Deutsche Politik

Noch’n Grund gegen eine Erbschaftssteuer

Die positiven Effekte:

  • Stärkung des Mittelstandes
  • Mehr Arbeitsplätze
  • Mehr Investitionen
  • Weniger Bürokratie

Doch das schwedische Modell zeigt, dass ein gerechter Sozialstaat nicht zwingend auf eine Erbschaftssteuer angewiesen ist. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Steuerarten – und ein stabiles Sozialsystem, das nicht allein von dieser einen Einnahmequelle abhängt.

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Wenn man solche Vergleiche heranzieht, sollte man immer(!) das große ganze sehen. Gewisse Ideen/Konzepte sind sicherlich nicht verkehrt, aber die Schweden haben unteranderem auch eine sehr hohe Einkommenssteuer.
Die im Artikel suggerierte Kausalität (Abschaffung = alleiniger Grund für wirtschaftlichen Aufschwung) ist selbst unter Ökonomen umstritten. Schweden hat gleichzeitig andere Strukturreformen durchgeführt. Zudem ist das „Liquiditätsprinzip“ (Steuer erst bei Verkauf, nicht bei Erhalt) ein interessanter technischer Aspekt, der auch in Deutschland diskutiert wird, um den Mittelstand zu schonen.
Der Artikel betrachtet das Thema aus der Sicht der „Abschaffungs-Befürworter“.

genau ;)

Schweden grüßt von oben ;)

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Dann haben wir noch Luft nach oben :thinking:🫠

du ziehst dir auch immer einen quatsch rein. das ist ein komplett nichtssagender text ohne irgendwelche belege, studien, statistiken, zahlen, vergleiche mit anderen ländern etc. kann genau so gut chatgpt sein. was das allein schon wieder für eine seite ist.

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Immer wenn veröffentlicht wird das ein Manager/CEO/Whatever nun das 150 fache und nicht mehr nur das 50 fache vom durchschnittlichen Angestellten in der Firma verdient, ist man immer ganz schnell dabei auf die große Verantwortung dieser Personen hinzuweisen.

Wer in einer beschissenen wirtschaftlichen Lage tatsächlich die Konsequenzen - und damit auch die Verantwortung - tragen muss, zeigt sich hier sehr deutlich. Keiner redet von Managementversagen, falsche Ausrichtung der Unternehmen, verpasste Änderungen im Markt und unterschätzen von neuen Konkurrenten. Sondern es sind die „Privilegien“ der durchschnittlichen Angestellten die ein Problem sein sollen und geopfert werden müssen. Nicht die derer, die das 150 fache verdienen und tatsächlich den Kurs der Firma bestimmen konnten.

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Als ob hier irgendwer von den nennenswert Reichen Erbschaftssteuer zahlen würde.
Geschröpft wird wie immer nur der Normalverdiener, der zwar ein bisschen was zur Seite packen konnte, aber es noch nicht für die wirklich steuereffizienten Konstrukte reicht…

Zumal Erben wirklich das mit Abstand leistungsungerechteste Einkommen ist, was man sich vorstellen kann. Die Steuern auf das Erbe sind noch viel zu gering!

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Wer möchte, dass seine Erben keine Steuern bezahlen müssen, der kann das aktuell immer umgehen. Ob das für die Superreichen in Form für Stiftungen ist oder für den gehobenen Mittelstand ein strukturierter Vermögensübertrag in Form von Versicherungsverträgen oder einfach Schenkungen die häppchenweisen erfolgen.

Sehe in einer Anpassung der Freibeträge aktuell höchstens marginale Mehreinnahmen.
Es bräuchte schon eine komplette Reform des gesamten Systems. Allerdings werden da die Lobby der Finanzdienstleister (Banken, Versicherer, Vermögensberater, Notare etc.) gewaltig was dagegen haben. Das Thema steueroptimierter Vermögensübertrag ist eine riesige Branche mit der verdammt viel Geld verdient wird.
Von meinen Gefühl wäre das Thema Einkommenssteuer der größere Hebel.

finde ich gut, die ganzen faulen, jungen menschen kann doch keiner mehr ertragen :mond:

habe das gefühl cdu/merz will bei all den schlagzahlen der USA auch mal bisschen in den medien vorkommen.

geil, nur gerade so in den top10, da ist noch was möglich. merz make it happen

Jo, wie zum Kotzen solche Familienleistungen, am besten nachm Ableben direkt enteigenen

Die armen Erben gehen in GER immer leer aus, scheiss Kommunismus ehy!

Naja es ist ja auch ein Arbeitsanreiz. Wenn ich meinen Kindern nichts weiter geben könnte, würde ich meine Arbeitsleistung sofort herunterfahren.

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Das einzige was meinen seinen Kindern mitgeben muss ist Liebe und Geborgenheit. Und gute Gene

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Stehe damit zwar wsl. allein aufm Flur, aber grundsätzlich würde ich schon sagen, dass „die Jugend von heute“ den Fokus bei der Work-Life-Balance zu sehr aufs Life und zu wenig auf Work legt. In manchen Branchen geht das, andere Branchen brauchen aber auch einfach Vollzeit-MAs.

THAT SAID: Natürlich sollte man nicht einfach jeden dazu zwingen, sondern eher versuchen Anreize zu schaffen, damit die Leute von sich aus wieder mehr arbeiten wollen.

(Ist natürlich auch viel anekdotische Evidenz aus unserem Laden und vllt. sprechen die Zahlen da auch komplett dagegen und die jungen Leute arbeiten heute mehr als zuvor).

Ja klar, die tun mir so unendlich Leid diese armen Erben.
Bekommen nur 500.000 € steuerfrei. Haben vorher auch bestimmt komplett nicht vom Vermögen der Eltern profitiert. Hatten keine Chancen auf gute Bildung, beste Kontakte und ein absolut überdurchschnittlichen Start ins Leben…

Es geht ja nicht um eine vollständige Enteignung, sondern eine faire Besteuerung.
Alternativ wäre natürlich eine Vermögenssteuer sinnvoll, aber die willst du ja auch nicht.
Also sind wir wieder bei der Einkommenssteuer, bei der kleine und mittlere Einkommen anteilig am frei verfügbaren Gesamtvermögen am schlechtesten wegkommen.

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Ich habe das gemacht, was ich immer mache wenn ich eine Webseite nicht kenne und habe ins Impressum geguckt. Wenn man den Betreiber googled findet man Berichte dazu, dass er wohl negative Bewertungen von Finanzprodukten gegen Spenden löscht.

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Versteh ich das richtig, dass der normale Arbeitnehmer nun auch Beamtenprivilegien bekommt? :mond:

Haben Beamte nicht aktuell die gleichen Rechte auf Teilzeit? Sowohl Angestellte als auch Beamte können doch aktuell ohne besondere Gründe Teilzeit beantragen und müssen das auch bewilligt bekommen, wenn keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen

Ich kann nur für Lehrer in BW sprechen, aber wir dürfen nicht „grundlos“ unter 80%, wegen Lehrermangels. Triftige Gründe sind hier ausschließlich eigene Kinder oder Pflegefälle in der Familie.