Profi-Radsport - Tour de France 2026

Sind beide gut dabei. Eher hat Lipowitz keinen Schritt nach vorne gemacht (ja, abwarten), und Seixas hat nicht die „Wunderdinge“ vollbracht, die erhofft habe.

Beide natürlich Spitze

Jupp sehe ich genauso. Bei Hautacam sah die Geschichte noch etwas anders aus, weil es ein Schlussanstieg war.

https://www.instagram.com/p/Dak2U9LMRVv/?igsh=YnlycjVuNXIyaDhr

über Zwei Minuten schneller am Tourmalet als Vingegaard 2023

COL DU TOURMALET (letzte 12,40 km, 8,81 %, 1092 m)

2023 | 36:54 | Vingegaard, Pogacar

2026 | 35:03 | Pogacar
2026 | 35:34 | Vingegaard

Jonas auch 1:20 schneller als 23.
Der Schlussanstieg war leider nichts für die leichten Fahrer. Insbesondere, wenn man alleine unterwegs ist. Das Ziel hätte heute oben am Tourmalet sein sollen, um noch irgendeine Art von Spannung zu erhalten.

Remco anscheinend wütend, weil Lipo sich geweigert hat einen Leadout für den Zielsprint zu fahren.

Kann ihn da ein Stück weit verstehen. Ich denke nicht, dass es wirklich Kriegsentscheidend ist.
Aber Lipo hat wirklich kein gutes Gespür sich im Feld und auch im Team zu positionieren. Letztes Jahr die deutliche Kritik der sportlichen Leitung, dieses Jahr mit Pogi angelegt und jetzt sich einen minimalen Aufwand gespart und dafür den wichtigsten Teamkollegen vergrault. Von außen betrachtet alles eher unglücklich

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Wo ist Fabbo mit den Watt-Zahlen? Wir brauchen Futter

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TADEJ POGACAR

Col du Tourmalet (17,00km; 7,46%; 1268m)

43’12min
23,61km/h
1761 VAM
6,39ᵉw/kg
654 aSLP

von @Na1chaca

Der Kerl kann einfach kein Radrennen. Und der (deutsche) hate gegen Remco auf social Media jetzt auch wieder echt bezeichnend

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„Ich hatte um einen Anfahrer gebeten und habe keinen bekommen. Ja, ich war wütend – und das zu Recht.“
„Bei der Katalonien-Rundfahrt bin ich für ihn 30 Kilometer vorne gefahren. Jetzt bitte ich ihn darum, einen einzigen Kilometer für mich zu fahren – und das passiert nicht. Das hat mich geärgert. Darüber werden wir heute Abend ausführlich sprechen müssen.“

Gut so, gib Lippo noch bisschen Feuer, dass er ihn am WE so richtig eine mitgibt :smiley:

Haha Remco bester Typ.

Lipo ist in den Interviews doch immer am tiefstapeln und er sei ja gar nicht der leader usw. Dann kann er ja auch mal fahren.

Verstehe ihn nur ein stückweit. Wenn Lipo ihn anfährt, dann check doch jeder, was passieren wird und bereitet sich darauf vor. m.E. hätte eine überraschende Attacke mehr Wirkung gehabt. Ändert sich ja erstmal nicht viel, und ob Lippo die anderen müde gefahren hätte und Remco nicht, sei mal dahingestellt.

Ich wollte mich gerade schon darüber lustig machen, dass sich das halbe Reddit beschwert, dass die Etappe nicht auf dem Tourmalet geendet hat :kekw:
Wir haben ja noch nicht genug Schlußanstiege! Gott bewahre, dass man mal ein anderes stage design hat! (Beim Giro 25 fanden alle das stage design mit Abfahrt und false flat nach dem Finestre natürlich ganz toll)

Aber ich finde auch sowieso, dass man da als Tourleitung drüber stehen sollte. Nur weil es einen haushohen Favoriten gibt, kann man doch nicht die Route wegen einem einzigen Fahrer anpassen. Nur weil man es irgendwie künstlich spannend halten will.
Da stopft man fast alle Bergetappen + Zeitfahren in die letzte Woche und prahlt auch noch mit der Intention.
Freut mich, dass Prudhomme damit auf die Schnauze gefallen ist. Der soll einfach eine normale ausbalancierte Route machen mit richtigen Pyrenäen und Alpen Etappen in der zweiten und dritten Woche und gut ist.

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Darüber hinaus ist Pogacar ja so überlegen, dass er auf jeder Route die Konkurrenz nach Belieben dominiert.

Wenn du eine „spannende“ Tour haben willst, dann brauchst du 21 komplett flache Etappen.
Derjenige der das sehen will, muss aber erst noch geboren werden.

Oft wünscht man sich impulsiv was anderes. Geht mir ja auch oft so, wenn UAE zum 200. Mal nach gleichem Muster eine Ankunft mit Steigung gewinnt. Aber unterm Strich findet diese Dominanz immer einen Weg zum Siegen.
Denke die Organisation bekommt die Route unterm Strich in der Regel schon sehr gut hin.

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Giro25 hat sich halt keiner lösen können und dann ist es ok. Und da war die zweite Hälfte des Anstiegs auch schwerer als heute, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
edit: Was ich noch vergessen habe, mit nem Superteam wie UAE schafft es halt keiner Satellite Rider zu installieren. Jonas hätte zumindest für ein paar Kilometer Campi oder WvA gebraucht im Tal nach dem Tourmalet.

Jetzt haben sie halt extra die Pyrenäen nicht so schwer gemacht und trotzdem haben wir 2:42 Abstand. Ziel also eindeutig verfehlt.

Am Ende ist die Tour halt auch ein Produkt und ich bin mir ziemlich sicher, dass das Interesse deutlich geringer wird, wenn wir so eine Dominanz haben.
Im aktuellen Zustand hat doch auch niemand die Hoffnung, dass Pogi auf einmal einbricht…

Komplett Flach nicht, aber mal komplett ohne hohe Berge und nur Klassiker-Rampen wäre schon mal was. So Renewi Tour Style, vielleicht ganz bisschen härter =D

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Wie meinst du das? Da hat Yates mit dem move doch den Giro gewonnen.
(For the record: Ich finde stage design wie bei der Finestre Etappe und auch heute gut. Bietet viele Möglichkeiten und ein Fahrer darf auch gerne mehr können als nur berghoch fahren.)

Stimmt da sind gefailed. Aber ich finde wie gesagt die Zielsetzung schon Quatsch. Man sollte einfach eine interessante und balancierte Strecke gestalten und sich weniger davon treiben lassen, wann die Tour bereits entschieden sein könnte. Kommt dann eh anders als sie denken.

Das mag ja sein, aber wenn ein Fahrer nun mal sehr viel besser ist? Es tun irgendwie alle so als ob sie ein Grundrecht auf eine spannende Tour hätten. Also erstmal ist es irgendwo schon noch ein sportlicher Wettkampf. Ich weiß nicht genau, was daran so schlimm sein soll, dass der deutlich bessere Fahrer auch deutlich gewinnt ¯\__(ツ)_/¯

Mal überspitzt gesagt „Hätte man Marokko nicht mal ein paar Elfmeter geben können? Ausgleich und Verlängerung wäre schon spannender gewesen. Die Wm ist halt auch ein Produkt.“

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Man darf aber nicht vergessen, dass es eben immer diesen einen Überfahrer bis auf wenige Zwischenjahre gegeben hat.
Hinaultzeiten kann ich nicht einordnen. Le Mond Fignon würde ich nicht dazuzählen.
Doch dann kam Indurain.
5 Jahre hintereinander sogar und sein Fahrstil war lame as fuck. Der hat ja fast gar nichts gemacht, außer in den Zeitfahren reinzuknallen und am Berg wie ein Diesel zu fahren, der nach und nach alles kaputt fährt. Dazu diese schweren Mühlen der Fahrer, also würde ich retropersktiv, der seit der Zeit die Tour schaut, als viel langweiliger einstufen.
Armstrong Ära dann noch mit dem total dominanten US-Postal Team war auch nicht anders, sieben Jahre sogar und bis auf 2003 war er unschlagbar. Die Spannung haben wir Deutschen aufgrund von Ulle gehabt. Im Endeffekt hat er sein Team in den letzten Berg baller lassen und dann war Ende. Wäre wahrscheinlich ähnlich verlaufen, wenn es Ulle gewesen wäre, nur da hätte man noch die Unsicherheit gehabt, wie er drauf ist. Lance war super professionell.
Die Jahre danach waren ein bisschen abwechslungsreicher, Sastre, Nibali, Contador (vs. Schleck).
Die Sky Jahre waren ähnlich der US-Postal Jahre, gegen Froome und einmal Thomas/Bernal war auch nichts gewachsen.
Und immerhin hatten wir vier Jahre mit Vinge und Pogi auf sehr ähnlichem Niveau.
Aber dann hat Pogi sich nochmal wahnsinnig weiter entwickelt und Vinge nicht so schnell. Aber von der Klasse des Teams ist das nichts anderes als früher. Und sind wir ehrlich, von den dominanten Fahrern hat Pogi die spektakulärste Fahrweise. Und immerhin fährt er das ganze Jahr fast und nicht wie früher, dass die Tour Dominatoren das halbe Jahr nicht zu sehen waren.
Einzig anders ist, dass es Ausreißer wesentlich schwerer aktuell haben.

Für mich wiederholt sich nur ein Bild, und dadurch dass Pogi auch so medienwirksam ist, und generell alles immer übertragen wird, ist das alles noch viel sichtbarer.
Aber seien wir auch dankbar, durch die Übertragung der ganzen Etappe sehen wir oft schon früh wilde Jagereien.
Es braucht wieder nur einen neuen Herausforderer, und das können aktuell neben Vingegaard nur Seixas und del Toro sein, und letzterer ist eben in Pogis Team.

Ich glaube, es ist jetzt nochmal viel bewusster, weil Pogi das ganze Jahr so fährt, aber umso schöner haben wir auch Erinnerungen wie letztes Jahr, als Wout ihm am Monmatre weggefahren ist, unvergessliche Momente.

Es ist halt für die Fahrer abseits Pogi nun viel schwerer zu glänzen, weil eben Ausreißer oft nicht weggelassen werden, wenn UAE entscheidet, die Etappe zu gewinnen. Und wenn nicht, fährt plötzlich Visma oder RB.

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ansonsten noch für die letzten knapp 5km vom Tourmalet
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TADEJ POGACAR

Col du Tourmalet from Tunnels (4,91km; 9,02%; 443m)
13’18min
22,15km/h
1998 VAM
7,18ᵉw/kg
664 aSLP
CLIMBING RECORD

von @Na1chaca

COL DU TOURMALET (last 4.81 km, 9.02 %, 434 m)

Pogacar
13:01, 22.17 Kph, VAM 2001 m/h, 7.23 W/kg (est.)

Vingegaard
13:32, 21.33 Kph, VAM 1924 m/h, 6.91 W/kg (est.)

Seixas, Lipowitz, del Toro
14:28, 19.95 Kph, VAM 1800 m/h, 6.28 - 6.40 W/kg (est.)

L. Martinez, Evenepoel, Skjelmose, Ayuso, Kuss
14:48, 19.50 Kph, VAM 1759 m/h, 6.13 - 6.24 W/kg (est.)

von @ammattipyoraily

Ist von beiden Accounts natürlich wieder eW/kg (est. 60kg). Sprich Vingegaard wird real sogar mehr W/kg als Pogacar treten.

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Hab’s glaube ich mit Giro 24 verwechselt.
Unterm Strich wäre mehr Spannung geiler, aber bin ganz bei dir. Zuerst sollte es ein offener fairer Wettbewerb sein.
Wahrscheinlich muss man eher die Rahmenbedingungen mit Teambudgets etc ändern. Geld fährt leider sehr schnell die Berge hoch.

Und es gibt das nächste Nahrungswundermittel nach Bicarb.
Jetzt wird irgendwie noch Laktat in die Gels gemixed. Gibt dazu auch einen Artikel bei der Apotheken Umschau (lol), aber hinter Loginwall.

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Budgetgrenze bei Teams muss kommen, mMn. Es zentralisiert sich jetzt schon auf 5-6 Teams, die viel Geld reinbuttern. Wenn UAE die Etappe gewinnen will, dann gewinnen sie es auch.

Und evtl. auf 6 Fahrer bei der Tour reduzieren. Vllt. macht es die Kontrolle schwieriger