Coronavirus

Kannst auch durchaus sterben ohne das du auf ner Intensiv landest. Ne 98 Jährige im Altenheim wird nicht mehr zwingend ins Krankenhaus gebracht erst recht wenn Sie ne Patientenverfügung hat.

Von allen Todesfällen waren 81.660 (86 %) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag
bei 83 Jahren.

Sowas muss man natürlich dann auch mit einrechnen, wenn du die 10.000 Inzidenz mitnimmst.

Ohne jetzt genau validiert zu haben, was die Anzahl der Fälle usw angeht (du sagst ja selbst die Daten sind nicht konsistent):

Wenn du deinem Gedankenbeispiel von oben folgen möchtest, musst du dann aber auch wieder die 10% symptomatisch Annahme treffen, und berücksichtigen, dass du mit Omikron eine mildere Schwere zu erwarten hast (ist ja inzwischen recht eindeutig belegt und hast du oben auch gemacht).

Die Zahlen werden außerdem das Problem haben, dass Impfdurchbrüche überproportional häufig bei älteren Personen auftreten, und damit auch höhere Hospitalisierungsquoten einhergehen, siehe Seite 22 vom RKI Report.

… weil?

Impfdurchbruch = Symptome. Ansonsten ist es kein Impfdurchbruch. Und ja, natürlich muss man noch den Omikron-Faktor einrechnen, wollte nur die reinen Zahlen nochmal darlegen.

Weil die Sterberate auf alle Altersgruppe hochgerechnet ist, wenn die Inzidenz aber Quer durch die Gesellschaft bestimmt wird, dann kannst du nicht einfach 0,92 % annehmen.

Aber eigentlich bringt diese Rechnerei nichts :slight_smile:

Das RKI kann eigentlich Impfdurchbrüche nicht wirklich erkennen, verlassen sich hier ja auf die Rückmeldung der Menschen, selbe gilt auch für den Status Ungeimpft.

Stimmt, besser sind da Sprüche wie „Irgendwann machen uns 10.000er Inzidenzen nichts mehr aus, da die Mutationen immer schwächer werden“.

Wir werden sehen wer in 2 Jahren recht hatte :smiley:

Wir werden die 10.000 wohl sowieso nie sehen, da wir schon davor aufhören zu zählen

Nehmt euch doch endlich ein Zimmer oder hört auf miteinander zu „diskutieren“. Jedes mal dieses unnötige gechatte.

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ich glaube es stand jetzt so explizit nicht in dem hier geposteten artikel, ich hab die meldung auf einem anderen newsportal gelesen. die fragen, die ich mir bei solchen untersuchungen stelle, sind 1) sind die veränderungen in irgendeiner weise verwunderlich oder ergebnis des massiven forschungsaufwands aktuell (bias) 2) sind die veränderungen reversibel oder eine momentaufnahme 3) wie nehmen die betroffenen menschen dies selbst wahr? die abnahme der organleistung ist jetzt jedenfalls nicht sonderlich groß. muss man mal schauen bis das paper komplett einsehbar ist.

Das Ding ist halt, dass wir bei der 10k Inzidenz von Omikron als dominante Variante ausgehen müssten. Dann sind die Zahlen (Delta) mit denen du rechnest einfach nicht mehr repräsentativ.

Wenn man schaut wo die neuen Varianten zuerst auftreten, stimmt genau das was Experten schon vor Monaten gesagt haben. Wenn wir es nicht schaffen auch die Südhalbkugel mit ausreichend Impfstoff und der entsprechenden Infrastruktur (vor allem daran krankt es) zu versorgen wird das immer ein Herd für immer neue Varianten bleiben.

Auf dem afrikanischen Kontinent sind gerade mal 7% vollständig geimpft.

Nice, danke! Ich meld mich mal bei dir!

Nachdem wir weltweit am 23. Dezember die Marke von einer Million Neuinfizierten pro Tag geknackt haben, sind wir gestern auf über 2,5mio gesprungen.

Und was geht so in der Welt?

UK:

The Mirror has been on the front line of Covid-19, with hospitals facing staff shortages and patients waiting up to 24 hours for an ambulance. One in 15 people in England now has the virus
[…]
Joanne Harrison, 41, from Trowbridge, Wiltshire, said she had to drive her sick daughter to hospital herself because she was told an ambulance would take six hours.
[…]
Seven ambulances lined up outside Doncaster Royal Infirmary on Wednesday afternoon as workers claim patients have been waiting in the vehicles up to seven hours before a bed is free in A&E.
[…]
Patients at Blackpool Victoria Hospital have described A&E as a ‚madhouse‘ and a ‚war zone‘.

Situation scheint also im Vereinigtes Königreich völlig unter Kontrolle zu sein.

Millions of patients will suffer worsening quality of care unless ministers take immediate action to alleviate the staffing crisis engulfing the NHS, health chiefs have warned.
[…]
MPs warned on Thursday that Omicron, NHS-wide understaffing and heavy demand for A&E services were likely to derail efforts to tackle the backlog of 5.83 million people awaiting surgery.

USA:

Eine Million Neuinfektionen Omikron bereitet US-Kinderärzten Sorge

Und auch wenn die meisten Omikron-Fälle einen weitaus milderen Verlauf nehmen als in vorherigen Wellen - die Infektionsrate ist mittlerweile so hoch, dass die schiere Anzahl der Fälle sehr schnell dafür sorgen kann, dass die Kapazitätsgrenzen der Krankenhäuser überschritten wird, erklärt Jim Versalovic, Chef-Pathologe im Kinderkrankenhaus in Housten.

Laut Fauci wird der Höhepunkt Ende Januar erreicht. Werden da also noch 3 harte Wochen.

und hier noch die Entwicklung in den :us:

und in :uk:

Bzgl. der Entwicklung bei Kindern.

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Blos keine Panik, ist doch nur ne Grippe!

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knacken wir die 100k marke in ner woche?

Hört sich ja erstmal ganz gut an, dass es bei Kindern weiterhin nicht so schlimm ist. Die Schutzkonzepte die vorgeschlagen werden (häufige Tests, Lüften, Maske) sollten doch eh standard sein in Schulen, oder nicht?

Das ist natürlich eine gute Nachricht, aber die USA sagt ja auch, dass nicht die schwere das Problem ist, sondern einfach die schiere Anzahl. Es überlastet halt die Kapazitäten und was passieren kann, sehen wir ja aktuell in UK. Bei Kindern könnte es ja nochmal ne andere Sache sein, wenn du da teilweise stundenlang auf Behandlungen warten musst.

Ist schon leider vor Corona schon so gewesen, mit Kindern zum Arzt/Krankenhaus kannst du gleich mal paar Stunden einplanen.

Vor paar Monaten mit dem RSV, war auch alles extrem überfüllt.

Kinder werden aber gerne oft über Nacht im Krankenhaus gelassen, um einfach sicher zu gehen, das der Sauerstoffgehalt im Blut nicht rapide fällt.

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Also ehrlich gesagt klingt das mit den Wartezeiten für den Krankenwagen und dem Warten auf OP Termine nicht wirklich anders, als vor der Pandemie. Quelle: Habe längere Zeit in Glasgow gelebt. Nicht, dass es da nicht sehr schlimm wäre aber man muss jetzt auch nicht übertreiben.