Nachrichten aus Deutschland

Das sind aber alles keine Beamten…

Klarstellungen interessieren niemanden aber ich bitte um Beachtung folgender Falschinformationen und/oder Irreführungen:

  1. @BVLGARI
    bei Beamten die über 6 Wochen krank sind ohne Lohneinbußen, da redet niemand drüber & traut sich auch keiner ran :D

Nach dieser These wird eine Quelle des Focus gepostet, die zwei Gruppen Tarifangestellte in Berlin (Parkraumüberwachung und Ordnungsamt) beinhaltet, lediglich die JVA Angestellte sind Beamte. Das ist zumindest irreführend.

  1. @Trollface1337

Öffentlicher Dienst halt […] Ist halt egal ob du nie krank bist und ordentlich ablieferst oder halt 70 Tage im Jahr Krank bist. Bekomsmt am Ende genau das gleiche Gehalt.

Der öD besteht zum großen Teil aus Tarifangestellten, die bekommen genauso 70% Krankengeld nach 6 Wochen Krankenstand wie jeder anderer AN aus der Privatwirtschaft, lediglich Beamte bekommen 100%, somit ist seine Aussage falsch.

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Das der Großteil des öD keine Beamten sind ist mir bewusst. Das mit dem Krankengeld ebenfalls. Was du mir nun aber bezüglich des Krankengeldes bei deiner Klarstellung sagen willst musst du nochmal kurz ausführen. Welche Aussage genau ist denn jetzt falsch? Gibt genug methoden das Krankengeld zu umgehen bzw zu verhindern. Wollte bei meiner Aussage gar nicht gegen Beamte schießen… diesen Einschub von BVLGARI erst jetzt gesehen. Bin nur auf den Focus artikel eingegangen und das war ein thema was schon länger bekannt ist.

Lese mir doch kein FOCUS Online Müll durch lol

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Wo der Unterschied zu einem normalen Arbeitnehmer ist. Du stellst das schon so dar, als ob normale AN weniger bekommen würden als jemand im öD, aufgrund der Krankentage

Mach ich das? Da haben wir uns wohl missverstanden. Habe nur den höheren Krankenstand im öD im vergleich mit der Privatwirtschaft verglichen und kritisiert und einen der Gründe dafür genannt: Das es im öffentlichen Dienst halt einfach oftmals nicht auf die persönliche Leistung ankommt, da man eh nach tarif bezahlt wird und Leistung einfach in den meisten fällen nicht honoriert wird. In dem Zusammenhang ist es halt geldtechnisch egal ob ich mir den Arsch aufreiße. Ich bekomme am Ende praktisch das gleiche Geld wie jemand der 70 Tage im Jahr Krank macht (vorausgesetzt er kommt nicht ins Krankengeld natürlich)

Fliegst halt nur hochkant raus in der Privatwirtschaft mit 50 Fehltagen pro Jahr. Tarifbindung ist doch gar nicht das Thema, sondern dass insbesondere in der öffentlichen Verwaltung ein extrem hoher Krankenstand zu herrschen scheint.

Dafür gibt es Gründe, über die ich mutmaßen könnte. Dieser einseitige deutsche Beißreflex „im ÖD sind alle faul“ ist halt mal wieder eine einfache Stammtischantwort auf eine viel zu komplexe Frage. Selbiges gilt natürlich auch für Beamte als Feindbild.

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Was willst du denn weiterhin mit deinem Tarif?

Es gibt so viele privatwirtschaftliche Unternehmen die im Tarifvertrag sind, da ist euch auch egal ob du 70 Tage krank bist oder nicht.
Wobei wir uns obv einig sind dass du weder im öD, noch in der Privatwirtschaft ohne Konsequenzen 70,60 oder auch 50 Tage krank sein kannst

in der Privatwirtschaft hast du dort aber oftmals noch einen deutlich höheren Spielraum um aufzusteigen und auch Leistungsabhängige Boni zu erhalten. Im öD sind die grenzen zwischen den Stufen deutlich festgefahrener und einheitlicher

Kann ich nicht beurteilen, ich habe keine Quellen dazu.
Meine Freundin arbeitet in der Privatwirtschaft im Tarifvertrag und weder beim alten AG konnte sie aufsteigen (außer die Erfahrungsstufen die man automatisch nach Jahren bekommt), noch beim aktuellen AG kann sie das. Boni sind nicht leistungsabhängig sondern werden je nach Geschäftslage der Firma einmal fix (70% vom Brutto) und einmal variabel (0-85% vom Brutto) gezahlt

Und das Variable bezieht sich nicht auf Leistungsfähigkeit? Oder dienen als Faktor auf das Bruttogehalt?

Also meine stichhaltige Probe im Freundeskreis verweist auf faule Säcke, die im öD oder als Beamter eingestellt sind. Was man da teilweise zu hören bekommt, wie Home-Office ausgenutzt wird. Könnte ich mir in der privaten Marktwirtschaft nicht erlauben, aber gekündigt wirst Du auch schwer in der privaten, solange Du nicht in 'ner aussterbenden Branche arbeitest oder deine Firma mies dasteht.

Bitte was? Du brauchst doch nur hier auf RJ oder ins RJ Discord schauen und da arbeiten alle in der Privatwirtschaft und können den ganzen Tag chatten. Das sind doch alles nur Vorurteile.

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das variable bezieht sich darauf, wie gut das Geschäftsjahr insgesamt lief. Natürlich trägt jeder Einzelne mit seinen Leistungen dazu bei das positiv zu gestalten aber im Endeffekt ist es egal ob meine Freundin 365 Tage zu 60h die Woche highperformt oder 80 Tage krank ist, sie bekommt den exakt gleichen variablen Anteil

Ja, wie viele hier einfach während der Arbeit chatten können, für mich auch unverständlich. Sind aber auch die ersten, die sich aufregen, wenn mehr Arbeit gefordert wird😂

Sind nur meine Erfahrungen im Freundeskreis. Aber ist natürlich nicht repräsentativ und sollte eher halb-ehrlich aufgenommen werden.

I mean, du bekommst das auch ganz gut hin.

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Ne, das stimmt nicht ganz. Schreibe gerade in der Mittagspause.

Posts unter der Woche zu den regulären Arbeitszeiten siehst Du kaum von mir. Und den Arbeitslangeweile-Thread würde ich niemals angehen

Nennen wir mal noch objektive Gründe für den höheren Krankenstand die auch verständlich und vorurteilsfrei sind. Der Altersdurchschnitt im öffentlichen Dienst ist deutlich höher als in der Privatwirtschaft. Dies führt automatisch zu mehr Krankheitstagen.

Ich rege mich bspw. über pauschale Aussagen von Politikern auf, die der Komplexität des Themas nicht angemessen sind und auf Populismus zielen. Ich unterstütze eine höhere Leistungsorientierung in der Gesellschaft, aber dafür müsste man den Leistungsbegriff neu definieren und gesellschaftlich diskutieren. Ein von Friedrich Merz gemeinter Leistungsbegriff stimmt nicht mit meinem überein. Daher können wir beide das gleiche sagen, aber etwas völlig ungleiches meinen. Am Ende dient das doch nur dazu, die Gesellschaft zu spalten in fleißige Privatwirtschaftler, faule ÖDler, usw. - und am Ende verlieren alle, und einige wenige gewinnen. Ich würde mehr Solidarität wagen, wenn ihr nicht gerade Millionen auf der hohen Kante liegen habt.

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Gut gibt auch nette AG bzw Arbeit die man ganz frei ohne Stress und mit eigenplanung erledigen kann ohne 8h am Tag sich für’n den Porsche des Chefs zu buecken

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Lehrer zum Beispiel haben Freistunden, Pausen, da schreibe ich dir gerne etwas im TDF Thread zu Bernal :sweat_smile:

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