Coronavirus

Also Stonks verkaufen. Denke spätestens mit Olympia gibts da fette Ausbrüche.

das sowieso, weil nach den Olympischen Spielen marschiert Putin in der Ukraine und Xi in Taiwan ein :eyes:

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Verstehe deine Meinung 0,0. Oder willst du einfach auf dem Begriff Impfgegner rumreiten, weil diese Person ja im ihrem Leben mal geimpft wurde? Mehr halt einfach keinen Sinn.

Finde es nicht gut, pauschal Pflegekräfte die die CoronaImpfung ablehnen als Radikale Impfgegner zu betiteln und Ihnen die Fähigkeit abzusprechen eine gute Pflegekraft zu sein nur wegen einer Impfung, sorry aber das geht zu weit, Menschen nur noch an ihrem Impfstatus zu bewerten und das noch von unserem Gesundheitsminister.

es handelt sich hier um medizinisches fachpersonal, von dem man das ja wohl erwarten kann. wer sich da bewusst gegen eine impfung entscheidet, ist nun mal einfach entweder dumm oder radikalisiert - oder beides. auf jeden fall fachlich ungeeignet, verantwortungsbewusst kranke menschen zu pflegen.

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Nö, geht nicht zu weit. So sieht leider die Realität aus und es wird Zeit, dass diese auch ausgesprochen wird

Hat er ja nicht unbedingt pauschal.
Nichtsdestotrotz hat man in diesem Beruf eine Verantwortung gegenüber den hilfsbedürftigen Menschen. Und wenn man an der Stelle so leichtfertig drauf scheißt, dann ist es durchaus legitim an der Fähigkeit und Grundeinstellung zum Beuf des Pflegers zu zweifeln und das zu kritisieren.
Ganz davon ab sind die Worte von Lauterbach bei der Aussage bewusst etwas drastischer gewählt.

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Das medizinische Personal/ der medizinische Bereich ist aber gerade einer der Arbeitsbereiche, auf den seit Jahrzehnten geschissen wird und an allen Ecken und Enden gespart werden soll. Gleichzeitig ist viel mehr Arbeitsaufwand entstanden und die Anforderungen und Belastungen steigen Jahr für Jahr.
Anstatt diesen Menschen entgegen zu kommen (Es gibt eben auch Alternativen zur Impfung) tritt man nun sogar nach und verunglimpft sie teilweise öffentlich, um irgendeine Art von Populismus zu betreiben - Vor Monaten wurden sie noch als „Helden der Gesellschaft“ bezeichnet. Es sind auch wirklich viele an Corona verstorben, weil sie täglich im Risiko gearbeitet haben, um infizierten Menschen zu helfen.
Meiner Meinung nach ist das aktuell der vollkommen falsche Ansatz und ein Problem, dass wir auf Sicht im Gesundheitsbereich spüren werden.

Und die Argumente in Form von „Verantwortung“ sind absoluter Schrott, weil Verantwortungen überall zu finden sind. Sie wiegen natürlich teils unterschiedlich, aber wo ziehen wir als Gesellschaft die Grenze?
Trägt ein Busfahrer, der tägliche hunderte Schüler durch die Gegend fährt weniger Verantwortung als ein Physio oder eine Pflegekraft? Oder ist die Arbeit mit Lebensmitteln beim Fleischer oder Bäcker weniger relevant oder gar gefährlicher als eine Pflegekraft im Krankenhaus? Sehe ich ehrlicherweise nicht wirklich.

Der Grund, warum man den Leuten im Gesundheitswesen aber nun die Pistole auf die Brust setzt ist doch logisch. Es ist der erste Schritt, um die schrittweise Umsetzung einer allgemeinen Impfpflicht umzusetzen. Scheitert sie aber bereits hier bricht das ganze Vorhaben direkt zusammen.
Ich glaube nicht, dass eine Impfpflicht für Pflegekräfte irgendwas am Problem rund um Corona lösen wird. Entweder eine Impfpflicht für alle oder keine Pflicht. Und solang es weiterhin so ist, dass eine Impfung eben nicht zu 99 Prozent vor einer Ansteckung schützt und auch nicht garantiert werden kann, wie sich die Impfung auf weitere Mutationen auswirkt (Gemeint ist hier die Wirksamkeit), bleibt eine Impfpflicht auch für Menschen im Gesundheitswesen eine klare Ungleichbehandlung, die nicht von der Hand zu weisen ist.

Nur noch mal deutlich gesprochen. Ich bin ganz klar für eine Impfpflicht für ALLE, aber was man aktuell mit den Menschen macht, die monatelang den Arsch hingehalten haben und täglich ihr Leben riskierten, ist für mich eine absolute Frechheit und zeigt einfach wieder einmal, wie schnell die Menschen heutzutage vergessen.
Darüber hinaus juristisch und gesellschaftlich mehr als problematisch. Aber machen wir das mal einfach so. Ist ja vollkommen egal, wenn wir bald nochmal deutlich weniger Menschen im Gesundheitsbereich haben - ist ja nicht so als hätten wir da seit Jahren keinerlei Probleme aufgrund fehlenden Personals…Wir treten diese Leute gerade mit Füßen.
Für mich ist das Ganze zu kurz gedacht und wird auf Sicht zu wesentlich mehr Problemen führen.

Hab ich was verpasst?

Naja … Pflegekräfte arbeiten generell mit den Gruppen zusammen, die sich Corona nicht erlauben können. Alte und kranke Menschen. Das ist schon was anderes als der Busfahrer.

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Welche?

Es geht nicht um das gegenseitige Abwiegeln der Verantwortungen, was wichtiger, relevanter oder was gefährlicher ist. Es geht darum, dass aus gewissen Verantwortungen auch Verantwortungen auf das eigene Handeln übergehen und man Fürsorge trägt.
Von einem Busfahrer erwartet man eben, dass er fahrtüchtig ist und einen sicheren Fahrstil hat. Beim Metzger erwartet man eben, dass er aus seiner Verantwortung heraus besonders auf die Hygiene achtet.
Beim Pfleger erwartet man halt, dass er die hilfsbedürftigen Menschen unterstützt und schützt.

Den restlichen Abschnitten kann ich persönlich auch nicht zustimmen.
Man versucht die Risikogruppen zu schützen. Da ist die Impfung ein effektiver, unkomplizierter und einfacher Baustein. Quasi ohne negative Argumente die dagegen sprechen. Es ist eine sinnvolle und verhältnismäßige Maßnahme. Das hat nichts mit „auf den Füßen treten“ zu tun, sondern mit Schutz.

Und Vergleiche zu der allgemeinen Impflicht sind auch nicht gegeben, da das schon deutliche Unterschiede sind

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Pflegekräfte haben definitiv mehr verantworten da sie mit Risikopatienten in Kontakt kommen. Was aber auch nicht sein darf: Pfleger geimpft, Risikopatient ungeimpft. Das ist ein Tritt in die Eier für jeden Pfleger.
Wenn also Pflicht für Pfleger, dann auch für Risikopatienten. Daher macht auch Impfpflicht ab 50 Sinn.

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Alternativen wären die Tests jeden Tag oder die Verlegung in andere Abteilungen, wo die Pflegekraft nicht sofort mit Risikogruppen zusammenkommt.
Direkt Rauwerfen ist da einfach falsch in meinen Augen.

Und Busfahrer im Stadtverkehr transportieren auch viele alte Menschen tagtäglich. Sie kommen also auch generell mit solchen Gruppen zusammen - du verstehst worauf ich hinaus will oder?
Wo ziehen wir die Grenze? Ist die Grenze das Wort „Gesundheitsbereich“? Oder ist die Grenze „Kontakt“ oder ist die Grenze „XYZ“. Finde das eben problematisch.

Und im Hinblick auf die schon vorhandenen Probleme im Gesundheitsbereich finde ich den Druck eben falsch - hängt vermutlich auch damit zsm, dass ich zu dem Thema durch meine bessere Hälfte in ihrer Masterarbeit „mitlesen“ durfte und teils schockiert war, wie schlecht es unserem System bereits geht ^^

Du willst also jeden Tag einen PCR-Test machen? Ein Test, der selber nicht anfänglich anschlägt, wenn du schon infektiös und ansteckend bist? Das ist eine Alternative?

Ja, weil das Gesundheitssystem dadurch langfristig eher erhalten bleibt als andersrum.
Es gibt keinen 100 Prozent Schutz, weder durch eine Impfung, noch durch Tests etc.

Warum soll das Personal sich schützen, wenn der Patient das nicht muss und dann wieder ein Risiko entsteht? Für mich ist das eine Ungleichbehandlung und falsche Risikoverteilung zu Ungunsten der Pflegekräfte.
Deswegen meinte ich ja alle oder keiner.

Ich glaub vielen ist noch nicht bewusst, wie schlecht es dem Gesundheitssystem geht und wie groß die Probleme noch werden könnten, wenn einige nun wegfallen.

Meistens besser, wenn es mal ordentlich scheppert. Ansonsten ist das immer ein schleichender Verfall, der viel schwieriger zu korrigieren ist.

Die Impfung ist aber deutlich leichter zu organisieren und bietet mehr Schutz als die Tests.

Bei der Organisation und Einfachheit bin ich sofort bei dir! Ich nenne ja auch nur Alternativen, um den worst case (Viele verlassen den Gesundheitsbereich) irgendwie zu umgehen. Momentan rennen wir aber mit Ansage und mit voller Wucht gegen eine Wand!

Im Bus tragen die meisten Leute (ja auch Ungeimpfte) Masken, im Krankenhaus ja eher weniger. Und nicht nur Corona kann man sich im Krankenhaus ja holen, sondern auch andere übertragbare Krankheiten.

alleine schon einen busfahrer mit einem pfleger zu vergleichen ist absurd

hilft der busfahrer beim anziehen? bei der körperpflege? beim essen? kommt er in andere körperlich nahe situationen?

sorry, aber der vergleich ist absoluter schwachsinn

jemand der solche tätigkeiten, oftmals in sehr engem körperlichen kontakt mit absoluten risikogruppen zu tun hat, muss geimpft sein, alleine schon aus eigenschutz

Eine impfung die nicht vor der Weitergabe des Virus schützt hilft natürlich viel mehr. Wie kann man bitte eine Impfpflicht rechtfertigen wenn die Impfung nicht mal halb so gut ist wie sie sollte und man nichtmal weiß wie viele menschen überhaupt genau geimpft und vorallem schon genessen sind und das gerdae bei omikron, die variante die am mildesten ist. Und selbst laut Wissenschaft ist die wahrscheinlichkeit jetzt seht gering das die super mutante morgen aus der Ecke gekrochen kommt.

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Niemand muss sich bei Omikron aus Eigenschutz impfen und ebenfalls nicht zum Zwecke des Fremdschutzes. Die Zahlen dazu sind einfach lächerlich gering. Genau deshalb muss sich auch niemand in irgendeinem Beruf impfen lassen und es wird auch keine Impflicht geben, sofern sich Gerichte damit beschäftigen werden und nicht Politiker, die zer0raffs sind.

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