Weil das so unrealistisch ist?
Mal schnell reagieren müssen und die Kippe nicht richtig in der Hand halten, zack.
Bre, das ist in den letzten Drelfzig Jahren nicht in großer Menge passiert. Warum sollte das nun ein Problem darstellen?
Ich hasse Raucher und freue mich, wenn sie immer mehr verschwinden, aber man muss nicht auf Krampf irgendwas herbei konstruieren.
Ja, es ist enorm unrealistisch. Kid hat dazu bereits alles gesagt und ich habe beruflich schon enorm viele Unfälle aufgenommen und mitbekommen. Mir ist kein Fall von „Kippe fackelt Auto ab“ oder „Mann verursacht Unfall weil er Kippe sucht“
Natürlich kenne ich nicht alle Unfälle in Deutschland seit Beginn des Straßenverkehrs und deshalb sind meine Erfahrung anekdotisch aber ich bleibe dabei, deine Konstellation ist sehr konstruiert und absolut kein Faktor
Tabak, E-Zigaretten etc. teurer machen und generell die Tabaklobby härter rannehmen. Das wäre „einfacher“ umzusetzen und hätte eine insgesamt bessere Wirkung auf alle, als ein absolutes Verbot im Auto.
auch gute Prävention gegen steigende Krankenkassenbeiträge.
))
Ich hatte schon paar mal angefangen, dass Argument zu schreiben. Auch wenn „das Auto abfackeln“ sicherlich unrealistisch ist.
Ich denke auch, dass „Kippe fällt runter“ durchaus eine Ablenkung sein kann, aber im Affekt würdest du vermutlich auch nach nem Döner oder deinem Red Bull greifen, wenn es runterfällt. Oder du verschluckst dich daran.
Ergo müsste man wieder alles verbieten während der Fahrt (wo ich nix dagegen hätte als Radfahrer, der oft genug aufpassen muss, dass er nicht umgehauen wird, weil irgendwelche Autos ohne zu gucken vom Parkplatz brettern, um ja noch die kleine Lücke auf die Straße zu erwischen…)
True Story (steht hier bestimmt auch im ssb
): Mir ist letztes Jahr einer im Stau hinten drauf gefahren, weil ihm die Wurst von der Semmel gerutscht ist und er sich danach gebückt hat.
+1 für Wurstsemmelverbot am Steuer
Sind Wurst und Semmel hier irgendwie metaphorisch gemeint?
Nicht von mir. Für ihn würd’ ich mich jetzt nicht verbürgen.
warum kann ein philipp amthor bei maischberger sitzen und einfach behaupten, eine mehrheit der deutschen seien pro todesstrafe (es sind ~25%).
wird da von der partei vielleicht mal richtiggestellt und gerügt oder was ist die union für eine lügenpartei geworden?
Wäre zuviel verlangt von einer Crew mal kurz zu googeln und es Maischberger mitzuteilen.
Amthor hat wahrscheinlich das gelesen:
Dieses Studienergebnis hat die Öffentlichkeit irritiert: Trotz sinkender Zahl von Morden und Totschlägen in Deutschland wächst bei jungen Juristen offenbar der Wunsch nach immer drakonischeren Strafen. Ein Drittel von ihnen findet, dass selbst eine lebenslange Haft bei manchen Straftaten noch zu mild ist. Die Hälfte der Befragten würde einen Verdächtigen foltern, wenn damit ein Menschenleben gerettet werden könnte. Ein Drittel spricht sich sogar für die Wiedereinführung der Todesstrafe aus.
Für seine Langzeitbeobachtung hatte der Erlanger Jura-Professor Franz Streng zwischen 1989 und 2012 etwa 3100 Jura-Studenten befragt, die gerade mit ihrem Studium begonnen hatten
Oder das aus 2001
https://rp-online.de/politik/fast-die-haelfte-der-bundesbuerger-fuer-todesstrafe_aid-8475979
Passt zu denen, leben ja gerne in der Vergangenheit
Finde noch immer ein Unding, dass es da keinen Live Faktencheck gibt
wenn ich diese überschriften schon lese rollen sich mir die fußnägel hoch.
„warum jetzt viele deutsche…“
…und dann wurden nur jurastudenten befragt. einfach „journalismus“ direkt aus der tiefsten gosse. kein bisschen besser als die boulevard schwester"zeitung" mit den nackten weibern.
- Das und
- Finde ich es arg wenig, wenn man eine (Langzeit)Studie aufsetzt, die über 33 Jahre ging und dann nur etwa 3.100 Personen… Ich meine Jura-Studenten fragt.
Welt gehört ja auch zu Axel Springer :)
Das ist ziemlich entscheidend. Gerade am Anfang haben bestimmt über 90 % der Studierenden keinen Plan wie unser Rechtssystem funktioniert geschweige denn was der theoretische Unterbau ist.
Bei Absolventen sähe die gleiche Umfrage ziemlich sicher ganz anders aus.
und wie aktuell (und relevant) kann die studie sein, wenn die „neuste“ befragung bereits 13 jahre zurück liegt?
und die ersten 1989, wo noch ganz andere fälle relevant waren (z.b. mauerschützen etc.). was ein quark - also zumindest das als „aktuell“ hinzustellen.
€: trololo, sehe gerade, dass der artikel von 2014 ist. na dann. die kritik, dass es in die heutige zeit nur schlecht zu überführen ist, bleibt trotzdem bestehen.
noch kein post zu dem thema?
Anfang September 2025, war es endlich so weit: Der Entwurf des Steueränderungsgesetzes 2025 passierte das Bundeskabinett und mit ihm eine Regelung zur Gemeinnützigkeit des E-Sports. Die noch ausstehenden Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat gelten dabei als reine Formsache. Nach mehr als sieben Jahren wird der E-Sport also gemeinnützig.
Dazu wird die Abgabenordnung (AO) geändert: Ab dem 1. Januar 2026 können Körperschaften gemäß § 52 Abs. 2 S. 1 Nr. 21 AO nicht nur den Sport oder Schach fördern und die begehrten Steuervergünstigungen erhalten, sondern auch den E-Sport. Konkret heißt es dann, dass „die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport und E-Sport gilt für diese Regelung als Sport)“ als Förderung der Allgemeinheit anzuerkennen ist – es ist ein kleiner Satz mit großer Wirkung.
Vor einiger Zeit gab es bereits einen Artikel hier. Aber frag mich nicht in welchem Thread genau :D