Es ist wirklich ein Traum 
BahnergrĂŒĂe
Es ist wirklich ein Traum 
BahnergrĂŒĂe
BahnergrĂŒĂe zurĂŒck
gibt ja leider keine Alternativen
der H G W?
wie kann man sich eigentlich so einen absurden arschloch-take gönnen und gleichzeitig vor 3 tagen wegen Burnout nach Hilfe fragen lol
Ich glaub das versteht man nicht, wenn man nicht im Gesundheitsbereich arbeitet. Auch wenn ich die Aussage jetzt nicht unterschreiben wĂŒrde.
Bitte lest es ganz, oder spart euch den Kommentar, Trigger ist möglich.
Habâs versucht mal mehr zu erklĂ€ren, @crade spricht da ein guten Punkt an.
Erstens, dass sind komplett verschiedene Dinge.
Zweitens, ich Frage pro-aktiv aus intrinsischen Antrieb, dass was hier ja auch von einigen erwÀhnt wurde, der Wille was zu Àndern.
Drittens, ich arbeite in einem Bereich bei dem ich regelmĂ€Ăig mit Menschen auf Entzug zu tun habe, sei es Alkohol (C2 Abusus), Drogen aller Art und Kettenrauchern zu tun. Ich kenne da unzĂ€hlige Geschichten wieso, weshalb es gekommen ist wie es gekommen ist - da sind viele SchicksalsschlĂ€ge dabei, ohne Frage.
Alkohol kann ich noch nachvollziehen, weilâs billig ist, du leicht an den Kram kommst und dich damit gut wegzimmern kannst und betĂ€uben kannst und es in unserer Gesellschaft halt eher normal ist, dass Leute Alkohol trinken, aus welchen GrĂŒnden auch immer.
Rauchen wird mir fĂŒr immer ein RĂ€tsel bleiben, mache ich selbst nicht und habe ich nicht vor. Aus Stress okay⊠kann sein da hat vermutlich jeder seinen guilty pleasure, als Genussmittel finde ich auch das fraglich, weil ich mir nicht vorstellen kann dass es geil ist sich die Chemiekeule in den Körper zu jagen die keinerlei positiven Effekt mit sich bringt.
So und jetzt Thema Drogen, ich kann jeden verstehen der das medizinisch verschrieben bekommt aus TherapiegrĂŒnden, sei es Hospiz oder chronische Leiden die du nur mit Fentanyl, Morphin, Cannabis und anderen Stoffen aktuell lindern kannst - alles gut so weit.
Die Leute tun mir echt leid, weil sie es nehmen mĂŒssen um ĂŒberhaupt Lebensfreude haben zu können.
ABER
ich verstehe niemanden, der sich auf welchem Weg auch immer das Zeug erstmal beschaffen muss, Unsummen ausgeben muss (ĂŒber die Zeit), verunreinigte ScheiĂe in sich ballert und dann sich und seinen Mitmenschen das Leben zur Hölle macht und im unglĂŒcklichsten Fall umbringt.
Hatte das hier selbst in meinem Viertel schon, da ist 10 meter gegenĂŒber von meiner Wohnung einer aus dem Fenster gesprungen vom 4 Stock und ich habâs gesehen, der hat vorher Kokain genommen. Ende vom Lied, ist gestorben, Freundin wollte sich danach das Leben nehmen und die Familie auch am Boden - was es schlimm macht, alle wusste. dass er das Zeug konsumiert, aber keiner hat ihm Grenzen gesetzt, sondern unterstĂŒtzt finanziell.
Richtig harte FĂ€lle behandeln wir in der Klinik ja auch nicht mit einem kalten Entzug, Sondern die werden schrittweise entwöhnt und wir stellen das Zeug zur VerfĂŒgung und die kommen ggf. in ein kĂŒnstliches Koma, wennâs anders nicht geht.
Der Rattenschwanz ist einfach gigantisch, unfassbar viele Menschen hĂ€ngen sich da rein, aber⊠die RĂŒckfallquote ist halt leider doch hoch. Das ist einfach nur deprimierend fĂŒr einen. Es gibt dann auch die FĂ€lle, die das bewusst machen, das sind dann oft SozialfĂ€lle oder Obdachlose, die dann in der Klinik eben sich so versorgen, zum einen mit Essen und Unterkunft, bis sie âgegangenâ werden (hier ist die Politik einfach das Problem in unserem Land) und zum anderen aber eben auch Medikamente so abgreifen um an Stoff zu kommen. Es wĂ€re geil, wenn es eine Behandlung gĂ€be mit denen du quasi den Schalter sofort umlegen könntest, dann wĂŒrde ich das vermutlich auch gelassener sehen.
Gleiches gilt dann fĂŒr Organspenden dort⊠du bist gezwungen Menschen ein Organ zu geben von dem du weiĂt es wird bei ihm vermutlich nicht lange halten, weil der wieder trinkt oder was auch immer. Grund ist die PrioritĂ€tenliste und Klauseln mit der du die Organe vergeben musst. Ich kann da nur aus Sicht von Leber und Niere sprechen, alles andere ist nicht in meinem Feld mit dabei.
Einem C2 Patienten eine Leber zu geben, der danach weiter Trinken wird ist so niederschmetternd, aber dir sind die HĂ€nde gebunden, obwohl du es dann lieber einem 70 jĂ€hrigen Patienten geben wĂŒrdest, der da
vermutlich mehr von hĂ€tte und andere GrĂŒnde hatte wieso dort das Organ versagt hat.
Drogen sind was, dass du, wie ich finde, sehr bewusst wĂ€hlst und aktiv auch suchen musst und du weiĂt auf was fĂŒr ein Spiel du dich da einlĂ€sst. Insbesondere in der heutigen Zeit. Vor zig Jahrzehnten war das noch was anderes mit Opium und co. Nur heute ist man doch deutlich aufgeklĂ€rter.
Wenn man sagt, ich willâs einfach mal probieren fĂŒr die Erfahrung⊠do it, aber leb dann mit den möglichen Konsequenzen. Die Dosis macht das Gift, wie man ja so schön sagt bei uns. Nur ist das eine der wenigen Substanzen (Drogen) auf der Welt wo es nicht nur die Dosis ist, sondern es schon bei einmaligem Gebrauch dich komplett ficken kann und abhĂ€ngig - natĂŒrlich abhĂ€ngig davon was man konsumiert.
Habe das mit einem alten Schulfreund durch und weiĂ dass es sehr emotional wird. Wir sind damals geschlossen zu ihm, als einiges vorgefallen war und haben Klartext gesprochen und gesagt was wir ihm anbieten können und was er Ă€ndern muss, ansonsten wĂŒrden alle, inklusive Familie den Kontakt abbrechen. Man zerstört sich da auf Dauer selbst und das ist einfach nicht gut. So hart das ist fĂŒr die Beteiligten und den Betroffenen. Er hatâs dann geschnallt und seitdem ist sein Leben wieder im Griff
Ich sehe das definitiv sehr hart und dass ist mir auch bewusst an der Stelle. Auch, dass man das als âLaieâ anders sieht zwangslĂ€ufig und deswegen ja nicht verkehrt ist wie das da aufgenommen wird und man mit umgehen möchte.
Deswegen auch so âempathielosâ gesagt von mir mit dem: Ich habe da wenig Mitleid mittlerweile.
Will da niemanden hier von euch Fronten oder sagen eure Meinung oder Einstellungen wÀre falsch, bitte nicht Missverstehen.
schreibt der hier ein buch ey
TL;Dr?
scarfix vermischt Krankheiten, also alles wie immer
Klar, hier ist eine kurze Zusammenfassung:
Hnakkur arbeitet mit Menschen, die unter verschiedenen AbhĂ€ngigkeiten leiden, und hat viele Geschichten ĂŒber ihre SchicksalsschlĂ€ge gehört. Er versteht, warum Menschen Alkohol konsumieren, aber Rauchen und Drogenkonsum bleiben ihm ein RĂ€tsel. Er hat Mitleid mit denen, die Drogen aus medizinischen GrĂŒnden nehmen mĂŒssen, aber wenig VerstĂ€ndnis fĂŒr diejenigen, die sie aus anderen GrĂŒnden konsumieren. Er hat miterlebt, wie Drogenkonsum Leben zerstören kann, und findet es frustrierend, dass die RĂŒckfallquote hoch ist. Er wĂŒnscht sich effektivere Behandlungsmethoden und hat eine harte Haltung gegenĂŒber der Vergabe von Organen an Menschen mit Suchtproblemen. Seine Erfahrungen haben seine Sichtweise geprĂ€gt, und er teilt diese offen und ehrlich.
so kurz ist das jetzt aber auch nicht
Dann lieber nen Randomflame raushauen
haste gerade einen parat?
Ja
hau mal raus
Und dann bannst du mich lol
einen grund bei dir zu finden ist nun wirklich nicht schwer. da ist die eine flamme nicht entscheidend
Eine Flamme hat Gondor geholfen!
Hier nochmal zusammengefasst:
Der Beitrag schildert die Frustration und Belastung eines medizinischen Fachmanns, der regelmĂ€Ăig mit Suchtkranken arbeitet und die schweren Konsequenzen von AbhĂ€ngigkeit auf Betroffene und ihr Umfeld erlebt. Trotz VerstĂ€ndnis fĂŒr die Ursachen von Sucht betont er die Bedeutung von Eigenverantwortung und kritisiert ethische Dilemmata, wie etwa bei der Vergabe von Organspenden.