Deutsche Politik

Aus iwelchen sadistischen Gründen hab ich mir mal die Sonntagsumfrage angeschaut.

RIP

finde irgendwie erscheckend, dass immer noch mehr als 10% die grünen wählen würden.

Wollen wir vielleicht mal versuchen, nicht stumpf Einzeiler rauszuhauen, sondern etwas mehr seriöse Meinung abzugeben?

Magst Du das näher ausführen?

Durch die Enthaltung, mehr Einfluss können sie aktuell nur verbal nehmen, positionieren sie sich immerhin gegen die Forderungen der jungen Union.

Obwohl die CDU jetzt das Grünenprogramm umsetzt meinst?

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rentenniveau halten ist doch das linkeste überhaupt. also abgesehen von rentenniveau erhöhen.

man sollte sich als eine der gerade so zurechnungsfähigen parteien auch nicht an diesem weitgehend künstlichen generationenkonfliktsnarrativ beteiligen. das problem ist in erster linie, wie fast überall, (sehr) reich gegen arm.

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Mich wundert es zunehmend, warum sich SPD, Linke und Grüne nicht gemeinsam der zunehmend Spaltung von Arm und Reich annehmen. Nicht nur, dass ich das tatsächlich als die größte Ursache für viele Probleme der heutigen Zeit ansehe, sondern ibs. vor dem Hintergrund, was mit der AfD und CDU abgeht.

Da wäre es doch sinnvoll, wenn die Parteien sich zusammenschließen und mal ihre Egos in den Hintergrund stellen, um dadurch tatsächlich dem Volk zu dienen.

Gleichzeitig könnte das dafür sorgen, dass BILD und co. sich nicht dauerhaft eine Partei als Gegner auswerwählen können, wenn alle drei lautstark und geschlossen die gleiche Botschaft verbreiten. Selbst die Verwirrten der BSW könnte man da noch mit ins Boot nehmen.

Aber vermutlich sind die Parteien intern so verkorkst, dass das nicht möglich ist und wir stattdessen lieber lachend in die Kreissäge rennen, uns dann noch mindestens 4 Jahre mit AfD & CDU rumschlagen, um noch weiter in die Vergangenheit zu reisen.

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selbst eine CDU sollte daran ein gewisses Interesse haben, da das Auseinanderdriften die AfD zu ihren Lasten stärker werden lässt

Es kann aber nicht 'ne linke Position zu sein, das Rentenniveau zu halten, und der Haushalt weiterhin belastet wird. Sprich, man ändert nichts, warum man das Rentenniveau halten könnte.

Ne, Du entziehst Dich deiner Verantwortung im Bundestag, wenn Du Dich enthältst. Das ist feige.

Aber verstärkt mal wieder den Eindruck, dass Du die Linke (bzw. Positionen, mit denen zu sympathisierst) einfach nicht kritisieren kannst

doch, ich find das inhaltlich super. rentner geben fast ihr ganzes geld relativ schnell wieder aus. oder ihrer verwandtschaft.

scheiß auf den haushalt. das beste, was deutschland gerade machen kann ist mehr schulden. die wirtschaft stagniert seit fast 6 jahren und schuld ist der binnenkonsum. raus mit der kohle. mindestens 200 milliarden jedes jahr. und dann noch was oben drauf für gute laune. bis zur vollbeschäftigung. schulden des staates sind finanzvermögen des privatsektors. und das finden wir geieeel.

und dazu einen lächelnden kanzler + regierung, die sagen, dass das super geil ist und es endlich vorwärts geht. und nicht dieses deprimierende schauspiel, was wir derzeit ertragen müssen. da war ein dementer joe biden ein paar jahre vorm exitus 10x besser. ist doch traurig was hierzulande gerade passiert.

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Sollte man meinen, ja. Allerdings denke ich, dass die CDU mit Personen wie Jens Spahn zu einem korrupten Haufen mutiert ist, der die Köpfe ganz tief in den Arschlöchern der Reichen hat und es primär darum geht, für sich selbst möglichst das möglichst Beste aus der Position herauszuholen.
Ich bezweifle sehr stark, dass er CDU um das Wohlergehen des Volkes geht.

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Es ist kein künstlicher Konflikt, sondern etwas was auf Fakten beruht. Jeder Experte in diesem Thema weist seit Jahren auf die Boomer Generation hin und dass die Kosten steigen werden.
Wenn man die Renten gleich lässt, muss man eben sagen, wo das Geld herkommen soll. Von den jüngeren, wie es jetzt automatisch passiert?
Man kann natürlich eine Art Umverteilung einschließen, dass die Renten durch einen höheren Spitzensteuersatz etc bezahlt werden sollen. Oder dass hohe Renten etwas sinken und nur niedrige konstant bleiben. Aber so wie es jetzt passiert, ist es eben ein Generationenkonflikt.

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die rente ist ein realwirtschaftliches und kein finanzielles problem. kann die arbeitende bevölkerung die produkte und dienstleistungen für ein würdevolles leben der rentner (und übrigens z.B. auch kinder) erarbeiten. alle „experten“ die nur über irgendwelche geldbeträge reden (am besten noch in 2-3 jahrzehnten), können wir schon mal ignorieren. also fast alle.

keine lust auf das ganze klein-klein gerade.

geld ausgeben (von mir aus an rentner) → vollbeschäftigung (maximale produktion von gütern und dienstleistungen) → alles gut.

Was ist denn das für eine Haltung? Ist für dich links solange du davon profitierst?

Ich bin persönlich auch nicht dafür, aber habe Verständnis wenn eine LINKE Partei für Altersarmut einsteht.

Immer diese „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“-Ideologie des so lange links sein, bis es einen selbst betrifft.

Wir werden aber Stand jetzt von Jahr zu Jahr weniger Arbeitnehmer haben wenn es so weiter geht mit der Wirtschaft.

Unsere Boomer in der Wirtschaft raffen einfach nicht dass ihr falschen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte daran schuld sind dass es im Moment nicht läuft bei uns.

Und das Rentensystem wird Dank der tollen Gesetze die Freitag verabschiedet werden explodieren

edit: Beleidigung entfernt.

Merz und Spahn sind halt im Moment die wichtigsten Protagonisten beim Thema Rente.

Merz als Chef des ganzen und Spahn der versucht seine Letzte Hoffnung der Politik (diese Regierung) zu halten.

Gelingt die Abstimmung morgen nicht ist die Koalition am Ende und dann hoffentlich Spahn auch Geschichte in der Politik.

Und wer Spahn nicht als … sieht Sonne an seiner Weltanschauungen arbeiten

Ja naja gut, man kann es natürlich auch ganz theoretisch angehen und sagen, dass höhere Renten direkt in den Kreislauf gehen und vereinfacht gesagt „sich selbst finanzieren“.
Egal welche Meinung man dazu hat - so läuft es aktuell ja nicht. Die Renten werden aus den Beiträgen der jungen bezahlt. Wenn man die Renten erhöht, damit Rentner mehr ausgeben können fehlt das Geld halt bei den Jungen und die können es nicht mehr ausgeben. Das ist doch genau das Generationenkonflikt, solange die Renten nicht anderweitig finanziert werden

ich habe die lösung ja gerade schon genannt. raus mit der kohle.

essen die rentner das geld auf?


ich könnte das ganze sicher fundierter argumentieren. aber das hab ich hier glaub ich mittlerweile schon dutzende male getan.

und in einem land mit zigfach mehr arbeitslosen als offenen stellen und einer vielleicht einzigartigen, unbegründeten, fanatischen, dogmatischen, idiotischen abneigung gegen nahezu jegliche staatsausgaben ist das auch mittlerweile so überaus dumm und eindeutig, dass ich mir das mal spare.

Was? Wie kommst Du darauf, dass es um mich geht?

Ich bin einfach nicht 'ne Problemverschiebung in die Zukunft auf Lasten der Jugend, weil sich niemand mal inhaltlich mit dem Thema Rente auseinandersetzen will. Es gibt keinen Plan, wie man es später bewerkstelligen will, wenn wir 'ne 1:1 Verteilung haben und immer mehr Steuergeld darauf aufgebraucht wird, während überall woanders das Geld fehlt.

Mir fehlen die Visionen, die progressiven Ansätze das Thema ordentlich anzugehen, außer es in die Zukunft zu verschieben, wie all die Jahre zuvor. Und da erwarte ich von einer progressiven Partei sich nicht einfach rauszuhalten und die CDU weiter die Gesellschaft zu spalten

Bolo, du beziehst Dich aber auf den Teil der Rentner, die am Existenzminimum leben und auf jeden Euro angewiesen sind. Es gibt genügend Rentner die 'n derartigen Überschuss generieren und alles auf ihrem Sparkonto belassen, weil sie gar nicht wissen wohin mit der Kohle, da Immobilie abgebezahlt, verdrauen nur in Bares, evtl. Da wird wenig investiert. Sonst hättest doch in deinem Szenario einen Wirtschaftswachstumanstieg sehen müssen, als die Rente der Inflation angepasst wurde…

Ich habe mir mal das Bargeld/Sichteinlagen vs Termineinlage/Sparbriefe/Sparbücher vs Aktien vs Fondsanteile angeschaut.

Die %-Veränderung zeigt eigentlich nur 'ne Veränderung in Termineinlagen von Bargeld, seitdem es wieder Zinsen gibt, Aktien unverändert und Fondsanteile ansteigend. Nur, wenn man in Fonds investiert, worunter wohl ETFs fallen, investiert man seltenst in reine deutsche Fonds/ETFs, sondern, das Geld wird global investiert. Und da wir immer noch 'ne Konsumschwäche haben, sehe ich nicht, wo die Rentner nun jeden Euro in die Geschäfte tragen. Wie kommst Du zu der Ansicht? In der Theorie evtl., aber das sehe ich nicht in der Praxis.

Unten die Grafik zeigt es ganz gut, Bargeld und Sichteinlagen waren 1999 knapp unter 10% vom gesamten Vermögen. Jetzt sind wir bei 24,5%. Wer hat sowas eher auf dem Konto oder Zuhause? Das sind eben eher Ältere…

wieso?


ein paar rentner haben sicher sehr viel geld. und immer mehr leben am existenzminimum. wenn du dich am geldvermögen der rentner störst, reparier die vermögenssteuer.

die rentendebatte ist wie auch schon die bürgergelddebatte brutaler klassenkampf der arbeitgeberseite durch eine spaltung der arbeitnehmer.


geld, das auf konten rumliegt, ist ein teil der buchhalterischen gegenseite zu steigender staatsverschuldung aber auf eine gewisse art und weise auch einfach egal. es sorgt für zinszahlungen, die wieder eine kleine wirkung haben können und sonst nichts. und verändert vielleicht das verhalten der leute ein wenig.

interessant für die realwirtschaft wird das erst, wenn es ausgegeben wird. ansonsten kannst du es den leuten wegnehmen, wenn du dich an den staatsschulden störst und als partei lust auf die debatte und politischen selbstmord hast.

wäre anders, wenn wir z.B. einen goldstandard hätten oder banken das geld ihrer kunden verleihen würden. das ist aber nicht (mehr) das geldsystem, was wir haben.

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