Dies hatte laut „Tagesspiegel“ in der Praxis bereits Folgen: Badenberg griff im Herbst 2025 in ein inhaltlich abgeschlossenes Auswahlverfahren ein und verhinderte die Einstellung zweier Bewerberinnen mit Migrationshintergrund. Das ergibt sich aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Grünen-Politikers Walter, die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Kritik kommt vom Gesamtstaatsanwaltsrat, einer Art Personalrat: „Dieses Ergebnis können wir so nicht akzeptieren, zumal uns die Gründe dafür nicht vermittelt werden konnten und sich auch sonst nicht erhellen“, zitiert der „Tagesspiegel“ aus einem Schreiben an die Justizverwaltung.
Aus Sicht des Grünen-Abgeordneten Walter schwächt Badenberg die Justiz. Die „willkürlichen Auslegung von Recht und Gesetz“ habe praktische Konsequenzen für die Staatsanwaltschaft, die mit Blick auf den demografischen Wandel mehr Personal einstellen müsse.
Scheiß auf Personalmangel! Nur die Justizsenatorin darf entscheiden, wer eine Stelle auf Probe bekommt und wer nicht :/)
aus!