Coronavirus

ne, nur wenns einem in die argumentation reinpasst :D

@anon11563265 so ein formular muss man bei jeder impfung ausfüllen. musste das bei grippe, corona, tollwut und was weiss ich allem. hat dich dien arzt einfach nicht korrekt aufgeklärt bzw. dir die dokumentation vorenthalten

hier kommen die einschläge jetzt auch näher. mittlerweile 2 leute pro abteilung erkrankt oder in quarantäne…

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Glaube mittlerweile ich bin immun und stecke mich nicht an :D ganze family positiv, ich war morgens da (da müssen schon 2-3 ansteckend gewesen sein), nichts. Kollege mit ct wert 20 zum fußball dagewesen, tag später positiv, nix. Hoffe, der Kelch geht an mir wirklich vorbei. Habe auch 0 Bock auf Quarantäne.

Hab die Grippenimpfung immer auf den Rat meines Arztes gemacht und damals hat die STIKO keine Rolle gespielt in meiner Entscheidung.

Ich wollte nur sagen, dass die Impfquote so niedrig ist in Deutschland, weil die STIKO keine allgemeine Empfehlung ausgibt, darum ist es unfair ein Länder vergleich zu machen und zu sagen, die Eltern in Deutschland sind alles Schwurbler, lassen ihre Kinder nicht impfen vor allen von der Gruppe die keine Kinder haben xD

ach, mal wieder dieses Argument. :( gab schon mind. 3 posts ohne

Nicht unbedingt. Der Hausarzt zB kennt oft seine Patienten und dort muss man das nicht bei jeder Impfung unbedingt machen. Es ist aber halt auch nichts ungewöhnliches oder besonders. Bei @anon11563265 klingt es ja so, als ob das jetzt irgendwas bestimmtes zu tun hat, wenn bei dem Kind bei der Impfung ein Anamnebogen ausgefüllt werden muss.

Grundsätzlich gilt das hier aber:

Indikation und Kontraindikationen sind vom Arzt zu prüfen. Auch die Haftung sowohl für die Impfung selbst als auch für eine korrekte Aufklärung, Anamneseerhebung trägt der Arzt, unabhängig davon, ob er selbst oder das Personal die Impfung vornimmt.

Q

Die Quelle ist auch älter als Corona, falls diesbezüglich eine Frage kommt. Der Arzt geht also nur auf Nummer sicher, wenn er jedes mal ein Anamnesebogen ausfüllen lässt. Macht er es nicht und etwas passiert, ist der Arzt Schuld.

Auch wenn du es sicher nicht hören willst und „Kollateralschäden bei Kindern“ sich schön reißerisch anhört (lustig dass nur geosch vorgeworfen wurde bei der Bild zu arbeiten ;-) ) - hier eignet sich wieder einmal der Vergleich mit der Grippe oder anderen Krankheiten: Die Aufgabe des Staates kann es nicht sein, sämtliche Krankheiten zu verhindern.
Auch bei anderen Krankheiten gibt es auch bei Kindern schwere Verläufe. Viele Krankheiten könnte man mit absoluter Quarantäne verhindern. Man macht es nicht, weil sie eben zu selten sind und man das Risiko mehr oder weniger bewusst eingeht.

Bei pims und long covid bei Kindern kann also nur die Frage sein, wie häufig es tatsächlich auftritt und wie schwerwiegend die Folgen tatsächlich sind. 4 Wochen nur eingeschränkt belastbar ist sicher etwas anderes als ein Leben lang mit Konzentrationsschwierigkeiten.
Und zumindest bei pims gibt es ja Untersuchungen, dass es sehr selten auftritt und zudem gut behandelbar ist. Bei long covid scheint es etwas schlimmer zu sein, aber wohl auch nicht so, dass die Hälfte der Kinder ein Pflegefall wird. Hier von bewussten Kollateralschäden zu sprechen, ist reine Panikmache.

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naja gut, aus „ein paar studien“ wurde dann ein artikel, dessen hauptbotschaft ist: es muss mehr herausgefunden werden. also was wäre deine konsequenz? kinder solange aus schulen fernhalten bis alles aufgeklärt ist?

ehrlich gesagt missbillige ich die rhetorik der „durchseuchung“ im zusammenhang mit kindern und jugendlichen. was assoziieren menschen mit einer seuche? eine vielen menschen leidbringende/todbringende krankheit. das ist eindeutig bei kindern nicht der fall. → eindeutige angstmache. im übrigen, wenn man sich die pandemie kurz wegdenkt, war es seit jeher eine allgemein akzeptierte situation, dass krankheiten zirkulieren und die chance einer infektion in der schule nunmal am höchsten ist. und jetzt bitte nicht meinen „aber über diese pathogene wissen wir alles!“ - nein, stichwort RSV

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Ich wollte gerade sagen. Die sagen in der Studie doch selbst, dass das alles extrem verzerrt sein kann und viele Symptome nichts mit Corona zu tun haben müssen.
So richtig verwertbares kommt dabei nicht rum. Erst Recht, wenn ich es richtig überflogen haben, findet in der Studie auch keine Einordnung der schwere der Symptome statt (+ Folgeschäden), sondern es sind halt alles Selbstauskünfte nach 3 Monaten bzw zum Zeitpunkt des Tests.
Eine Bewertung der wirklichen „Gefährlichkeit“ ist dort doch überhaupt nicht erkennbar.

Dazu von @anon67945801 's Artikel:

Und noch eine gute Nachricht: Selbst bei den Kindern, die nach vier Wochen noch Symptome zeigten, verschwanden diese innerhalb der nächsten vier Monate.

(Nebensächlich: Was ist an dem Tweet so schlimm wenn man ihn nicht so übersensibel interpretiert?) Wie hoch sind die gesicherten Totenzahlen bei Kindern durch Omikron/Corona, sodass er auf sachlicher Ebene unwürdig ist?
Auch die RKI Regeln verhindern kein Durchseuchen der Schulen. Entweder man hat Präsenzunterricht oder nicht. Aber bei der Ansteckungsgefahr von Omikron und bei der Anzahl von Personen auf engen Raum haben sich doch sowieso die Maßnahmen im Sinne einer Durchseuchung erübrigt und verlangsamen das Geschehen nur - verhindern/no-covid ist doch realistisch gar nicht möglich und nirgends das Ziel.
(Wobei ich die Quarantäneregeln für Schulen teils auch lächerlich fand).

Dann muss man halt abwägen. Was ist schädlicher und vor allem was ist realistisch Umsetzbar. Kein Präsenzunterricht für die Kids und Isolation/wenig soziale Kontakte (+ die höhere Belastung für alle Beteiligten inkl. Eltern) oder halt Präsenzunterricht und das in Kauf nehmen von einer geringen Gefahr.
Und aufgrund welcher Grundlage sollte man anders handeln?
Wo nimmt man denn weniger Schäden in Kauf? Für dich scheinst du das klar beantwortet zu haben und ich kann auch verstehen das man als Lehrer von der Situation übelst genervt ist und es eine Belastung ist, aber so eindeutig ist es nunmal nicht und darüber scheiden sich die Geister. Im Radio haben sie gestern erwähnt (ich hab mir leider den Namen des Virologen nicht gemerkt), dass die „Long-covid“-Fälle bzw. Symptome bei Omikron @kids sich mindesten noch einmal gedrittelt haben und die Gefahr noch weniger sind und Pims natürlich scheiße ist, aber trotzdem gut behandelbar ist.

Kannst du die Leitlinien für sichere Schulen mal benennen? Ich hab beim RKI keine Maßnahmen gefunden die eine Durchseuchung effektiv verhindern. Selbst bei gleicher Raumnutzung/Kohorten und co wird es sich verbreiten. Und kann man als Schule nicht auch eigenständig handeln? Wie verhindert man wirklich effektiv eine Verbreitung in der Schule? Mit krassen Quarantäneregeln fällt das System ja auch zusammen.
(hier bei mir (Niedersachen) war übrigens viel bei ein paar Schulen umgesetzt. Mit reinen Klassenbündeln, unterschiedliche Pausenzeiten, gleicher Raumnutzung usw)

S3 Leitlinien RKI anbei:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen-Tab.html

Einzige Forderung meinerseits: Präsenzpflicht sicher gestalten und für Familien, die sie nicht möchten bei den Inzidenzen, aussetzen. Ansonsten bin ich wirklich zu diskussionsmüde, auch wenn ich viel zu sagen hätte. Ich gehe aber auch in einigen Dingen mit deinen Argumenten d’accord woogie bzw. kann sie gut nachvollziehen.
Eins noch: Ihr könnt euch wirklich nicht vorstellen (oder doch?), wie die Situation in (Grund)-schulen seit den Winterferien ist. Ich sehe: für Kinder ist das psychisch deutlich belastender als kontrollierter Wechselunterricht oder ggf. Distanzlernen im Rahmen von Aussetzen der Präsenzpflicht. Aber gut, bald haben die Schulen Herdenimmunität , dauert noch ein paar Wochen.

ich lasse mich quasi auch jährlich gegen grippe impfen. habe da noch nie so ein zettel gesehen/bekommen. und das bei unterschiedlichen ärzten.

bei tetanus hingegen musste ich so einen zettel ausfüllen.

komisch komisch.

Was genau wird nicht umgesetzt?

Wie denn? was ist realistisch? Bei 10-30 Leute in einem Raum über Stunden. Das ist doch die Frage.
Ich fordere ja auch nicht, dass alle Leute in Deutschland Millionäre werden sollen

Also ich musste auch bei Grippe sowas ausfüllen - ebenso bei Tetanus und Hep. Ist also nix gänzlich neues.

Dachte echt nicht das hier soviele gegen grippe geimpft sind

Wichtig ist doch nur mein Link. Wenn was passiert und der Arzt hat es nicht gemacht, ist er in der Haftung. Ob es Ärzte machen oder nicht, ist ihre Entscheidung. Ungewöhnlich ist es jedoch nicht.

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das weiß er doch selbst nicht. fragt man nach seinen studien, kommt ein wischiwaschi artikel. fragt man weiter nach, ist er diskussionsmüde.

Hab das noch auf rm xmal dargestellt, exakt diese Fragen in nem langen wall of Text mehrfach beantwortet. Ich akzeptiere die Schulpolitik und nehme sie hin, da sich eh nichts mehr ändert.

Auf Frage 2 von woogie : steht in den Leitlinien drin, ich bezweifle, dass er sie so zügig gelesen hat.

okay, sorry.

Aha ok.

Und doch, ich kenne die Leitlinie. Die besteht ja nur aus 9 Punkten, wobei zum Beispiel bei Punkt 9 auch klar was von Machbarkeitsproblemen steht.
Und auch sagt die Leitlinie nicht das man den Präsenzunterricht sicher gestalten kann.
Auch sagt die Leitlinie das man nur ein Standardmaßnahmenpaket haben kann und alles weitere dann aufgrund der lokalen Gegebenheiten (bauliche Begebenheit/Ressourcen) entschieden werden muss.
Es gibt keinen sicheren Präsenzunterricht. Man kann das Risiko minimieren und die Zahlen über einen längeren Zeitraum stecken. So ehrlich sollte man sein. Und das nach den ganzen Schulschließungen (wo du meine ich auch dich gemeldet hast, dass der Aufwand so hoch ist) die Motivation der Politik groß ist die Schulen offen zu halten und die Lernsituation der Schüler nicht weiter zu verschlimmern ist doch auch verständlich, oder?

Und beschwere dich nicht über den Diskussionsstil anderer wenn von dir nur rumgemeckere oder sinngemäß „kein Bock“, „mit dir diskutiere ich nicht/lohnt nicht“, „bezweifle das er es gelesen hat“ oder eine absolut nichtssagende Studie kommt.

Letzter Post zu dir, da du sowieso wieder das letzte Wort haben wirst und willst. Die Praxis an Grundschulen in NRW ist seit den Winterferien katastrophal (mehr als die Hälfte der Klasse in Quarantäne, teilweise fallen Kinder wochenlang aus, da sich die Familie nach und nach infiziert und Kontaktquarantäne verlängert wird) und insb. für Kinder psychisch sehr belastend. An regulären Präsenzunterricht ist seit Mitte Dezember nicht zu denken - die Politik hat kapituliert, Schulen sind Test- und Gesundheitsamt, viele Kinder und Eltern sind sehr krank gewesen. Die Politik hat die Motivation die Schulen offen zu halten - ja. Aber nicht aus Gründen „guter“ Bildung, sondern weil sie die Kinder offensichtlich immunisieren will. Diesen Vorwurf muss sich Politik gefallen lassen, denn sie hat keine Motivation, Schulen sicherer zu machen. Einzel-PCR-Lollitests wurden für Kids gecancelt, stattdessen in NRW bspw. recht gute Schnelltests durch billige Schnelltests ersetzt , die Omikron schlechter erkennen, Luftfilter fehlen weiterhin an allen Ecken und Enden - ich will eigentlich gar nicht ausführen, es ist in NRW in der Schulpolitik quasi alles schiefgelaufen seit Winterbeginn. Von den Teststrategieänderungen und den dazugehörigen Dienstmails mal ganz zu schweigen.

Zum Schluss: Die Leitlinien geben Optionen, Präsenzunterricht sicherer zu machen und Risiko zu minimieren. Habe ja nie behauptet, dass man sich in Schule nicht ansteckt und dass du dann auf das Wort „sicher“, was ich verwendet habe, rumreitest - du meine Güte. In dir steckt wirklich der CDU-Politiker schlechthin.

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Ich will nicht das letzte Wort haben, sondern einfach nur eine Begründung deiner unzähligen Behauptungen. Aber anstatt diese zu einfach kurz zu liefern, knüpfst du einfach weiter daran an - gepaart mit unzähligen erfundenen persönlichen Anfeindungen. Sei es gegen mich oder andere.

Du sprichst nicht nur von „sicherer“ machen, sondern von bewusster Durchseuchung. Einer bewussten und beabsichtigten Immunisierung der Kinder. Bewusstes in Kauf nehmen von anscheinend größeren Kollateralschäden, „unwürdiger“ Politik usw.

Aber weder benennst du die Schäden, noch benennst du Lösungen wie sich dieses hätte verhindern lassen, noch gehst du auf eine Frage ein. Ich bezweifle nicht das die Situation an den Schulen belastend ist. Ich sehe nur nicht wie sich dieses verhindern lässt - selbst mit strengeren Maßnahmen erzielt man doch nur eine Streckung der Infektionen. Und nein, auch deine RKI Leitlinie liefert diese Lösungen nicht. Und weil ich gewusst habe, dass du auf die Luftfilter abzielst hier ein paar Auszüge aus der RKI-Leitlinie:

Der Einsatz von Luftreinigern ist auf einzelne Situationen begrenzt und wird nicht als generelle Maßnahme empfohlen.

Schaden der Maßnahme
• Hohe Kosten bei Anschaffung, Unterhalt, Wartung und Entsorgung
• Machbarkeitsprobleme, insbesondere hinsichtlich fachgerechter Installation und Wartung, Unfallgefahr/Stolpergefahr
durch elektrische Leitungen
• Beeinträchtigung von Lehrqualität und Bildungserfolg sowie der Gesundheit durch Lärm
• Ökologisch: hoher Ressourcenverbrauch

Gesamtbewertung der Maßnahme
• Die Maßnahme „mobile Luftreinigung als Ergänzung zum Lüften“ hat positive und negative gesundheitliche Wirkungen, denen weitreichende negative Wirkungen im Bereich der anderen Entscheidungskriterien gegenüberstehen,[…]

Und zum Thema PCR-Testung: welche Gruppen haben denn die Möglichkeit mehrmals in der Woche einen PCR Test zu bekommen? Ist doch gut und löblich das es die Möglichkeit in NRW (in vielen Ländern gibt es das nicht) lange gab. Spricht für mich eher gegen eine „bewusste Durchseuchung und Immunisierung“. Und dass die Einzel-PCR Tests abgeschafft worden ist natürlich als Betroffener scheiße, aber ist es nicht auch aufgrund der Belastung der Labore nachvollziehbar, dass PCR-Tests für gefährdetere Personen gebraucht wurden. War es nicht sogar eine Reaktion auf den Beschluss der Ministerkonferenz?
Einzelne Forderungen von dir finde ich absolut verständlich (Abschaffen Präsenzpflicht), sicherlich kann man die Politik auch kritisieren und sicherlich ist die Situation an Schulen „anstrengend“, aber an vielen Stellen übertreibst du einfach maßlos und haust ganz schöne klopper raus. Da hätte ich mir einfach gewünscht das du es sachlich kurz darstellst, anstatt es mit persönlichen Vorwürfen zu kaschieren. Aber worauf du den Fokus legst ist leider deutlich geworden.

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