Coronavirus

Hör doch endlich auf mir was anzudichten was ich nie geschrieben habe.

Ich hab ganz klar gesagt, wir werden in Zukunft Inzidenzen von 10.000 zulassen können wenn hospitalisierungsrate dazu gleich bleibt, hier hab ich keine Variante genannt, die hast du dir selbst dazu gedacht.

Es geht einfach darum wir müssen irgendwann aufhören zu testen, weil die Inzidenzen einfach nicht mehr Aussagekräftig ist.

Mein Hausarzt hat mir gesagt, dass ich 4-6 Wochen nach meiner Boosterimpfung (Moderna) noch einmal angerufen werde und eine dritte Impfung erhalte. Ich habe das bisher aber noch nirgends mit offiziellen Quellen validieren können. Erster Booster ist jetzt 4 Wochen her

Empfehlung ist doch Booster nach 3 Monaten (RKI - Archiv 2022 - Beschluss der STIKO zur 16. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung). Und da Biontech und Moderna gut wirken gegen Omikron würde ich nicht auf die angepasste Variante warten. Die wird sowieso erstmal an die kritische Infrastruktur verimpft. In dem Fall dann bestimmt als 4. Impfung.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Menschen, die zuerst mit Johnson & Johnson geimpft wurden und danach mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna oder Biontech: Sie sollten sich drei Monate später noch einmal mit Biontech oder Moderna boostern lassen (Unter-30-Jährige nur mit Biontech).

Der Grund dafür ist: Man hat festgestellt, dass eine einfache Impfung mit Johnson & Johnson eine vergleichsweise geringe Schutzwirkung hat, obwohl man bereits nach nur einer Impfung als vollständig geimpft gilt. Deshalb ist die zweite Dosis hier weniger ein Booster, sondern eher die Grundimmunisierung.

Das hatte ich auch gefunden. Mein Hausarzt hat von 4-6 Wochen gesprochen. Ich warte einfach auf einen Anruf

Das finde ich irritierend. Ich persönlich würde mich auch erst nach 3 Monaten boostern lassen, wenn du jetzt J&J & mRNA bekommen hast.

© highkickharald

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Wollte schon die ganze Zeit etwas zum Thema beitragen, aber immer las ich DerKiLLa schreibt und habe es dann gelassen xDD…

Sorry, aber die Mathe stimmt ja jetzt so auch nicht…

Der Impfschutz von 95% sagt ja nicht, dass die anderen 5% nen schweren Verlauf bekommen, sondern dass es gegenüber Ungeimpften (!) 95% unwahrscheinlicher ist, einen schweren Verlauf zu bekommen. Von den Ungeimpften hat aber ja auch nicht jeder einen schweren Verlauf.

Davon ab wird es natürlich nicht zu einer dauerhaften Inzidenz von 10.000 kommen, weil dann sehr schnell keine Ziele mehr fürs Virus da sind und sich die Hälfte der Gesellschaft in Quarantäne befindet.

Wir müssen denke ich nicht darüber reden, dass wir uns solche Inzidenzen aktuell nicht leisten können, aber der Zeitpunkt wird kommen, an dem man sich das leisten kann und auch muss.

P.S.: Die in Frankreich „entdeckte“ Variante ist meines Wissens kaum relevant, weil sie seit November existiert (~Omicron), aber bisher nur wenige 100 Fälle bekannt sind, d.h. Omicron>>>andere Variante. Klar ist aber, dass das Mutieren natürlich in beide Richtungen gehen kann.

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  • Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat oder Kontakt zu einem Infizierten hatte, muss für 10 Tage in Isolation beziehungsweise Quarantäne.
  • Nach sieben Tagen darf die Isolation oder Quarantäne mit anschließender Testung beendet werden. Das Freitesten soll dabei möglichst mit einem PCR- oder hochwertigen Antigentest erfolgen.

Für Berufe wie Krankenpfleger, Ärztin oder Polizist, die zur kritischen Infrastruktur gehören, gilt:

  • Die Quarantäne von Kontaktpersonen kann nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Ergebnis beendet werden.
  • Die Isolation von Infizierten kann nach sieben Tagen mit einem negativen PCR-Ergebnis beendet werden.

Bundesgesundheitsministerium und RKI schlagen zudem folgende Ausnahmen von der Regelung vor:

  • Geboosterte können ab sieben Tagen nach ihrer dritten Impfung von der Quarantänepflicht für Kontaktpersonen ausgenommen werden.

  • Auch frisch Geimpfte (ab dem 14. Tag und bis zu zwei Monate nach der zweiten Impfung) müssen als Kontaktpersonen nicht in Quarantäne.

  • Gleiches gilt für Genesene, deren Erkrankung weniger als zwei Monate zurückliegt.

  • Infizierte, ungeimpfte Personen sollen weiter 10 Tagen in Quarantäne. Danach müssen sie einen PCR-Test machen.

  • Bei vollständig geimpften Infizierten endet die Quarantäne bereits nach sieben Tagen und einem negativen negativen Schnelltest.

  • Bescheinigt der Arbeitgeber Geimpften die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur kann die Quarantäne bereits nach 5 Tagen mit einem negativen PCR-Test beendet werden, damit die Arbeit wieder aufgenommen werden kann

  • Ungeimpfte enge Kontaktpersonen sollen nur noch sieben Tage in Quarantäne und können diese durch PCR-Test beenden, sofern sie keine Symptome zeigen sogar nur durch einen negativen Schnelltest.

  • Vollständig geimpfte enge Kontaktpersonen müssen, deren zweite Impfung länger als drei Monate zurückliegt, müssen nur fünf Tage in Quarantäne, wenn sie dann einen negativen Schnelltest haben.

  • Wer geboostert ist, soll nicht mehr in Quarantäne.

Also da blickt ja niemand mehr durch, wenn sich dann noch das Gesundheitsamt 14 Tage nach dem Kontakt meldet xD

In Fulda gibt es mittlerweile je nach Straße unterschiedliche Regeln. Mal musst du ne Maske tragen, mal nicht. Ist sehr interessant …

Organschäden bei mildem Verlauf möglich

Laut den Studienergebnissen war bei den Teilnehmern das Gesamtlungenvolumen in Durchschnitt um drei Prozent im Vergleich zu einer Kontrollgruppe verringert, die Filterleistung der Nieren um zwei Prozent. Die Herzuntersuchungen ergaben eine durchschnittliche Abnahme der Pumpkraft um ein bis zwei Prozent. Zudem war der Wert für kardiales Troponin - ein Proteinkomplex, dessen Erhöhung auf Schäden des Herzens hinweist - um 14 Prozent erhöht.
[…]
„Die Erkenntnis, dass selbst ein milder Krankheitsverlauf mittelfristig zur Schädigung diverser Organe führen kann, hat höchste Bedeutsamkeit gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Omikron-Variante, die mehrheitlich mit milderen Symptomen einherzugehen scheint“, erklärten die Wissenschaftler.

Ist das alle auf Corona zurück zu führen, oder kann es auch im Zusammenhang mit Homeoffice und kein Sport passiert sein.

Würde das alles nicht unterschätzen, wenn die Menschen nur noch 1000 bis 2000 Schritte am Tag machen.

Schade, dass sie die Studie nicht erweitert haben auf die Menschen die kein Corona hatten.

die vergleichsgruppe bestand aus menschen, die kein corona hatten. es ist schon wahrscheinlich, dass das virus diese schäden verursacht hat bzw die reaktion des immunsystems auf das virus. relevant ist, ob es bleibende schäden sind, denn der menschliche organismus verfügt über regenerierungsmechanismen.

wo steht das mit der Vergleichsgruppe?
Fand nur:

Für die „Hamburg City Health Study“ wurden insgesamt 443 ungeimpfte Menschen umfassend untersucht. Laut UKE begann die Studie Mitte 2020. Dafür wurden das Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem, die Lunge, die Nieren und das Gehirn auf Funktion, Struktur und mögliche Folgeschädigungen im Mittel zehn Monate nach der SARS-CoV-2-Infektion untersucht.
Die Studienteilnehmerinnen und -Teilnehmer gaben keine, milde oder höchstens mäßige Symptome zum Zeitpunkt der Infektion an. 93 Prozent von ihnen wurden rein ambulant behandelt, keiner benötigte laut UKE eine intensivmedizinische Behandlung.

Bitte…Abweichungen von 1-2% sind doch statistischen Rauschen und nichts weiter.

Bsp. Homeoffice, geschlossene Fitnessstudios, Kontaktbeschränkungen, Lockdown etc. haben eine Menge Einfluss auf diese ganzen Sachen.

Alleine im Homeoffice: weniger Bewegung, mehr fressen, geringere Arbeitsleistung - nicht ausgelastet, Kinderlärm, weil Schulen auch dicht. Das geht nicht spurlos an einem Vorbei und setzt nicht jedem gleich zu. Alleine daher würde man schon höhere Abweichungen als die 1-2% erwarten.

Nein. Es gibt Signifikanztests, um das auszuschließen.
Wieviel 1 bis 2 Prozent sind, muss natürlich jeder für sich bewerten.

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Laut den Studienergebnissen war bei den Teilnehmern das Gesamtlungenvolumen in Durchschnitt um drei Prozent im Vergleich zu einer Kontrollgruppe verringert

Du hast den Satz doch selbst markiert. Musst nur auch den 2. Halbsatz lesen.

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Wenn du Bock hast, bist du gern in meinem Leipziger Homegym eingeladen zum Probetraining. 2G.

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Kann jetzt nur für mich sprechen.
Gerade die 6 Monate Ende 2020 bis April 2021 haben mich richtig gefickt. Hat mir gar nicht gut getan. Ich bin schon immer im Homeoffice und kann Mittags immer 2 Stunden zum Training gehen. Hab über 15kg zugenommen in dem halben Jahr. War davor 4-5x pro Woche beim Training und das hat mich dann bischen zerlegt. Nur noch zu Hause und die Feiertage :smiley:

Bin aber auch nie ein Leichtgewicht gewesen und setze sehr schnell an wenn ich keinen Sport machen. Aber auch für die psyche war das nicht gut.

Da fuckt es mich jetzt schon hart ab das ich trotz Booster jedes mal vor dem Sport zu ner Teststelle muss.

Nehmen wir einfach die Daten vom RKI.

  • 10,84% der Fälle waren Impfdurchbrüche = 867.200 in unserem Fall
  • 4,7% der Impfdurchbrüche wurden hospitalisiert = 40.758 in unserem Fall
  • 11,71% dieser Hospitalisierungen sind auf der Intensivstation gewesen = 4.772 in unserem Fall
  • 0,92% der Impfdurchbrüche sind gestorben = 7.978 in unserem Fall

Die Zahlen gelten übrigens für eine Inzidenz von 10.000 unter Geimpften. Wenn du dabei noch ungeimpfte hast, gehen die Zahlen natürlich noch deutlich weiter hoch.

Die Zahlen sind von Ende Oktober. Würde es diese Statistik jetzt wieder geben, wären die Prozentzahlen vermutlich deutlich höher, weil im November und Dezember die Impfwirkung weiter nachgelassen hatte.

Was mich an der Quelle etwas wundert, dass mehr Menschen gestorben sind mit Impfdurchbruch, als auf der Intensivstadion gelandet sind. Eventuell interpretiere ich die Zahlen aber auch falsch.