US Politik

Wenn man die Message dahinter nicht verstehen will, dann ist er natürlich „unglaublich intelligent“. Ansonsten übernimmt die Trump-Administration schon Nazi-Rhetorik 1:1.

Danke für deinen inhaltlichen Beitrag anyways.

Verhandeln und dann Kniefall ist das realistische Szenario. Militärisch kann man das nicht verteidigen, ist doch keine Option. Unsere Armee ist kaputtgespart und wird Jahre brauchen, überhaupt auf die Beine zu kommen. Du wirst wohl nicht mal ne einheitliche EU Position bekommen.

Lösung siehe bolo, wird aber weh tun :)

alle verträge mit den konzernen, die nähe zur regierung haben kündigen, rüstungskonzerne sowieso, einreiseverbote verhängen. was u.a. kanada gemacht hat: praktisch nur die red states mit sanktionen ins visier nehmen.

Ich habe ja durchaus Hoffnung, dass sich in einem solchen Fall alle EU-Staaten, Kanada und auch China sehr schnell einig werden und gemeinsam Sanktionen gegenüber den USA verhängen.

Da die ähnliches mit Taiwan machen wollen, werden sie da sicherlich nicht intervenieren oder Sanktionen verhängen.

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Sehe ich auch so.
Das bedeutet nicht, dass ich das gut finden oder gutheißen würde.

Wir kuscheln uns gerade nicht umsonst an Indien ran

Da stimme ich dir absolut zu.

Genau da sehe ich leider das Problem. Europa bzw. die EU ist durch seine Entstehung geprägt (bei einigen Mitgliedsstaaten) von: Nehmen was geht aber ansonsten gilt national first. Allein wie viele Regierungschefs mit Trump/Putin sympathisieren ist ne Katastrophe…
Ich sehe nicht, wie sich Europa bzw. die EU als Staat vereinheitlichen kann mit diesen ganzen Strömungen. Die USA sind ja aufgrund ihrer Gründungsgeschichte „geeint“ als ein Staat, wie soll die EU mit den vielen verschiedenen Interessen ihrer Mitglieder dahinkommen? Ziel müsste quasi sein „Vereinigte Staaten von Europa #2

An sich keine schlechte Idee.
Ich bin gern Europäer.
Aber dann hast du da Ungarn und Polen, mit denen ich mich gegenwärtig gar nicht auf einem Werteniveau befinde

die Grönlander selber wollen es nicht?
Spielt das für dich eine Rolle?

Trump hat wenigstens „Respekt“ vor den Midterms, sonst hätte er das Impeachment nicht angesprochen. Nur so kann sich due USA wehren, über Bürger und das hat wiederum Auswirkungen auf das, was in der Welt passiert.

Wenigstens werden die Demokraten aufgrund des Vorfalls ein wenig wehrhafter

Und in Bezug auf Grönland wolle selbst hochrangige Militärs das verhindern und versuchen Trump abzulenken mit anderen militärischen Dingen.

Das Witzige an der Debatte ist ja, dass es völlig egal zu sein scheint, was die Grönländer möchten.

*edit: Damit wir uns bloß richtig verstehen: ich möchte nicht, dass Grönland an die USA geht. Ich möchte, dass aus dem ganzen Drama ein gestärktes Grönland erwächst, das von Dänemark endlich mal nicht mehr als Nation zweiter Klasse behandelt wird.

Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, was denn überhaupt machbar ist, sollte Trump weiter insistieren.

@bolo Sehe ich genauso. Der Fall Epstein hat dazu geführt, dass in beiden Kammern nahezu einstimmig für die Freigabe gestimmt worden ist, weil der Druck zu groß geworden ist, und sie dann auf einmal alle umgefallen sind.

Trump muss so der Kackstift bei dem Thema gehen, anders ist das alles nicht zu erklären. Er wäre der erste, der andere damit schädigen wollen würde, ebenso ist ihm Opferschutz egal. Sonst ist er doch auch nicht so zögerlich, wieso also dann gerade bei diesem Thema?

Das Thema Epstein wäre tot, wenn es nicht Trump und seine Podcast Buddies wieder groß gemacht hätten. Ich bin jedenfalls froh, dass man bei dem Thema dranbleibt.

Und ja, ich glaube total dass Trump mit vielen seine Aktionen davon ablenken will. Flood the zone with shit ist eine lang etablierte Methode. Jeden Tag 2-3 skandalöse Sachen, sodass man spätestens eine Woche später alles verdrängt hat.

Da muss ich ausnahmsweise mal mit @overkill einer Meinung sein:
Ja, es wird abgelenkt aber er setzt auch eiskalt das um, was er umsetzen wollte und will.
Verschleierung ist ein Nebeneffekt.

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Das ist ein verständlicher Gedanke.
Aber die Lösung ist für mich nicht, und deine ja auch nicht, wenn ich richtig verstehe, dass das Land an einen „dementen“ Typen übergeht, der eine „faschistoide“ Weltordnung gerade herstellen möchte, mit der für alle sichtbaren Annahme, dass der Stärkere sich durchsetzt.
Das heißt nicht, dass man die Situation Grönlands nicht diskutieren darf, dass man endlich hinterfragt, welche Rolle westliche Werte noch spielen, und ob diese nicht auch einen kapitalistischen, imperialen Charakter folgen, nur verdeckt.
Das darf mein m.E. sehr hinterfragen.
Man darf hinterfragen, ob dem Iran eine einfacher Regimesturz helfen würde und ob Palahvi dort die richtige Lösung ist.

Das sind alles diskutable Fragen. Aber die einfache Lösung dar niemals heißen, die USA reißen es an sich und geben die Lösung vor, vor allem nicht unter einer Führung eines Präsidenten, der seit seiner zweiten Amtszeit so viele Ausfälle hatte in der Masse, die zuvor nicht mal ein Präsident eines überlebt hätte.

Das ist der komplette Wahnsinn…und ganz unwahrscheinlich, gesetzt des Falles, dass die Grönländer, was sie nicht tun, das tollheißen würden, legitmiert es einfach völkerrechtlich gar nichts.

Man kann arugmentieren, Völkerrecht ist menschengemacht, folgt einer innere menschlichen Logik, aber diese Logik hat dazu geführt, dass man nicht einfach irgendwo einmarschieren kann, wo man gerade will, und niemand streitet ab, dass Bush Sen. und Jun., Obama und Co dreckige Hände haben, die niemals gewaschen wurden. Aber die Art und Weise, wie Trump gerade sich in der Welt bewegt, deckt vielleicht viel mehr offen, was sonst maskiert von Diplomatie und Co eh gemacht wird, aber es ist immer noch keine Rechtfertigung dafür.

Auch wenn du das staatstheoretisch absolut besprechen möchtest, was ein theoretisch spannender Gedanke ist, ist es realpolitisch ein Rückfall in Jahre und Jahrhunderte, von denen man dachte, dass sich unsere Welt abgewendet hat.

Und komm mir bitte nicht mit „aber in Staaten wir Somalia“. Ja, diese Probleme sind existent und auch produkt, westlicher neo-imperialien Kapitalismus Politik, aber das führt in keinem Fall zu einer Relativierung der Trumpschen Politik.

oder man gesteht sich einfach ein und sagt, „wir habens probiert“, aber aktuell sieht die Weltordnung anders aus, aber dann wars das mit Nato (inklusive USA) und den ganzen anderen Folgen.

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Keine Angst, ich verfalle nicht in Whataboutismus.

Es stellt sich immer mehr heraus, dass wir viele schöne Jahre nach 45 hatten in unserer westlichen Welt, sich jetzt aber das Recht des Stärkeren wieder durchzusetzen scheint.
Autokratien sind im Aufwind wie lange nicht mehr.
Was macht die Welt, wenn China handelt?
Was machen wir, wenn die USA sich Grönland gewaltsam holen?
Wir sind realpolitisch längst im Rückfall um Jahrzehnte.
Bei Hitlers brennt eben doch noch Licht. Weltweit.

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ja, das sind die Fragen, die sich wahrscheinlich schneller beantworten lassen als uns lieb ist.
Europa kann aktuell wahrscheinlich nur wirtschaftlich reagieren oder im Falle Gröndlands präventiv Truppen hinschicken, um Trumps vorgeschobene Angst der fehlenden Sicherheit vorzubeugen.
Ich kann nur hoffen, dass es im US Militär noch einen Funken Vernunft gibt, der die Grönlandfrage ablehnt.

Die Ausfälle von trump nehmen in den letzten Tagen zu.

Er steht in Pressekonferenzen einfach mal auf um aus dem Fenster zu schauen oder liest nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Zettel einfach mal laut vor.

Ach und über die Krebserkrankung von biden hat er sich auch lustig gemacht.

es ist alles nur noch ein einziger fiebertraum…

Donald Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland: »Lebenswichtig für den Golden Dome« - DER SPIEGEL

ich muss sagen, ich war wirklich lange ein befürwortet von trump. aber das venezuela/grönland ding macht ihn mittlerweile kein stück besser als putin.