Deutsche Politik

alles besser als religionsunterricht

1 Like

Da isser wieder

Endlich mal ein sinnvoller Beitrag zur „Stadtbild-Debatte“. SPD Abgeordnete wollen einen Gipfel zu dem Thema, bei dem es nicht nur um Migration sondern um alle Probleme in Städten gehen soll.

Es ist natürlich nicht hilfreich, einfach AFD Parolen zu kopieren. Genauso wenig aber auch, nur „das ist Rassismus“ zu rufen und zu sagen, es gibt überhaupt kein Problem. Wenn zwei Drittel der Deutschen ein Problem sehen, bliebe für die wirklich nur die AFD, die vermeintliche Lösungen präsentiert.

Da wäre es sehr gut, wenn es auch einen demokratischen Entwurf gibt

Hat sich irgendjemand so geäußert?

1 Like

Ja

Wer denn?

Die breite Kritik an den Äußerungen galt immer den Äußerungen als solche - und der Schlussfolgerung, dass Migration die Ursache dafür wäre.

Das wirklich traurige daran ist ja, dass die Union noch immer kein Interesse daran hat, irgendetwas am „Stadtbild“ zu verändern. Sondern die Thematik weiterhin rassistisch ausschlachtet. Da mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen, dass die ja gar kein Problem sehen, ist nichts als Ablenkung irgendwie.

Mir fällt bei Spahns Äußerung auch einmal mehr auf, wie man irgendwelchen Menschengruppen Dinge unterstellt, um die eigene Position zu stärken. Frauen sehen das genau so, SPD Wähler auch. Ah, ja.

2 Like

Du brauchst keine Angst haben: Ich habe weder dir irgendetwas unterstellt noch habe ich die Union oder Merz verteidigt :wink:

Aber nochmal: 2/3 der Deutschen sehen ein Problem und das einzige, was die demokratischen Parteien anbieten sind entweder AFD Parolen oder eben „eine breite Kritik an den Äußerungen als solche“. Und die einzigen, die eine vermeintliche Lösung haben, ist die AFD.
Das finde ich schon problematisch, nicht?

Deswegen finde ich den Vorstoß der SPD Abgeordneten eben gut

wenn man zuvor ein problem erfindet oder aufbauscht und es dann großflächig platziert, hat man hinterher eins zum lösen. clever.
gleichzeitig muss man dann nicht die größeren baustellen bearbeiten, für die man keinen plan hat. praktisch.

6 Like

Weder habe ich Angst noch habe ich das behauptet. Ich habe mich nur einfach über die generelle Behauptung gewundert.

Ich finde nicht, dass man das so vereinfacht runterbrechen kann. Aber so ist Politik wohl heutzutage. Für das, was Merz angesprochen hat, braucht es keine Lösung - weil es einfach rassistische Parolen waren.

Für das, was die SPD nun anspricht (soziale Missstände, Wohnungsnot, Verwahrlosung öffentlicher Räume, fehlende soziale Infrastruktur und unzureichende Prävention) haben andere Parteien längst Lösungen. das Problem daran ist: Die Union interessiert sich nicht dafür. Sie bedient lieber rechte Narrative.

Das Problem ist also nicht, dass keine demokratische Partei „Lösungen“ hat, sondern, dass unser Kanzler und seine Gefolgsleute ein Problem heraufbeschwören. Was man damit erreichen möchte, weiß ich nicht. Man lenkt damit aber immerhin vom eigentlichen Missstand ab.

2 Like

Gipfel und Ausschüsse gründen ersetzt wohl das Regieren und Lösen von Problemen.

4 Like

Das ist übrigens fast wörtlich das, was ich angesprochen hatte: 2/3 der Deutschen sehen ein Problem (und wollen hoffentlich auch Lösungen/Verbesserungen dafür). Und du sagst es braucht dafür keine Lösung weil es Rassismus war.

Finde es immer schwierig, zu sagen „Die AFD hat Lösungen“.

Ausländer raus wäre für mich jetzt keine Lösung. Und Menschen, die das als Lösung empfinden sind halt auch eher Teil des Problems.

3 Like

Eigentlich ist es exakt gar nicht, was du angesprochen hast. Außer, du denkst auch, dass die bösen Ausländers das ganze Stadtbild verschandeln wegen ihrer kulturellen Prägung und Gewaltaffinität. Das würde aber auch erklären, weshalb du denkst, die AfD hätte Lösungen.

Dann verstehe ich aber ehrlicherweise nicht, wie du in dem Vorstoß der SPD eine Lösung sehen kannst - immerhin sagen die auch, „wer die Debatte auf Asyl, Flucht und Migration verenge, verhindere Lösungen“.

In einfachen Worten:
Merz: böse Ausländer
Alle anderen: Generelle strukturelle Probleme.

Ok?

Frage mich aber auch schon die ganze Zeit, wo die „2/3 der Deutschen“ herkommen. Reichste das noch nach oder beziehst du dich auf die fragwürdige Umfrage des ZDF, die noch fragwürdiger aufbereitet wurde?

1 Like

Wenn ich jetzt schon wieder lese, dass die Union wegen der Stadtbild-Debatte mehr Kameraüberwachung und Einsatz von KI in den Innenstädten fordert dann wird klar, dass die Union mal wieder völlig blank ist, wenn es um wirkliche Lösungen geht.

Keine Ahnung, wie dieser Partei irgendwelche Kompetenzen zugesprochen werden können. Das ist alles nur stümperhaft. So sehe, dass es mich wirklich sauer macht.

4 Like

um echte probleme im land zu lösen, wäre eine kamera in jens spahns büro effektiver als 1000 kameras an bahnhöfen.

6 Like

Was ist das eigentlich für ein unerträglicher Diskussionsstil von dir? Warum diese ständigen Unterstellungen?
Ich habe gesagt, die afd hat „vermeintliche“ Lösungen.
Natürlich hat Kamui hier recht, damit können nicht alle entschuldigt werden, die AFD wählen. Aber wenn man die AFD bekämpfen will reicht es eben meiner Meinung nach nicht aus, Probleme zu verleugnen. Viel besser ist es da, die Lösungen gezielt auch auf andere Bereiche zu erweitern - wie in dem Vorschlag der SPD.

Und ich frage mich, wie man die Umfrage des ZDF immer noch falsch verstehen kann. Man kann sicher darüber diskutieren, ob die Überschrift des Instagram Posts richtig war, weil die Überschrift eine Bestätigung der ersten Aussage vermuten lässt, während eigentlich die dritte Aussage abgefragt wurde. Ich halte das zwar nicht für irreführend, aber verstehe, warum man das so sehen kann.

Aber deswegen wird doch die Umfrage nicht fragwürdig? 2/3 der Befragten sehen diese Probleme. Dieses Ergebnis muss man doch akzeptieren?

1 Like

das ist doch eine eins zu eins wiederholung der „faule arbeitslose“ debatte.

Konkret benannt hat Merz jetzt, dass es Probleme mit denjenigen gibt, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus haben, nicht arbeiten und sich nicht an unsere Regeln halten.

jetzt wird der zurechnungsfähige teil der zivilgesellschaft, wie schon beim bürgergeld, versuchen zu erklären, dass dieses problem a) nicht so groß und b) eine verknüpfung verschiedenster ursachen ist, siehe spd zu dem gipfel jetzt.

unionspolitiker reden dann wochen oder monatelang dagegen. dass das wirklich echt und keine fantasie ist und sie die lösung hätten.

und am ende haben wir dann irgendein sinnfreies, halbgares gesetz, weil die gegenseite, die in diesem jahrhundert schon ein buch von innen und irgendeine statistik zu dem thema gesehen hat, natürlich immer recht hatte.

2 Like

habe immer noch nicht genau verstanden, welche probleme genau die union jetzt lösen möchte und die bevölkerung laut barometer zu sehen glaubt. vielleicht kann man das mal kurz hier niederschreiben, damit ich auch im bilde bin.

5 Like

Dass du nicht inhaltlich darauf eingehst, sondern dir erneut irgendeinen Halbsatz rauspickst und dich in die Opferrolle begibst, beantwortet meine indirekte Frage.

Habe ich versucht, dir zu erklären. Haben andere versucht, dir zu erklären. Es gibt sogar einen ganzen Artikel, der dir das zu erklären versucht. Ich geb’s echt auf. Aber, dass du die Umfrage als Grundlage für deine Behauptungen nutzt, zeigt mir schon, wie unsinnig die Diskussion ist.

Es ist anhand der Fragestellung gar nicht klar, was genau sie sehen. Insofern: Nein, muss man nicht. Ist dann aber auch alles gesagt.

1 Like

Die ZDF Umfrage ist definitiv äußerst fragwürdig (bestenfalls) und sollte nicht 1:1 als Beleg für irgendeine Argumentation bzgl der Stadtbild-Debatte hergenommen werden, aber ich befürchte schon, dass das im Kern eine weitere Symptomatik mit Rechtsrutsch und AfD-freundlicher Wähler ist.
Dass das aber wohlwollend seitens der CDU befeuert und rhetorisch verteidigt wird, ist fast noch schlimmer (aber leider auch nichts unerwatetes)

1 Like