Was in der deutschen Presse nicht oder kaum erwähnt wird: zu den 355 kommen noch etwa 100 Mio Zinsen.
Wahlkampfspenden an ihn dürfen nicht einfach so dafür genommen werden, Schadensersatzansprüche zu begleichen. Mit Rechnungen ist’s anders, solang in den Spendenaufrufen in Kleingedruckten steht, dass das Geld dafür verwendet werden kann. Das „Save America“ PAC macht ja quasi nix anderes. Da müsste zunächst eine Struktur mit weiteren PACs oder so geschaffen werden… kA, aber auch dann ist’s umstritten, ob das mit den Gesetzen zur Wahlkampffinanzierung in Einklang ist. Die zuständige Wahlkommission FEC hat aber offenbar eine Historie zugedrückter Augen. Das Finanzamt ist da aufgeweckter.
Bei den Wahlchancen ist nicht die Frage, ob seine Stammwähler für die Urteile interessieren. Wer seit 2016 auf dem Maga-Zug sitzt und im Februar 2024 immer dabei ist, dem ist eh kaum mehr zu helfen. Die erste Frage ist daher, ob er Republikanische Basis zusammenziehe kann. Die Haley- und Christie-Republikaner, die Romneys, McCains, Boltons, Cheneys. Die zweite, ob es gelingt, trotz der vielen zusätzlichen Eskapaden der Zeit nach der Abwahl 2020, verlorene Wechselwähler zurück zu gewinnen. Also Wähler, die schon im November 2020 die Schnauze voll hatten – vor Jan6, vor zwei (plus X?) zivilrechtlichen Verurteilungen, vor vier Strafprozessen und 91 Anklagepunkten, vor ständigen Brianfarts und wasweißichnoch.
Erst- und Nichtwähler werden den Kohl, äh Trump, wahrscheinlich nicht fett machen, zumal Erstwähler iirc statistisch eher Demokratisch (oder demokratisch? :P) wählen.