Was? Wie kommst Du darauf, dass es um mich geht?
Ich bin einfach nicht 'ne Problemverschiebung in die Zukunft auf Lasten der Jugend, weil sich niemand mal inhaltlich mit dem Thema Rente auseinandersetzen will. Es gibt keinen Plan, wie man es später bewerkstelligen will, wenn wir 'ne 1:1 Verteilung haben und immer mehr Steuergeld darauf aufgebraucht wird, während überall woanders das Geld fehlt.
Mir fehlen die Visionen, die progressiven Ansätze das Thema ordentlich anzugehen, außer es in die Zukunft zu verschieben, wie all die Jahre zuvor. Und da erwarte ich von einer progressiven Partei sich nicht einfach rauszuhalten und die CDU weiter die Gesellschaft zu spalten
Bolo, du beziehst Dich aber auf den Teil der Rentner, die am Existenzminimum leben und auf jeden Euro angewiesen sind. Es gibt genügend Rentner die 'n derartigen Überschuss generieren und alles auf ihrem Sparkonto belassen, weil sie gar nicht wissen wohin mit der Kohle, da Immobilie abgebezahlt, verdrauen nur in Bares, evtl. Da wird wenig investiert. Sonst hättest doch in deinem Szenario einen Wirtschaftswachstumanstieg sehen müssen, als die Rente der Inflation angepasst wurde…
Ich habe mir mal das Bargeld/Sichteinlagen vs Termineinlage/Sparbriefe/Sparbücher vs Aktien vs Fondsanteile angeschaut.
Die %-Veränderung zeigt eigentlich nur 'ne Veränderung in Termineinlagen von Bargeld, seitdem es wieder Zinsen gibt, Aktien unverändert und Fondsanteile ansteigend. Nur, wenn man in Fonds investiert, worunter wohl ETFs fallen, investiert man seltenst in reine deutsche Fonds/ETFs, sondern, das Geld wird global investiert. Und da wir immer noch 'ne Konsumschwäche haben, sehe ich nicht, wo die Rentner nun jeden Euro in die Geschäfte tragen. Wie kommst Du zu der Ansicht? In der Theorie evtl., aber das sehe ich nicht in der Praxis.
Unten die Grafik zeigt es ganz gut, Bargeld und Sichteinlagen waren 1999 knapp unter 10% vom gesamten Vermögen. Jetzt sind wir bei 24,5%. Wer hat sowas eher auf dem Konto oder Zuhause? Das sind eben eher Ältere…