Die Sendung hat mMn wieder gezeigt warum man die afd nicht einladen sollte.
Solange die Moderatoren nicht dazwischen gehen wenn bullshit erzählt wird, kann man sie nicht „entzaubern“.
Es wir derailed und mit bullshit um sich geworfen, aber niemand der Journalisten ist fähig (willens) das aufzuzeigen und es wird dann einfach so hingenommen.
Immerhin gibt es einen Faktencheck wenn das Zdf Team ausgeschlafen hat
Wenn Faktencheck muss der live sein!
Auf die meisten „Standardlügen“ könnte man auch langsam mal vorbereitet sein.
Die müssen direkt in der Sendung mit ihrem Müll konfrontiert werden und nicht 3 Tage später per Faktencheck… interessiert doch dann eh niemanden mehr…
Der Gedanke kam mir gestern während der Sendung ebenfalls.
Wenn du schon nen Faktencheck anbietest, muss dieser direkt in der Sendung eingeblendet werden. Entweder direkt nach der Aussage von Politiker:in X, was jedoch zeitlich komplizierter zu managen ist.
Jedoch kennt man ja die jeweiligen Standpunkte der Parteien, so weiß man ja zum Beispiel, welche Aussagen bzw. Falschbehauptungen gängig sind und sehr wahrscheinlich auch in der Sendung so kommuniziert werden.
Alternativ könnte man auch einen kurzen Break in den Sendungen machen und einen kurz und knappen Vergleich bringen.
Wenn du aber den Faktencheck als Begleitmaterial ausschließlich online auf einem Live-Blog anbietest, verfliegt die Effizienz des Faktenchecks.
Ich möchte jetzt kein Alters-Bashing betreiben, jedoch bezweifle ich, dass der Ü60-Otto oder die Ü60-Renate nebenbei den Live-Blog aufm Smartphone oder Laptop laufen lässt, um zu prüfen, ob er oder sie gerade von Politiker:in X für dumm verkauft und verarscht wird. Dafür ist der Faktencheck einfach nicht komfortabel zu erreichen.
Die junge Wählerschaft ist natürlich auch anfällig für Falschbehauptungen (via Social Media), da würde ich jedoch behaupten, dass die sich solche Talk-Shows sowieso nicht anschauen und ihren politischen Content auf bspw. TikTok konsumieren.
Das Problem war eher, dass man mit täglichen Grabenkämpfen innerhalb der Partei beschäftigt war. Du musst bei jeder Scheiße einen Fraktions- oder Vorstandsbeschluss fassen, bei dem dann erst mal ein Kompromiss ausgearbeitet werden muss und dann stellt sich der Haufen von Querulanten dann vor die Presse oder diktiert ausgerechnet der Welt, warum sie doch ganz anderer Meinung sind.
Das Problem sind nicht mal die Kompromisse oder unterschiedlichen Ansichten, sondern das dauerhafte in den Rücken fallen. Besonders die Zusammenarbeit in der Fraktion muss unglaublich nervenaufreibend gewesen sein, weil einige meinten sie könnten machen was sie wollen.
Wenn du diese ganze Kraft nicht mehr in diese Grabenkämpfe investieren musst, dann kannst du auf ein mal auch deine Politik besser nach außen verkaufen.
PS: Parteivorsitzende ist Ines Schwerdtner zusammen mit Jan van Aken. Heidi Reichinnek ist Gruppenchefin (quasi Fraktionschef) und zusammen mit van Aken auch die Spitzenkandidatin.
Laut Bild war das Publikum gestern parteiisch und hat nur aus Studenten bestanden, die gezielt angeworben wurden. Bild bzw das Konglomerat dahinter ist echt auf einer Mission
Hat das nicht sogar ein ZDF-Redakteur „indirekt“ zugegeben, in dem er sagt, man habe bewusst die HU Berlin und TU Berlin angeschrieben und das seien, so seine Aussage, eher „Links einzuordnende“ Studierende?
Lasst mich raten: das ZDF sagt „wir haben Studenten aus diesen beiden nahegelegenen Unis eingeladen“ und die Bild macht daraus „das Publikum war ein linksradikaler Antifa-Block, gezielt angeworben vom Zwangssteuern finanzierten ÖR um die Grüüüüünen zu unterstützen“?