Lobend möchte ich mal diesen Kommentar vom aktuellen Korrespondenten der ARD in Tel Aviv hervorheben.
Jan-Christoph Kitzler erwähnt nicht nur die Humanitäresituation im Gazastreifen sondern auch die von @ramses erwähnte Anerkennung von wilden Siedlung (Außenposten) im Westjordanland.
Hier seine seine Schlussfolgerung:
Und: Das, was Israels Regierung mit dem Bau neuer Siedlungen und dem Krieg in Gaza tut, mag zwar radikalzionistischen Fantasien eines Groß-Israel dienen - aber nicht der Sicherheit Israels. Die wird es nur geben, wenn auch Millionen Palästinenser in Sicherheit leben können und eine Perspektive haben. Doch davon will die israelische Regierung nichts wissen, sie treibt die Entrechtung, Vertreibung und Unterdrückung von Palästinensern weiter voran.
So gesehen müsste die Staatsräson, der sich die deutsche Politik verschrieben hat, bedeuten, der israelischen Regierung die rote Karte zu zeigen, wenn man es mit der Sicherheit denn wirklich ernst meint.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor kurzem gesagt, er verstehe nicht mehr, mit welchem Ziel Israel in Gaza vorgehe. Dabei würde es reichen, dem zuzuhören, was die israelische Regierung sagt - und sich anzuschauen, was sie und in ihrem Auftrag die israelische Armee tun. Die Fakten sprechen für sich.
Die Bundesregierung muss umdenken.