnisse nicht mehr. und in dem teil, der noch „funktioniert“ hat man mit china nun einen ernstzunehmenden konkurrenten.

*das für deutsche arbeitnehmer aber sowieso ein desaster war, weil es hauptsächlich auf lohndumping und staatlicher austerität beruhte

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xD du bist ja witzig, hab da irgendwie mehr erwartet.

mehr als: alles was du sagst ist falsch?
Ja gut, da muss ich dich enttäuschen.

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Dazu ein Update:

General Vetter, bei der Digitalisierung der Landstreitkräfte machten zuletzt vor allem die Funkgeräte Sorgen. Ein Test im Mai soll gescheitert sein. Woran lag es?

Vetter: Das Funkgerät hatte noch nicht die Software, die es jetzt hat, und hatte einige Probleme, die jetzt übrigens abgestellt sind. Das Funkgerät war gerade in einem sogenannten Nutzer-Akzeptanz-Test bei der Wehrtechnischen Dienststelle 81 und hat mit Bravour bestanden. Wenn sie draußen die Bediener fragen: Die sind begeistert von Reichweite und Power des Funkgeräts. Die hauptsächliche Herausforderung ist jetzt, die verschiedenen Softwaresysteme so zusammenzuführen, dass am Ende des Tages die begrenzte Bandbreite eines VHFVery High Frequency/UHFUltra High Frequency-Funkgeräts optimal genutzt werden kann, um Sprache und parallel auch Daten übertragen zu können. Zu sagen, die haben nicht performt, ist einfach falsch.

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Die Bundesregierung hat die umstrittene Reform des Bürgergelds auf den Weg gebracht. Der am Mittwoch vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sieht eine Umgestaltung zu einer „Neuen Grundsicherung“ vor.

Die Geldleistung soll künftig „Grundsicherungsgeld“ heißen. Die Reform zielt darauf ab, den Druck auf Leistungsbezieher zur Arbeitsaufnahme zu erhöhen. Dazu werden die Sanktionen bei Pflichtverletzungen und Terminversäumnissen deutlich verschärft. Zudem wird der Vorrang der Vermittlung in Arbeit vor Weiterbildung festgeschrieben.

Nennenswerte Einsparungen sind mit den Gesetzesänderungen nicht verbunden. Diese entstünden nicht durch Sanktionen, sondern durch Integration in den Arbeitsmarkt und eine Reduzierung der Zahl der Leistungsberechtigten, hieß es im Arbeitsministerium. Die Union hatte Erwartungen geschürt, es seien Einsparungen in Milliardenhöhe möglich.

:pika:

mich würdeja mal interessieren, was dieses ständige „rebranding“ den Staat so kostet.

Sie hätten es einfach lassen sollen. So blöd sind nicht mal AfD-Wähler.

Es ist reines „Marketing“ der CDU. Einfach nur traurig, dass sowas überhaupt beschlossen wird.

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