mal ne persönliche geschichte verbunden mit einer frage bzw. bitte um meinungen, weil ich mir das absolut nicht erklären kann:
ich hatte im dezember kurzen aber dennoch sehr, äh, intensiven kontakt mit einer dame. ich war zu diesem zeitpunkt seit ca eineinhalb wochen geboostert, sie ebenfalls geimpft. beide haben einen schnelltest gemacht, der bei beiden negativ war.
drei tage nach besagtem abend teil sie mir mit, dass sie seit unserem treffen unter grippesymptomen leidet und nun coronapositiv und in quarantäne sei (bestätigt durch PCR-test). ich erstmal panik geschoben und an den folgetagen insgesamt drei schnelltests gemacht (alle negativ), sowie dann an tag 6 nach dem treffen sicherheitshalber sogar noch einen PCR-test (ebenfalls negativ). symptome hatte ich selbst zu keiner zeit.
unter berücksichtigung der inkubationszeit sowie des umstandes, dass sie zwischen unserem treffen und ihrem positiven PCR-test drei tage später sonst keinerlei kontakt zu irgendjemandem hatte, muss sie schon zum zeitpunkt des treffens infiziert gewesen sein (und der schnelltest dementsprechend falsch negativ). was mir absolut nicht in den kopf will ist, wie ich mich dann NICHT angesteckt haben kann - das ist eigentlich absolut unmöglich bei der art von „hochintensivem kontakt“, den wir hatten.
frage mich nun, ob ich genau das fenster erwischt habe, in dem bei ihr die virenlast noch nicht für eine weitergabe ausgereicht hat - oder ob mein sehr frischer booster tatsächlich irgendwie geschafft hat, das im keim zu ersticken. oooder ob ich es doch auch hatte, aber komplett symptomfrei und unerkannt durch schnell- und PCR-tests (ist das überhaupt möglich?).
jemand schon mal in so einer situation gewesen?