Nachrichten aus Deutschland

Passend dazu noch

Verbraucherschützer, Handel und auch viele Banken ziehen bei Wero an einem Strang. Ein Selbstläufer ist die neue Bezahlmöglichkeit allerdings nicht. Der Bundesverband deutscher Banken beschreibt die Lage im BR24-Gespräch so: „Die Entscheidung darüber, ob eine Bank Wero anbietet, trifft die jeweilige Bank eigenständig nach ihren geschäftspolitischen Gesichtspunkten.“

Sollten einzelne Banken also nicht den Mehrwert sehen, könnten deren Kunden weiter auf US-Dienstleister angewiesen sein. Klar positioniert haben sich allerdings bereits viele Banken für mobile Geldzahlungen „Made in Europe“. Vor allem die Sparkassen. Der Sparkassenverband Bayern geht davon aus, dass derzeit in Bayern insgesamt bereits rund 250.000 Bankkundinnen und -kunden Wero nutzen.

schreib denen Mal eine Mail dazu und sag, dass du es gerne nutzen möchtest. Hab ich kürzlich auch gemacht und kam entsprechend zurück, dass sie das aktuell beobachten, blabla

Aber je mehr Kunden nachfragen, desto höher natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sie da auch wirklich aktiv werden. In Österreich soll es nun auch langsam implementiert werden.

Ist auf jeden Fall aus EU Sicht der richtige Weg!

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Sehe gerade, meine Bank unterstützt Wero schon. Werde mir das ganze mal einrichten.

edit: Ging super ez.

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Finde es irgendwie krass, dass es für so etwas erst eine Beschluss des Parlaments braucht. Und davor wahrscheinlich ewig in den Ausschüssen diskutiert wurde.

Ich meine man kann doch in vielen Behörden schon seit längerem online mit Paypal zahlen. Da wäre es für mich selbstverständlich, dass auch wero freigeschaltet wird.
Ohne das Parlament zu befragen

das wären so viele dinge in der politik :D

Weil PayPal anzubieten von jeder Behörde freiwillig bestimmt werden kann. Wero soll aber als Bezahldienst bei allen Behörden in Berlin standardmäßig eingeführt werden. Das ist dann schon ein Unterschied. Das ist dann nicht mehr eine kann, sondern Muss Entscheidung.

Es ist dann ein landespolitischer Beschluss und damit halt auch was fürs Parlament.

https://rp-online.de/nrw/landespolitik/hertener-rat-verweigert-buergerentscheid-zu-olympia-in-nrw_aid-143068371

Ein weiteres Mal, wo man sich nur an den Kopf greifen kann. In NRW gibt es ja, wie auch in Berlin, Hamburg oder München die Idee, sich für Olympia zu bewerben.
Dafür sollten eigentlich die Bürger befragt werden. Die SPD Fraktion in Herten hat diesen Bürgerentscheid jetzt für die möglichen Standorte Herten und Recklinghausen verhindert, weil sie gegen Olympia in dieser Form sind.

Es gibt sicher viele Gründe gegen eine Bewerbung, aber keine Ahnung wieso man keine parteiunabhängige Bürgerbefragung zulässt

Der durchschnittliche Bürger ist leider einfach zu dämlich sorry

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Finde NRW als Standoprt für Olympia (getarnte Subventionierung des Standorts) die einzig richtige Entscheidung. Könnte man noch tiefer in die Kassen greifen, um das Land nach vorne zu ficken. München genug Kohle und ordentlich aufgestellt, Berlin ist eh ein Sumpf und bekommt auch genug Kohle.

Zum Thema Wero, zumindest eine meiner Banken unterstützt Wero, werde mal reingehen.

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das ist so ein Skandal schon wieder. 12 Jahre Sonderurlaub, Pensionansprüche steigen und nebenher woanders arbeiten.

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Abwarten, es gibt auch ein Gegengutachten:

Gutachten Landesregierung: Vorgehen bei Sonderurlaub war rechtmäßig
Das Gutachten, das die Landesregierung selbst beauftragt hat, stammt vom Staatsrechtler und ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio. Sein Gutachten besagt, dass die Sonderurlaube im Einklang mit dem Beamtenrecht stünden und rechtmäßig seien.

Pack also erstmal den Jahrhundertskandal wieder ein und warte das Ergebnis ab!

Wir haben in RLP im März Landtagswahlen und die AfD steht eh schon gut dar, die macht seit Tagen Wahlwerbung mit diesem Vorgang, vor allem weil sie gegen SPD + Grüne und FDP schießen kann.
Das kommt sehr gut an. Ich befürchte, dadurch wird die AfD stärkste Kraft im Land

Sonderurlaub, fein. Solange was anderes auch arbeiten, ebenfalls fein. Dafür aber Pensionansprüche sammeln? Total daneben. Die 12 Jahre sollte man dann eben bei der Pensionsberechnung aussparen.

" Worum es geht: Die Landesregierung hat eigenen Spitzenbeamten Sonderurlaub gewährt, damit diese hoch bezahlte Managerjobs annehmen konnten. In einem Fall dauerte der Sonderurlaub fast 12 Jahre. Der Landesrechnungshof hatte diese Fälle 2022 aufgedeckt und als rechtswidrig bewertet."

Ich finde das schon moralisch sehr grenzwertig und man hat damit sicherlich ggf. ein Schlupfloch im Beamtenrecht genutzt.

Wenn ich verbeamteter Lehrer gerne mal 10 Jahre in der freien Wirtschaft arbeiten möchte, wird mein Beamtenstatus ggf aufgehoben und meine Pensionsansprüche verfallen, selbst wenn es dieses Schlupfloch geben sollte.

Wenn als ehemaliger Beamter einen lukrativen Managerjob über Jahre bekleide, sollte ich nicht damit belohnt werden auf Staatskosten meinen Lebensausklang zu genießen.

Und wenn die AFD so ihren Wahlkampf stärkt, dann liegt das vor allem daran, dass die etablierten Parteien immer wieder durch fragwürdige Aktionen auffallen, die das Vertrauen des einfachen Bürgers erschütter, der ne kleine Rente bekommt.

Sehe ich genauso aber wenn es rechtmäßig ist, dann ist es halt so

Das geht aus dem Artikel irgendwie nicht hervor, so wie es sich liest, werden die 12 Jahre aber ausgespart.
Ein normaler Beamter hätte nicht einfach in die Wirtschaft wechseln können. Er hätte kündigen müssen und hätte seinen gesamten Pensionsanspruch verloren. Dafür hätte der Staat rückwirkend entsprechend Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung nachgezahlt - was zu einer deutlich niedrigeren Rente (im Vergleich zum Pensionsanspruch) geführt hätte.

Die Beamten haben also eigentlich durchaus die Pensionsansprüche rechtmäßig erworben, hätten sie aber durch den Wechsel verloren.
Ich finde der Punkt ist, dass nicht alle Beamten dieses Recht haben, ohne Nachteile in die freie Wirtschaft zu wechseln. Aber halte das jetzt nicht für einen riesigen Skandal

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Springer schreibt diffus von
„Beide schieden nicht aus dem Beamtenverhältnis aus, offenbar, um weiter Pensionsansprüche anzusammeln.“
wobei da die Wahrheit natürlich prinzipiell zweifelhaft ist.

Wohnungssuche mit ausländischem Namen: BGH fällt Urteil | BR24

wie will man sowas in der praxis dauerhaft kontrollieren?

Man muss nicht alles dauerhaft kontrollieren können. Es ist schon mal gut, dass die Leute bei offensichtlichen Fällen zumindest mal ein Stück mehr Gerechtigkeit bekommen.

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Führt zumindest mal zu Abschreckung bei Maklern und Vermietern ggf. sich bei diskriminierung in einen Rechtsstreit wiederzufinden.

Finde ich gut wird aber genauso schwarze Schafe geben die das ausnutzen wie bei Bewerbungen.