Coronavirus

10 Wochen nachdem man eigentlich dachte, dass man mit 2 Impfungen safe ist, finde ich ebenfalls beschämend. Biontech lacht sich doch ins Fäustchen, damit bezahlt Deutschland denen 5 Jahre ihre Forschungen, ohne, dass sie etwas auf den Markt bringen müssen.

Die Strategie, die die meisten Menschen betreffen wird, wird es sein die Bevölkerung in möglichst kleinen Schritten durch zu seuchen. Die Kombination aus Impfung und überstandener Infektion soll wohl für eine ausreichende Immunität sorgen, sodass Omikron als gewöhnlicher Erkältungsvirus durchgeht.

Vor allem ist dieser 10-wöchige Schutz auch nicht bei 100%.

Ich bin 3 Wochen nach meiner Booster Impfung an Omikron erkrankt

100% ist nie etwas … Wenn man davon ausgeht, dass früher oder später jeder in Deutschland Omikron haben wird, dann wird sich die Grundimmunität da auch noch verbessern. Nächster Schritt ist ja die Lebenimpfung, wie Drosten es sagt. Da hapert es ja einfach aktuell an Leuten, mit denen man testen könnte. Weil alle sind entweder geimpft oder würden sich niemals einen Lebendimpfstoff verabreichen lassen.

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und selbst wenn ist das geld da in der forschung mehr als gut angelegt.

Werden wir sehen. Im Moment bezahlen wir es mit unseren Steuerngeldern, anstelle von Fremdfinanzierung.

Glaube ebenfalls, dass Biontech ein Top-Unternehmen ist, aber z.T. kann ich es verstehen, dass Leute bei der Perspektivlosigkeit bzw. falsche Versprechungen bzgl. der Impfungen auf die Barrikaden gehen.

die leute müssen aber auch verstehen, dass das für alle das erste mal eine corona-pandemie ist. es wird immer erwartet, dass virologen schon seit jahren wissen, wie man mit sowas umgeht. theoretisch ist das vielleicht auch so, aber das kann man nie so in die praxis umsetzen. da muss man einfach die neusten werte analisieren und daraus neue schlüsse ziehen.
das die politik bei dem ganzen auch ihre fehler gemacht hat, steht außer frage, aber auch die leute dürfen in solch einer unnormalen situation fehler machen, nur irgendwie hat sich dieses bashing nach fehlern in deutschland so eingeprägt, dass, sobald eine person einen fehler macht, die mehrheit direkt entlassung/rücktritt o.ä. der person fordert.
es war mmn falsch die bundestagswahl mitten in der pandemie durchzuführen. dabei wurde corona zwangsläufig zum wahlkampf genutzt und dadurch können nur falsche hoffnungen/versprechen entstehen.

wir können froh sein, dass wir den impfstoff so schnell bekommen haben, wenn man überlegt, dass der todimpfstoff jetzt erst zugelassen wird

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Es geht ja auch um den milderen Verlauf.

Zur Diskussion:
Gerade bei Omikron gehe ich auch davon aus, dass wird das in den nächsten Monaten wohl (fast) alle bekommen werden. Klar müssen wir das soweit in die Länge ziehen, wie möglich, aber ich sehe ähnlich wie @anon11563265, dass die 20 % jetzt auch nicht viel mehr Monate bringen werden. Ist aber aufgrund des exponentiellen Charakters schwer überschlagbar.

Aber ich halte es für wichtig, dass wir trotzdem die Booster- und Impfquote so hoch bekommen, dass die Hospitalisierungsrate im Zaum gehalten werden kann. Habe auch da Gefühl, dass die aktuelle Politik mehr darauf fokussiert ist, den Leuten ohne Boosterung auf den Sack zu gehen, bis sie dagegen was machen, als die Ausbreitung noch ernsthaft einzudämmen. Was in meinen Augen auch Sinn macht.

muss nochmal dieses Goldstück quoten. Großartig. Erst wird Geosch vorgeworfen, er würde nie Quellen liefern und dann, dass er immer die raussucht, die zu seinen Aussagen passen. Einfach großartig.

Ich mag Geoschs Argumentation überhaupt nicht, teile nicht seine Meinung. Aber was hier in dem Thread (gegenseitig) abgeht, ist schon lustig. Da wird überhaupt nicht auf irgendwas eingegangen, alles was der jeweils andere sagt muss einfach falsch sein, einfach weil es von der anderen „Seite“ kommt.

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Genesenenstatus im Bundestag weiter sechs Monate lang gültig

Seit voriger Woche gelten in Deutschland Menschen nach einer Infektion nur noch drei Monate lang als genesen – außer im Plenarsaal des Deutschen Bundestages. Dort gelte der Genesenenstatus weiterhin sechs Monate, teilte ein Parlamentssprecher auf Anfrage von ZEIT ONLINE mit. Die Allgemeinverfügung, die die Corona-Regeln im Bundestag festlegt, verweise auf die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, sagte der Sprecher. „Zum Zeitpunkt des Erlasses der Allgemeinverfügung sah diese den Zeitraum von 28 Tagen bis sechs Monate nach Infektion vor, der weiterhin gilt.“

Top kek

Du vergisst aber, dass die Impfung auf Basis der Urvariantw entwickelt wurde, dann kam Delta, dann Omikron.

Zum damaligen Stand konnte man davon ausgehen. Jetzt sind wir an der Situation, dass wir einen „Schlüssel“ haben, der nicht mehr komplett passt aufgrund der Mutationen auf dem Spikeprotein. Ich finde es so gesehen beeindruckend, dass der Impfstoff immer noch eine so gute Wirkung (grade in Hinsicht eines schweren Verlaufes) hat.

Natürlich mag das für viele enttäuschend sein oder sie sind aufgebracht weil Aussagen zu einem anderen Stand nun falsch sind. Diese Personen sollten aber mal versuchen den Biologischen Hintergrund zu verstehen und sich damit auseinander setzen, dann wäre Ihnen klar warum die damalige Aussage korrekt war, nur heute eben nicht mehr. Sie ist auch nicht beschämend, beschämend ist da eher sich aufzuregen ohne überhaupt etwas verstanden zu haben.

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Ob das deren Ernst ist habe ich gefragt?!

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Auch die Quelle Cyrille Cohen sagt nicht das, was GeoSCH sagt. Er sagt nicht, dass die Impfung nicht schützt. Das versteht @anon11563265 aber gar nicht, von daher habe ich nichts anderes erwartet.

Es war doch immer klar, dass es verschiedene Varianten erwartet wurden.

Trotzdem wurde die Impfung so verkauft, dass sie uns mindestens 1 Jahr schützt und von einer Boosterung hat nie jemand letztes Jahr um diese Zeit gesprochen.

Mir fehlt einfach die Transparenz und das Ziel der Regierung. Dass das die erste Pandemie ist, okay, lass ich evtl. bis Sommer '21 gelten, aber inzwischen sollte man schon einen Plan aufweisen können. Sehe ich alles nicht, im Moment ist das Gefühl eher so „Komm, was soll ich machen, damit ich irgendein bisschen Leben noch habe?“

Viren mutieren, das liegt in ihrer Natur. Nur weißt du eben nicht wie oder was genau
mutiert. Es hätte genauso sein können, dass Mutationen entstanden wären, die keinerlei Beeinträchtigung der Wirkung der Impfung gehabt hätten. Es ist komplett Random.
Auch hier wieder: Ja, das wurde so nach dem aktuellen Wissensstand so gesagt, dann kam die nächste Mutation und hat diese Aussage nicht mehr gültig gemacht. So ist es nunmal, es ist aber biologisch nachvollziehbar. Das wollen viele aber einfach nicht sehen.
Rein theoretisch kann die nächste Mutation die aktuellen Imofstoffe auch wieder wirksamer machen.

Was die Regierung macht und wie sie reagiert ist eine andere Geschichte. Mir geht es nur um die Aussage „damals hat man x gesagt“

Dass die Wirkung nachlässt hat doch nicht nur was mit den Mutationen zu tun. Auch mit dem Wildtyp wäre man nach paar Monaten nicht mehr vor Infektionen so stark geschützt. Hauptsache sie hilft schwere Verläufe zu vermeiden.

Naja :D

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Im Großen und Ganzen schon, eine „dumm gelaufene“ Mutation kann, wie man es ja jetzt sieht, die Wirkung einer Impfung mindern.

Aber nicht jeder ist biologisch so tief drin wie du.

Es geht allein um die Impfkampagnen oder die Informationen bzgl. der Impfung. Da wurde einfach nur die halbe Wahrheit erzählt, bzw. suggeriert, dass man mit der zweiten Impfung weitestgehend geschützt ist und wieder Normalität einfließen wird. Auffrischung der Impfung evtl. 1 Jahr, auf jeden Fall nicht kürzer.
Dann kam die Information, dass eine Booster-Impfung notwendig ist, dann die Artikel, dass der 2. Impfungschutz nach 4-6 Monaten rapide nachlässt. Jetzt hat nur 10 Wochen Schutz. Sorry, solche Eventualitäten will ich vorher wissen. Mir wurde die Impfung ganz anders verkauft und dann beschwert man sich, dass man eine Spaltung in der Gesellschaft hat.

Die Kommunikation ist einfach nur schlecht. Kein Plan welcher Marketing-Firma die da wieder Millionen von Steuergeldern reingebuttert haben, aber die würde ich auf jeden Fall mal überdenken.

Ich habe Null Verständnis für Impfweigerer, aber mich wundert es nicht, dass man inzwischen solche Querdenker nicht mehr abholt. Und da sind bestimmt genug Leute dabei gewesen, die man mit einer offenen und ehrlichen Kampagne heute noch abgeholt hätte.

Das war ganz überspitzt gesagt als „Gegenbeispiel“. Theoretisch ist das möglich, da müssten wir aber ganz ganz viel Glück haben :D