Coronavirus

Im ÖPNV gilt doch meines Wissens nach immer noch 3G? xd
Wenn ich morgens zur Arbeit fahre ist auch alles voll und trotzdem muss ich hin

man könnte es halt höchstens irgendwie entzerren, dass man vorher Einlasszeiten für Block A, B, C etc. festlegt. Ansonsten ist das im Ergebnis eh schon egal

3G und mindestens OP-Masken glaube ich.

In Berlin FFP2

1 Like

Allerdings sind die Leute dann aber nicht wie nach einem Fußballspiel extrem voll und übermütig und scheißen deswegen auf die Regeln. Deswegen ist das durchaus kritischer als die Anreise zur Arbeit zu sehen.

1 Like

Bei uns im Kreis kommen die Labore nicht mehr hinterher die Lollitests der Schulen aufzulösen, wenn lolli positiv… Vielleicht kommt jetzt mal jemand drauf, dass diese Lollitests seit Anfang an dumm waren und nur die Befindlichkeiten von ein paar Softeggs befriedigen sollten.

In die Kitas schlägt es jetzt auch durch. Reihenweise Mitarbeiter positiv, Öffnungszeiten schon eingeschränkt, bei weiteren Fällen ist eine Schließung wohl nicht zu vermeiden.

mal ne persönliche geschichte verbunden mit einer frage bzw. bitte um meinungen, weil ich mir das absolut nicht erklären kann:

ich hatte im dezember kurzen aber dennoch sehr, äh, intensiven kontakt mit einer dame. ich war zu diesem zeitpunkt seit ca eineinhalb wochen geboostert, sie ebenfalls geimpft. beide haben einen schnelltest gemacht, der bei beiden negativ war.

drei tage nach besagtem abend teil sie mir mit, dass sie seit unserem treffen unter grippesymptomen leidet und nun coronapositiv und in quarantäne sei (bestätigt durch PCR-test). ich erstmal panik geschoben und an den folgetagen insgesamt drei schnelltests gemacht (alle negativ), sowie dann an tag 6 nach dem treffen sicherheitshalber sogar noch einen PCR-test (ebenfalls negativ). symptome hatte ich selbst zu keiner zeit.

unter berücksichtigung der inkubationszeit sowie des umstandes, dass sie zwischen unserem treffen und ihrem positiven PCR-test drei tage später sonst keinerlei kontakt zu irgendjemandem hatte, muss sie schon zum zeitpunkt des treffens infiziert gewesen sein (und der schnelltest dementsprechend falsch negativ). was mir absolut nicht in den kopf will ist, wie ich mich dann NICHT angesteckt haben kann - das ist eigentlich absolut unmöglich bei der art von „hochintensivem kontakt“, den wir hatten.

frage mich nun, ob ich genau das fenster erwischt habe, in dem bei ihr die virenlast noch nicht für eine weitergabe ausgereicht hat - oder ob mein sehr frischer booster tatsächlich irgendwie geschafft hat, das im keim zu ersticken. oooder ob ich es doch auch hatte, aber komplett symptomfrei und unerkannt durch schnell- und PCR-tests (ist das überhaupt möglich?).

jemand schon mal in so einer situation gewesen?

Wieso ist das unmöglich? Durch die frische Boosterimpfung hattest du optimalen Schutz und iirc schützt sie selbst bei Omikron zu über 60% vor einer symptomatischen Ansteckung. Vermutlich hattest du sogar noch mit Delta Kontakt, da ist der Schutz noch höher. Deine Antikörper werden das Virus neutralisiert haben und / oder deine Viruslast war so gering, dass die Tests nicht anschlagen. Ist doch eine schöne Geschichte, wie gut die Boosterimpfung wirkt.

Hatte letzten Dienstag einen Freund zu Gast zum Fußball gucken, der am Folgetag positiv getestet wurde mit einem CT Wert von 20 (hochinfektiös), habe auch nichts dadurch bekommen. Schätze mal, dein Kontakt mit der Dame war intensiver, aber naja ;D

Nur weil du jemanden küsst und mit der Person Sex hast, musst du dich nicht anstecken.

Was ist denn an den Lollitests auszusetzen?
Für die Kinder (und Aufsichtspersonen) deutlich angenehmer, weil nicht in der Nase rumgestochert wird.
Finanziell angenehmer, weil es einen Pooltest gibt.
Wenn die Labore ausgelastet sind und gleichzeitig der Anteil der positiven Pools steigt, stößt das natürlich an Grenzen. Aber das würde auch für individuelle Tests gelten. Erklär mal bitte, wieso Lollitests „von Anfang an“ dumm gewesen sein sollen

hatte auch öfters kontakt zu menschen die positiv am folge tag waren und mich hat es bis jetzt nie erwischt. Ist halt möglich

jo, vermutlich hast du recht - mir kam das nur absolut unwahrscheinlich vor, dass ich mich nicht angesteckt haben soll. aber wie du sagst: vermutlich hat die boosterimpfung geregelt.

was mich dann noch interessieren würde: in so einem fall, in dem es nicht zu einem symptomatischen ausbruch kommt, wird dann trotzdem die immunabwehr gegen das virus gestärkt? also kann es sogar sein, dass ich seitdem noch besser geschützt bin? oder ist das quasi so, als hätte ich gar keinen kontakt gehabt?

Imo sind die Lollitests an sich gut. Dass man in NRW zumindest jetzt direkt EInzelproben hinterhermacht, die für Millionen ovn € und auf Kosten von Tonnen Müll angeschafft wurden, ist völlig sinnlos nun, da die Auswertung eh nicht mehr am selben Tag erfolgt.

Wenn dein PCR Test negativ war, warst du wahrscheinlich nie infiziert.

ja schon klar, aber trotzdem hatte mein körper ja kontakt mit dem virus (das steht wirklich außer frage :D).

daher stelle ich mir die frage, ob eine solche „erfolgreiche abwehr“ bzw. neutralisation auch zu einem besseren schutz bei potentiellen weiteren viruskontakten führt - oder ob das ausschließlich dann der fall ist, wenn man symptomatisch erkrankt und genesen ist.

gibt es dazu daten?

Nochmal: Du warst weder symptomlos erkrankt, noch symptomatisch. Daher macht immer der Zusatz symptomatisch keinen Sinn. Dein Körper wird ständig mit Corona-Viren in Kontakt gekommen sein, vermutlich. Und nein, dass bringt dir vermutlich keine zusätzliche Abwehr.

Ich würde also sagen, du solltest generell einen besseren Schutz haben, wenn du erkrankt bist. Egal ob mit Symptomen oder ohne.

Grad kam für NRW die Meldung, dass die Einzel-Lolli-Tests in Anschluss an den Pool-Test eingestellt werden, da 20% der Proben positiv sind und die Labore nicht hinterherkommen.

Oder wie Fr. Gebauer sagt: 80% der SuS kommen problemlos zur Schule.

Was ist dann die Konsequenz eines positiven Pool Tests?

  1. Lollitest führten zu mehr Verunsicherung und Verwirrung beim Nachtesten. Hat sich zwar irgendwann eingespielt, weil direkt der Nachtest mit gereicht wird, aber bis dahin war es ein weiter Weg.
  2. Mittlerweile werden Einzeltests gleich mitgemacht und damit unheimlich viel Geld verbrannt. Wieso dann überhaupt noch poolen?
  3. Nase unangenehmer als Mund/Rachen? Sehe jetzt bei beidem nicht wirklich ein Problem.

Aber jetzt kommt der wirkliche Haken
=> Lollitest positiv aber keine Kapazitäten die Einzeltests auszuwerten und keiner was mehr zu tun ist.
Im Zweifelsfall also Kinder zu Hause und arbeitende Eltern stehen vor Betreuungsproblemen.
Kontaktverfolgung nicht möglich.
Eltern positiver Kinder verhalten sich nicht entpsrechend und tragen damit das Virus weiter.

Es mag ja sein, dass bei niedrigen Inzidenzen ein Lollitest nicht schlechter ist als Einzeltestung. Aber damals wurde er eingeführt, gerade nachdem sich die vorige Einzeltestmethode etabliert hatte, um die Sorge mancher Eltern vor Mobbing zu beruhigen.

Was ist dann die Konsequenz eines positiven Pool Tests?

Weiß noch niemand genua, da das Ministerium noch keine Infos rausgegeben hat. Aber wie oben geschrieben, im Zweifel zu Hause bleiben.

Dann werden theoretisch die ganzen Einzeltests ausgewertet, um das positive Kind direkt zu isolieren und damit nicht die ganze Klasse einen Tag zuhause bleiben muss.

Wenn der Pool nun positiv ist sollen wir oder die Eltern nun wohl per Schnelltest testen, um zu gucken, wer es ist?! Aber die Dienstmail ist noch nicht da, wir wissen es noch nicht. Tritt aber schon morgen in Kraft. Ob das nun für Genesene, Geimpfte etc gilt, wissen wir auch nicht. Absolute Katastrophe, was da in der Politik abgeht.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Testverfahren an den Grund- und
Förderschulen in Nordrhein-Westfalen wird nach Angaben des
Schulministeriums geändert. Nachdem Bund und Länder aufgrund der
stark steigenden Corona-Zahlen eine Priorisierung bei den PCR-Tests
beschlossen haben, müsse das PCR-Lolli-Test-Verfahren an den Grund-
und Förderschulen in NRW kurzfristig angepasst werden, teilte das
Schulministerium in Düsseldorf auf Anfrage mit. Schulministerin
Yvonne Gebauer (FDP) werde einen Vorschlag in die Kabinettssitzung an
diesem Dienstag einbringen, der den Schul- und Unterrichtsbetrieb
auch weiterhin mit regelmäßigen Testungen sicherstelle, hieß es.

Derzeit seien mehr als 80 Prozent der Pool-Tests negativ. Diese
Schülerinnen und Schüler können am Folgetag ohnehin wie gewohnt am
Unterricht teilnehmen. Die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern,
deren Pool-Test positiv ausfällt, solle durch Antigen-Selbsttests
abgesichert werden. Aufgrund der stark steigenden Zahlen könnten die
an Grund- und Förderschulen zusammen mit den Pool-Tests abgegebenen
Rückstellproben in den Laboren zurzeit nicht mehr ausgewertet und
positive Pools nicht aufgelöst werden. Die Labore hätten nach den
Bund-Länder-Beratungen die Schulen und Eltern darüber informiert.

Das Frau Gebauer noch im Amt ist, kann man auch nur damit erklären, dass sie sich Andy Scheuer als Vorbild genommen hat. Aber Hauptsache im Landtag stehen die Raumluftfilter, die in Schulen nicht aufgestellt werden durften. Lüften und Kopf in den Sand stecken war wirklich eine ausgesprochen fundierte Strategie.