Stelle Sinn und Framing solcher Analysen mal in Frage.
Jede Wette, dass in der Berichterstattung in überregionalen Zeitungen und TV-Sendern über neu gewählte Dorfbürgermeister, jene ausländischer Herkunft ebenfalls überproportional repräsentiert sind. Weil’s ungewöhnlich ist. Oder Flüchtlinge unter Azubis. Machste den TV an, denkste jeder zweite Azubi ist mit 15 aus Syrien geflohen, der Rest sind Afghanen.
Unabhängig davon ist die Frage, was es für Taten sind und ob diese überhaupt – bundesweit – interessieren. Dann wiederum müsste man Taten rausnehmen oder zumindest irgendwie berücksichtigen, deren Berichterstattung quantitativ über ein gewöhnliches Maß hinaus geht… Amok-Fahren auf’m Weihnachtsmarkt undso. Denn das zerpflückt die Statistik ja komplett, wenn man… und das steht über allem: Was ist das bitte für eine dünne Datengrundlage?! 168 TV-Beiträge von acht Sendern und 116 Zeitungsausgaben von fünf Blättern? iM JAhR zWeiTaUseNdfüNfuNdzwAnziG Bei Print ist das eine Stichprobe von 5% oder so und gequetscht in ein Viertel des Zeitraums, über den sie reden.
betrachtete Teilmengen weit unter 100 aber Werte mit Nachkommastelle
Aaaah.
Aber gut, eh nix erwartet. Hatte zu Corona-Zeiten mal das zweifelhafte Vergnügen, hautnah mit zwei „Medienanalyse“ zu tun zu haben. Schlimmste randomass Kaffeesatzleserei of Doom.