Deutsche Politik

Und was deiner?

Wie das Beispiel von Suelo zeigt, kann ich mir schon vorstellen, dass es Auswirkungen gibt. Wie hoch die ausfĂ€llt, lĂ€sst sich denke ich nicht abschĂ€tzen, vor allem von uns nicht. Du kannst die Auswirkungen natĂŒrlich bei nahezu 0 sehen und es Symbolpolitik nennen, ist dann aber eben einfach deine Vermutung

ahjo, danke fĂŒrs GesprĂ€ch.

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Sorry, aber die Frage zeigt doch schon, wohin die Reise gehen soll. Dabei muss ICH doch gar keine Lösung haben? Das ist doch gar nicht meine Aufgabe? Das hier ist kein Rejoined Politspiel, sondern eine Diskussion darĂŒber, wie sinnig die Gesetze sind, die man da beschließt.

Und derzeit sehe ich da viel Symbolpolitik und Lobbyismus. Mc Donalds bekommt nun 100 Mio mehr am Ende des Jahres, Karlsruhe darf sich bald mit dem Hartz4-BĂŒrgergeld auseinandersetzen und ein Hauch Rentner bekommt bald bisschen mehr Geld.

Ach und Merz und Söder sind happy darĂŒber, dass die Wurst endlich geschĂŒtzt ist. Vllt.

Arme Menschen bleiben arm. Migranten fĂŒhlen sich noch ein wenig unwohler hierzulande. Das Klima macht wozu der Mensch es halt seit Jahrhunderten so leitet und mit viel GlĂŒck geht das noch ne lĂ€ngere Weile gut.

Vllt aber bekommt die Wirtschaft dank der neu gewonnenen FachkrĂ€fte Ü60 endlich den nötigen Aufschwung, der uns die soziale Gerechtigkeit finanzieren lĂ€sst. Dann könnt ihr mich gerne quoten und ich lasse euch ein Like da.

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Also deine Argumente gegen diese Rente sind also der fehlende Klimaschutz, die Steuergeschenke fĂŒr Mcdonalds, das drohende Verbot von Veggie Produkten und die drohenden Klagen wegen des BĂŒrgergelds?
Na gut, dagegen lÀsst sich nicht mehr argumentieren, da bin ich raus

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Genau. Du hast meinen Post verstanden.

mein argument gegen diese rente wÀre, dass wir sowieso mehr arbeitskrÀfte als arbeitsplÀtze haben und das daher relativ sinnfrei ist.

das ist aber mehr ein argument FÜR unendlich viele dinge, die sinnvoller wĂ€ren, als ein argument gegen das hier. ist halt ein steuergeschenk fĂŒr rentner und unfĂ€hige unternehmer, die die nachfolge fĂŒr wichtige mitarbeiter verplanen.

gibt schlimmere leute, denen man steuergeschenke macht. es gÀbe aber auch sehr viele sinnvollere.

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kenne eine frau mit ĂŒ80, die aus finanziellen grĂŒnden arbeiten muss und ein kollege von mir arbeitet noch freiwillig und möchte sogar noch ein weiteres (3tes) jahr dran hĂ€ngen. finanziell definitiv nicht notwendig - arbeitet aber keine 40 std mehr.

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Ich wĂŒrde sagen wir fangen direkt damit an dass ab dem 01.01.2026 keiner mehr vor 67 Jahren in Rente gehen darf.

Also alle boomer die jetzt quasi noch mit 64,5 Jahren usw gehen dĂŒrften.

Einfach ein Schnitt machen der Weh tut dafĂŒr trifft es nicht nur und sondern alle die ein Teil dazu beigetragen haben dass der demografische Wandel so aussieht

warum? was bringt das?

wir haben mehr arbeitskrÀfte als offene stellen. und zwar deutlich. faktor 2,5-3.

wozu das alles?


deutsche politische debatte wird komplett von fantasieproblemen bestimmt. kein wunder, dass man zum wachstumsschlusslicht in der OECD wird.

wenn man sich so anschaut was nach dieser marathonsitzung herausgekommen ist kann man eigentlich nur mit dem kopf schĂŒtteln.

keine reformen bei krankenkassen, pflege und das mit der rente ist doch auch nichts halbes und nichts ganzes. jetzt will man wieder irgendwelche kommisionen beschĂ€ftigen, die lösungen prĂ€sentieren sollen. die sind doch im grunde lĂ€ngst da, man mĂŒsste sie halt nur mal umsetzen. leider wird das nicht geschehen, da man ja lieber auf umfrage- bzw. beliebheitswerte achtet

Kommission aka. die nÀchste Regierung soll sich mit dem Problem befassen

Da du das permanent wiederholst muss ich dich jetzt fragen, ist das nicht zu simplifiziert?
ArbeitskrĂ€fte sind nicht automatisch fĂŒr die offenen und ausgeschriebenen Stellen geeignet?!
Klar könnte man aus-fort-und weiterbilden


Nehmen wir doch die Pflege, dort gibt es eben nicht genĂŒgend ArbeitskrĂ€fte und das ist nicht die einzige Branche.

Nur weil wir in der Theorie genĂŒgend Menschen fĂŒr Arbeit haben, heißt es nicht, dass die auch Stellen besetzen können

ja.

und in einer seriösen zielfĂŒhrenden debatte wĂŒrde sich eine gute politik damit beschĂ€ftigen, wie man die matching probleme am arbeitsmarkt langfristig löst und die millionen fehlenden stellen schafft.

in einem unseriösen land mit katastrophaler wirtschaftlicher entwicklung und unfĂ€higer politik diskutiert man, wie man aus den alten mitarbeitern mit der richtigen qualifikation vielleicht kurzfristig noch 2-3 „gute“ jahre rausquetscht. nach uns die sintflut.

Habe eben einen Ausschnitt gesehen von Merz beim Heute Journal
 er strauchelte bei den Einsparpotenzialen beim BĂŒrgergeld und leugnet die von der CDU im Wahlkampf genannten Zahlen.

So geht vertrauensvolle Politik.

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Ein Kritikpunkt an den anderen Parteien und an den Medien/Moderator*innen. Die haben die Misskalkulationen von der CDU zu wenig thematisiert.

Habeck hat es in seiner letzten Ansprache nochmal versucht, aber, dass die PlÀne von der CDU nicht erreichbar waren, wurde viel zu wenig kommuniziert von den anderen Parteien.

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Ich sehe das so: Es ging der CDU weniger darum, tatsĂ€chlich riesige Summen einzusparen, sondern darum, sich als sparsame, konsequente Partei zu inszenieren. Große Einsparversprechen erzeugen Schlagkraft und medialen Effekt — und sie helfen dabei, die öffentliche Debatte zu besetzen (Staat zu teuer, Missbrauch, hoher AuslĂ€nderanteil etc.).

Wenn sich bei der Umsetzung herausstellt, dass die Einsparungen gesetzlich und politisch kaum möglich sind, kann man nachtrĂ€glich mit EinwĂ€nden argumentieren und ZugestĂ€ndnisse machen. So nach dem Motto „Ups, aber immerhin haben wir’s versucht!“ :rjface:

Die CDU will doch einfach nur den Fokus bei Ungerecjtigkeit auf arm vs Àrmer setzen.
Viele verspĂŒren ja eine Ungerechtigkeit weil sie Vollzeit arbeiten gehen sich aber weniger leisten können als vorher.
Da darfst du medial ja kein Vakuum entstehen lassen sonst besetzt das Thema wer anders.
Deshalb wird da auch mit einer repetetiven Penetranz ĂŒbers BĂŒrgergeld gesprochen und nicht ĂŒber andere Einsparpotentiale.

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SPD hat nach 35! Jahren „Potsdam“ verloren

Noosha Aubel als parteilose hat mit ĂŒber 70% gewonnen (Eltern stammen aus Indien)
Wurde u.a von den GrĂŒnen, Volt und Die Andere supportet

Was auch krass selten ist?

Sie gewann die Stichwahl in allen 131 Wahlbezirken. In Babelsberg SĂŒd 07 holte sie 86,7 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Gibt es einen Grund, warum du extra erwÀhnst, dass die Eltern aus Indien stammen?