Das ist ein verständlicher Gedanke.
Aber die Lösung ist für mich nicht, und deine ja auch nicht, wenn ich richtig verstehe, dass das Land an einen „dementen“ Typen übergeht, der eine „faschistoide“ Weltordnung gerade herstellen möchte, mit der für alle sichtbaren Annahme, dass der Stärkere sich durchsetzt.
Das heißt nicht, dass man die Situation Grönlands nicht diskutieren darf, dass man endlich hinterfragt, welche Rolle westliche Werte noch spielen, und ob diese nicht auch einen kapitalistischen, imperialen Charakter folgen, nur verdeckt.
Das darf mein m.E. sehr hinterfragen.
Man darf hinterfragen, ob dem Iran eine einfacher Regimesturz helfen würde und ob Palahvi dort die richtige Lösung ist.
Das sind alles diskutable Fragen. Aber die einfache Lösung dar niemals heißen, die USA reißen es an sich und geben die Lösung vor, vor allem nicht unter einer Führung eines Präsidenten, der seit seiner zweiten Amtszeit so viele Ausfälle hatte in der Masse, die zuvor nicht mal ein Präsident eines überlebt hätte.
Das ist der komplette Wahnsinn…und ganz unwahrscheinlich, gesetzt des Falles, dass die Grönländer, was sie nicht tun, das tollheißen würden, legitmiert es einfach völkerrechtlich gar nichts.
Man kann arugmentieren, Völkerrecht ist menschengemacht, folgt einer innere menschlichen Logik, aber diese Logik hat dazu geführt, dass man nicht einfach irgendwo einmarschieren kann, wo man gerade will, und niemand streitet ab, dass Bush Sen. und Jun., Obama und Co dreckige Hände haben, die niemals gewaschen wurden. Aber die Art und Weise, wie Trump gerade sich in der Welt bewegt, deckt vielleicht viel mehr offen, was sonst maskiert von Diplomatie und Co eh gemacht wird, aber es ist immer noch keine Rechtfertigung dafür.
Auch wenn du das staatstheoretisch absolut besprechen möchtest, was ein theoretisch spannender Gedanke ist, ist es realpolitisch ein Rückfall in Jahre und Jahrhunderte, von denen man dachte, dass sich unsere Welt abgewendet hat.
Und komm mir bitte nicht mit „aber in Staaten wir Somalia“. Ja, diese Probleme sind existent und auch produkt, westlicher neo-imperialien Kapitalismus Politik, aber das führt in keinem Fall zu einer Relativierung der Trumpschen Politik.
oder man gesteht sich einfach ein und sagt, „wir habens probiert“, aber aktuell sieht die Weltordnung anders aus, aber dann wars das mit Nato (inklusive USA) und den ganzen anderen Folgen.
