wieso Opferrolle? habe doch nur meine Meinung zur der Aussage geteilt
Ich weiß ja nicht, ob dir das bewusst ist, aber deine Meinung war doch „Keine Impfpflicht, weil die Impfung gar nicht so wirksam ist“ und Finnland macht jetzt auf, weil sie genau das Gegenteil davon sagen 
Hättest auch einfach „ja“ schreiben können.
Okay das ist tatsächlich etwas lustig.
Also ich bin selbst geboostert wurden im Dezember.
Ich finde eine Impfpflicht nicht sinnvoll weil wir wahrscheinlich eine sehr hohe grundimmunität haben. Geimpfte + Genesen (und die Dunkelziffer bei Genesen ist da nichtmal einberechnet). Sprich der Schutz vor ein schweren Verlauf/Tod ist doch bei sehr vielen Menschen aktuell schon gegeben.
Die aktuellen Impfungen schützen ja nicht vor mehr, max vor schweren Verlauf und aus der Sicht Macht ein Impfpflicht aus Gesundheitlicher Sicht jetzt nicht soviel aus.
Alles andere sind Politische Entscheidungen die lächerlich sind, siehe Genesenstatus von heute auf morgen zu ändern.
Erst wussten wir gar nicht wie viele überhaupt geimpft sind aber jetzt haben wir 7 Stunden später eine sehr hohe Grundimmunität? Also nen wenig entscheiden musst du dich halt schon
So wie die Regierung, die gern mal von heute auf morgen Sachen umentscheidet ^^
Aber ernsthaft: Bei wieviel Zweifach und wieviel Booster sind wir denn aktuell? Mein Booster kommt ja erst noch, gehöre also noch net dazu.
Es wird Zeit, dass wir das ähnlich handhaben.
Wir wissen es doch nicht genau? Wird doch immer in den Medien gesagt das es wahrscheinlich um die 5% mehr sind. Aktuelle Zahlen sagen 74% Geimpft + 9.815.533 Genesen (Da ist die Dunkelziffer ja nicht berücksichtigt sondern nur PCR Bestätigt) die Zahl wird da ja in realtät deutlich höher sein.
Von daher weiß keiner die Zahlen ganz genau sagte Selbst Drosten kürzlich aber die Zahlen sind ja insgesamt sehr hoch also eine hohe Grundimmunität, wo ist da jetzt der Widerspruch?
Bin mal auf deine tolle Argumentation gespannt
Erst einmal, es kann durchaus sein, dass Omikron - und eine entsprechende Resistenz dagegen - nicht das Ende der Pandemie einleiten: https://www.zeit.de/gesundheit/2022-01/omikron-welle-endemischer-zustand-delta-variante
Außerdem wissen wir noch nicht, ob es weitere Auffrischungsimpfungen oder Anpassungsimpfungen braucht.
Weiterhin „Ist Geimpft oder Genesen“ etwas anderes als vollständig geimpft und geboostert und bedeutet, dass auch unter den 80 % viele wieder anfälliger für eine Infektion und einen schwereren Verlauf sind.
Nehmen wir an, dass 30 % der Bevölkerung (und ich würde mit Blick auf die niedrigeren Zweit- und Boosterraten auf einen weitaus größeren Teil tippen) weiterhin oder wieder anfälliger sind, besteht die Gefahr einer Krankenhausüberlastung - was einen Kipppunkt in der Letalitätsrate darstellt - nach wie vor.
Davon ab, ja, man kann durchaus über den Sinn einer Impfpflicht diskutieren, insbesondere wenn sie allgemein oder unbefristet beschlossen wird. Aber nicht, wenn die Gesprächssituation durch Polemik und Suggestionen wie „Alles Querdenker, die deutschen sind die einzigen die das Virus richtig verstehen“ oder „Alles andere sind Politische Entscheidungen die lächerlich sind“ schon so sehr gegen die Wand gefahren wurde, dass man sich überhaupt nicht mehr vernünftig über Pro und Kontra austauschen kann.
Den heute auch gelesen, wundert mich irgendwie, wie kann Delta zurück kommen, wenn Omikron jetzt schon Delta abgelöst hat, haben die andere Länder andere Virologen oder wie kommts, dass diese Länder gleich die ganzen Maßnahmen kippen, Finnland und Dänemark haben schon einen harten Kurs gefahren.
Heftig wie oft sich gewisse „Kleinkriege“, leider auch hier im Forum wiederholen. Anscheinend wächst der Frust immer mehr, ebenso bei den Leuten, die sich seit 2 Jahren solidarisch verhalten haben.
Aber bevor das hier wieder so krass ausartet. Denkt daran das eigentlich alle das gleiche Ziel verfolgen - irgendwie wieder „normal“ leben zu können.
Da hat @NichtUntertoetet schon recht, dass einige Provokationen absolut nicht helfen - im Gegenteil.
Ich finde es schade, dass wir als Gesellschaft uns gefühlt nur noch im Kreis drehen. Die Politik will immer noch nicht aus ihren Fehlern lernen und wartet mMn zu lange ab.
Etwas mehr Entscheidungsfreudigkeit würde so einige Probleme lösen.
Ansonsten hilft es auch sich paar Tage weniger mit dem Thema zu beschäftigen 
Ich vermute mal, Omikron unterscheidet sich einfach von Delta so sehr, dass unser Immunsystem durch eine Omikron-Erkrankung nicht vollständig auf Delta vorbereitet ist. Dazu gesellt sich die Gefahr neuer Mutationen - an sich könnte sich auch eine gefährlichere, aber nicht minder ansteckende Variante aus Omikron entwicklen. Das Virus ist dermaßen verbreitet, dass die Gefahr dafür anscheinend gar nicht mal so niedrig ist.
Ein Problem ist halt auch, dass man hier ein bisschen prophylaktisch agieren muss. WENN alles so bleibt wie es ist dann reicht der Status Quo vielleicht ja sogar.
Aber WENN es anders geht, schlimmer, dann ist es wsl. schon wieder zu spät, alles muss zack zack zack übers Knie gebrochen werden und es wird wieder rumgeheult, warum man das nicht vorher wusste.
Im Bezug auf die Impfung/Booster: Ich bin lieber geimpft und brauch es nicht, als das ich im Herbst mit der Situation da stehe, dass wieder alles eskaliert, weil man mit den benötigten Impfungen nicht hinterherkommt.
Es gab ja schon vor Covid-19 Coronaviren und die haben sich alle ja zu einer milden Atemwegserkrankung entwickelt, wieso sollte es gerade dieses Virus sich von anderen Coronaviren unterscheiden, lese immer nur es kann wieder schlimmer werden, aber ich finde im Internet nicht ein Fall wo das jemals passiert ist, Google spuckt gar nichts aus, ob sich je ein Virus von einer milden Atemwegserkrankung wieder so mutiert ist, dass es für den Menschen ein Problem wurde, vielleicht hat hier jemand mal etwas mehr Infos…
Du wirst im Herbst, wenn wirklich eine Mutation die gleich oder schlimmer ist als Omikorn, zu 100% eine 4 Impfung benötigen.
Der Staat wird im Sommer alles schließen und im Herbst fängt das Theater wieder an.
Das Besondere an Corona war schon vor Omikron seine extreme Infektiosität. Was mehr Verbreitung bedeutet, und damit einerseits höhere absolute Zahlen an schweren Verläufen und überlasteten Krankenhäusern, zum anderen aber auch eine größere Wahrscheinlichkeit von Mutationen.
Hab das dazu gefunden:
Derzeit sind vier Arten von Coronaviren bekannt, NL63, OC43, 229E und HKU1, die weltweit verbreitet sind und ganzjährig den Menschen infizieren. Eine Infektion mit diesen Viren verursacht in der Regel milde Atemwegserkrankungen. Man schätzt, dass etwa 30 Prozent aller Patienten mit Erkältungen, die beim Arzt vorstellig werden, eine Coronavirus-Infektion durchlaufen. Schwere Krankheitsverläufe sind selten und werden hauptsächlich bei Kleinkindern, älteren Menschen und immungeschwächten Patienten beobachtet. Wissenschaftliche Studien aus den letzten Jahren legen nahe, dass die Coronaviren des Menschen wahrscheinlich vor vielen Jahren von Tieren auf den Menschen übertragen wurden (Zoonose) und seitdem ständig in der Bevölkerung zirkulieren (Abbildung 1). Analog zu den Coronaviren des Menschen wurden Coronaviren auch in verschiedenen Tieren nachgewiesen (unter anderem in Igeln, Fledermäusen, Schweinen, Kamelen, Rindern und Vögeln), in denen sie teilweise schwere Erkrankungen des Verdauungstrakts und des Nervensystems hervorrufen.
Alle Coronaviren haben wohl den selben Ursprung, die 4 Coronaviren die für 30 % der Erkältungen verantwortlich sind, mutieren ja auch nicht wieder zu einer Stärkeren Mutation (Obwohl es hier keine Impfung gibt)
Die Abbildung soll wohl auch verdeutlichen, dass die 4 Varianten wohl genau so ansteckend sind wie die SARS-CoV2 Variante.
Die anderen 4 Varianten waren vielleicht damals bei den ersten Übertragungen vom Tier zum Mensch auch so gefährlich wie jetzt halt SARS-CoV-2, wir sind halt diese mal live dabei.
Würde nur gerne verstehen, wieso einige Virologen (gibt ja Länder die das nicht so sehen) von einer Mutation ausgehen, die sich anderes verhält wie die anderen 4 Corona Varianten.
Hm, tbh. werde ich da nicht schlau draus. Es gibt vier Arten, die sieht man links, und dann tauchen rechts plötzlich noch weitere auf?
Ich würde ich aus den 30% nicht zwangsläufig eine ähnlich hohe Verbreitung ableiten, weil es sich dabei ja nur um 30% der Erkältungen geht, wegen denen man zum Arzt geht, nicht um 30% aller Erkältungen.
Ich finde diese Grafik total schlecht und unübersichtlich. Keine Ahnung, ob die Pfeile jetzt irgendwas über gleichhohe Verbreitung aussagen oder nicht, dafür is das einfach zu wenig erklärt. Der Text nimmt überhaupt keinen Bezug auf die Grafik, was auch nicht hilft.
Aber wir sehen ja, dass Corona schon mehrfach zu wahrnehmbaren Varianten mit unterschiedlichen Verläufen mutiert ist, darum wüsste ich jetzt nicht, warum man das für die nähere Zukunft nicht auch weiter annehmen könnte. Und dann wüsste ich auch nicht, warum es dann nicht zu einer Omikron-Variante mit Delta-Schadwirkungen könnte. Afaik können sich Viren sogar neu in der Zelle mischen, also etwa Delta mit Omikron.
Als Beispiel:
Mehr als 80 % aller Erwachsenen besitzen Antikörper gegen humane Coronaviren.
Das ist bei COVID-19 nicht der Fall.
Vielleicht … vielleicht auch nicht. Finde zumindest keinen Anhaltspunkt dazu. NL63 & HKU1 sind beispielsweise noch keine 20 Jahre alt (entdeckt 200x). 229E war nie dafür bekannt, schwere Krankheitsverläufe zu verursachen. Lediglich bei OC43 ist man sich unsicher … aber selbst wenn man davon ausgeht, dass die russische Grippe OC43 war, war es nicht so tödlich in freier Laufbahn, wie es COVID19 ist.
Laut Schätzungen, sind damals in Europa etwa 250.000 Menschen an der russischen Grippe gestorben. Bei einer Bevölkerung von rund 400.000.000. Und bei weit weniger/nicht vorhandener medizinischer Versorgung. COVID19 hat in Europa bereits 1,5mio Todesopfer und die Bevölkerung hat sich nicht einmal verdoppelt.
Drei der 7 Coronaviren verursachen viel schwerere und manchmal tödliche Atemwegsinfektionen beim Menschen als andere Coronaviren und haben im 21. Jahrhundert zu großen Ausbrüchen tödlicher Pneumonie geführt
Du kannst aber schlecht zahlen von 1900 mit zahlen von 2022 vergleichen, die Lebenserwartung im Jahr 1900 war bei circa 40 bis 45 jetzt ist sie bei 70 bis 80 und da Coroneviren eher ältere Menschen schwer trifft, ist natürlich das Virus für eine ältere Gesellschaft viel gefährlicher geworden.
Um 1900 war die Menschheit auch noch nicht so Mobil wie wir es waren.
Im Zuge der COVID-19-Pandemie wiederholte 2020 eine dänische Forschergruppe um die Epidemiologin Lone Simonsen von der Universität Roskilde mit modernster Computerleistung und neuem Wissen die belgische Studie von 2005.
Sie kamen zu dem Ergebnis, dass das Coronavirus OC43 sehr wahrscheinlich kurz vor dem Jahr 1890 von Kühen auf den Menschen gesprungen sei.[15][16] Überdies zeigt die Analyse von zeitgenössischen medizinischen Berichten, dass die klinischen Symptome der „russischen Grippe“ von 1889–1895 denen von COVID-19 ähnelten, einer vom Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Erkrankung. So wurden Geschmacks- und Geruchsverluste sowie Langzeitfolgen beobachtet, die denen von Long Covid ähnelten.[17]
Du machst es dir mal wieder sehr einfach. Es gibt einfach keinen Anhaltspunkt für deine Behauptung, dass die 4 Humanviren mal so gefährlich waren. Wie gesagt, 2 der Viren sind nichtmal 20 Jahre alt.
Du kannst auch die medizinische Versorgung nicht vergleichen. Wären wir 1890 in der gleichen Lage gewesen, wäre wohl die Letalitätsrate x fach höher.
Und wie schon geschrieben, gegen Humanviren haben mehr als 80% aller Erwachsener Antikörper. Das trifft nicht auf die 3 anderen Arten zu (obwohl es SARS auch seit fast 20 Jahren gibt). Von daher ist es grundsätzlich schon gefährlicher. Und höhere Verbreitung heißt auch: Höhere Chance der Mutation.
Drosten hat ja selbst gesagt, dass das Virus in die eine oder andere Richtung mutieren kann und mittlerweile gibt es einige Experten, die daran zweifeln, dass es endemisch wird, weil es schlicht nicht vorhersehbar ist.