Coronavirus

Bezweifle, dass man sich vor Herbst erneut Impfen lassen muss. Für gewöhnlich (letzten zwei Jahre) flacht das Infektionsgeschehen im Sommer deutlich ab. Dann eben mit einem angepassten Impfstoff, der auch Omikron besser identifiziert und unschädlich macht.

Bin da auch bei dir. Bin schon geboostert, aber eine weitere Boosterung mit dem momentanen Impfstoff halte ich nicht für sinnvoll. Wenn dann sollte mit dem an Omikron angepassten Impfstoff geboostert werden.

Das ergibt ja Sinn, aber wieso gilt man mit einer Zweifachimpfung + Infektion dann nach 3 Monaten als ungeimpft?

Das Immunsystem ist doch egal von welcher Basis die Antikörper entstehen, die Antikörper der aktuellen Impfung sind doch nicht besser auf Omikron vorbereitet wie eine Infektion mit Omikron selbst.

Wenn jetzt auch alle mit Booster eine Infektion bekommen, spricht eigentlich doch auch gar nichts für eine vierte Impfung oder? Außer der Schutz nimmt insgesamt über den Zeitraum ab dann müssten aber eigentlich alle eine vierte Impfung vor dem Herbst bekommen.

Vermute mal, das is einfach ein Vorbehalt, den sich die Regierung einräumt, falls eine Booster-Impfung sich doch noch als sinnvoll herausstellt.

Ich bin kein Immunologe, aber so wie ich verstanden habe, ist ja nichtmal Impfung gleich Impfung. Manche regen die Produktion von Fresszellen an, andere die Produktion von Speicherzellen etc. Astra+mRNA war irgendwie besonders effektiv, die umgekehrte Richtung aber nicht. Insofern kann ich nicht einschätzen, was eine Infektion da genau bewirkt und was nicht.

Afaik kann das Immunsystem mit zuvielen Impfungen auch überlasted werden, zumindest wurde von der StiKo (?) vor einiger Zeit davor gewarnt. Davon ab nimmt die Akzeptanz in der Bevölkerung ggf. noch mehr ab, wenn so häufig geimpft wird. (Das halte ich auch noch für ein Argument, warum man bei 2G + Genesen sich noch eher traut, noch die nächste Impfung einzufordern.)

wäre es aber nicht mal Zeit von der Politik hier ehrlich zu kommunizieren?

Hab ja kein Problem mit der Impfung, aber jede Corona-Impfung hat mich 3 Tage komplett zerstört, das hat noch keine Impfung gemacht und ich lass mich regelmäßig Impfen (Grippe, Zecken usw.)

Eine weitere Booster-Impfung würde ich wohl schon gerne vermeiden.

da bist du aber auch eher die Ausnahme. Hab jetzt keine Statistik zur Hand, aber kenne niemand, der länger als einen Tag angeschlagen war.

Ja ich vermute es liegt bei mir an der Coronainfektion wieso ich immer so stark drauf reagiere.

Naja, du solltest dich vll auch nicht gerade impfen lassen wenn du positiv bist

Ist ja schon länger her, wir hatten Dez.2020 Corona, ich mit 10 Tagen Fieber, meine Frau so maximal 3 Tage, danach war bei ihr alles gut.

Wir haben die Impfung dann im Juni bekommen, war danach 3 Tage richtig am Arsch, die Booster gab es im Dezember auch richtig am Arsch 3 Tage, im vergleich zu meiner Frau nur ein Tag Schuttelfrost.

Mein Arzt vermutet einfach, dass es sein könnte das ich immer noch eine zu hohe Anzahl von Antikörper habe und die Impfung einfach mein Immunsystem zum ausrasten bringt oder ich die Impfung einfach nicht so gut vertrage.

In der Summe hab ich halt weniger Bock auf die Impfung, weil ich weiß 3 Tage werden die Hölle

In meiner Videokonferenz hatten gerade 3 von 6 Personen akut Corona. Das entspricht einer Inzidenz von 50.000 :rmface:

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Und bei denen im Zimmer ist sogar ne Inzidenz von 100.000!

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Die erste und vor allem die Zweite haben mich auch komplett aus dem Leben geschossen für 2 Tage. Beim Booster hatte ich dann nicht mal die typischen Schmerzen an der Einstichstelle.

Das Problem ist doch, dass ein Virus durchgehend mutiert. Bis zum Herbst wird es doch wieder unzählige neue Varianten geben und der Impfstoff müsste dann angepasst werden. Bis dann der Impfstoff, für den in der Grippesaison am stärksten verbreiteten Virus angepasst wird, dauert es bis zur Auslieferung wieder etliche Monate.

Man kann mit den aktuellen Impfstoffen dem Virus nur hinterherrennen

In einer Welt der Schlagzeilen und einer hysterischen Gesellschaft glaube ich nicht, dass hier mehr ehrliche - und entsprechend komplexere - Kommunikation was bringen würde.

Du bist ja nicht der erste, der hier die politische Kommunikation kritisiert, aber ich teile diese Kritik eigentlich nicht. Es ist einiges schlecht gelaufen, vorneran, dass sich CSU-Funktionäre an Maskendeals bereichern konnten. Das ist ein Skandal und darüber kann man herziehen.

Aber wo ich mitgehe, und was in meinen Augen viel zu häufig passiert: am Ende einer längeren Diskussion um Coronamaßnahmen mit vielen Aspekten und viel Für und Wider endet es mit „Hm, die Regierung muss das besser und transparenter erklären, ehrlicher sein, whatever.“ Nein, denn das halte ich a) für unmöglich, und zweitens gibt’s genug Erklärbären für Interessierte da draußen.

Sollen wir uns ewig boostern?

Die aktuellen Vakzinen schützen nur ein paar Monate vor Coronaviren. Was kann jetzt das ewige Impfen verhindern? Mediziner weltweit suchen nach Lösungen.

Passend zum Thema.

Und nachdem :denmark: geöffnet hat, war auch schon abzusehen, dass :sweden: kurz danach nachziehen wird:

Schweden hebt Corona-Beschränkungen auf

Aufgrund von milderen Krankheitsverläufen bei Omikron-Infektionen und hohen Impfzahlen haben die schwedische Regierung und die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten beschlossen, so gut wie alle Corona-Maßnahmen am 9. Februar abzuschaffen. Das bedeutet unter anderem, dass Teilnehmerobergrenzen bei Veranstaltungen sowie Beschränkungen in Restaurants, Kneipen und Cafés aufgehoben werden. Der Ratschlag, in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, entfällt ebenfalls.

Lediglich einige Empfehlungen für Ungeimpfte bleiben bestehen. Zum Schutz der Anfälligsten sei es laut der Gesundheitsbehörde zudem wichtig, risikoverringernde Maßnahmen im Gesundheits- und Pflegewesen sowie in Altersheimen beizubehalten. Zuvor hatte bereits Dänemark praktisch alle Beschränkungen im Land aufgehoben.

Auch hier war natürlich vorausgesetzt, dass es eine hohe Impfquote gibt.

Da es weiterhin sehr gut gegen schwere Verläufe schützt ist das doch alles kein großes Problem. Drosten hat doch selbst wieder betont am besten ist 3-fach Impfung und danach nach und nach paar mal Kontakt zum Virus für weitere (Schleimhaut)Immunität. Lustig, dass er für die Aussage nun von der anderen Seite eins drauf bekommt die ernsthaft am liebsten immer noch NoCovid durchziehen wollen.

Bestätigt mal wieder wie schlecht der deutsche Staat bei Infokampagnen aufgestellt ist. Bin sicher, dass wir eine deutlich höhere Impfquote hätten, wenn wir gleich mit Kampagnen mit schwierige Viertel gegangen wären und nicht nur abgewertet hätte. Auch wäre es besser gelaufen wenn man sich an der Kampagne von Bremen orientiert hätte. Die zeigte, dass man auf die Leute zugehen soll.

Solche Leute gibt es (noch)?

Twitter ist voll davon, im echten Leben habe ich aber auch keinen getroffen mit der Meinung.

das kann 1000 gründe haben, ich hatte ja auch corona direkt im april 2020 und zum zeitpunkt der ersten impfung nen antikörperwert von über 700, was dem 20fachen normwert entspricht. gemerkt habe ich bei 1. und 2. impfung rein gar nix. beim booster ein bissl was

freunde hatten corona märz 2021, sind beide im september geimpft worden. sie hatte rein gar nix, ihn hat es 2 tage ausm leben geschossen

im grunde ist es komplett random. kann mit dem antikörperspiegel zu tun haben, muss aber nicht