Nachrichten aus Deutschland

Ich kann diese Thema gar nicht mehr lesen und bis sofort getriggered, weil Bargeld und Digitaler Euro Kampfbegriffe der rechtsextremen Szene sind :kekw:

Das Bargeld zeigt ganz gut den Zustand Deutschlands und deren Bürger

1 Like

Altersdepression

Sein Statement liest sich teils zynisch. Vor n paar Wochen hat er noch damit geprahlt, dass er Ärzten irgendwelche Brandbriefe schreibt, wenn seine Mitarbeitenden krank geschrieben werden. Jetzt fordert er sie dazu auf, sich Hilfe zu suchen.

JA ACH WAS? Bisher hast du die Menschen, die das getan haben, gestalked, du Troll.

1 Like

hatte es mir die tage schon gedacht, als die meldung rumging, dass auf dem firmengelände schüsse gefallen sein sollen, er danach ins krankenhaus kam, die polizei aber nicht (mehr) ermittelt hat. das lies eigentlich fast nur den schluss zu.

hoffentlich olt er sich die hilfe, die er anscheinend braucht.

€:

die meldung meinte ich.

CBDCs sind wirklich teufelszeug, das hat erstmal nichts mit ideologie zu tun.

dass das thema evtl primär von ganz rechts vereinnahmt und instrumentalisiert wird, ist dann wieder ein anderes thema.

Das mag sein, ich kenne mich 0 in dem Thema aus. Ich sehe nur in den entsprechenden Telegram Gruppen die Schlagzeile, dass dämonische Uschi mit dem digitalen Euro die Unterwerfung des europäischen Volkes vorantreibt und lese gar nicht erst weiter :kappa:

Du kannst es dir als programmierbares, von politischen Kontrollinstanzen steuerbares Geld vorstellen.

Dystopische (random) Beispiele:

  • Konjunkturprogramme: Dein Geld ist nur noch ein Quartal gültig, danach verliert es seinen Wert
  • Reise: Parkticket nicht bezahlt? Kein Boarding für dich!
  • Lockdown: Dein Geld kann nur noch im Umkreis von 1km ausgegeben werden
  • Ideologie: Du bist Mitglied einer Organisation oder Institution, die in Ungnade fällt? Keine Ausgaben mehr möglich.

ich sage nicht, dass diese Use Cases kurzfristig realistisch sind - aber unabhängig von der Wahrscheinlichkeit des Eintretens handelt es sich um ein sehr mächtiges Kontrollinstrument, das in den falschen (Regierungs-)Händen verheerend sein kann.

Christine Lagarde hat sogar mal China als Vorbild genannt, was die Implementierung von CBDCs angeht - eigentlich hätte es da einen massiven Aufschrei geben müssen. Wer gegen Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung im öffentlichen Raum etc. ist, müsste hier erst recht auf die Barrikaden gehen.

Gedankenspiel: Mal angenommen, 1933 hätte es schon CBDCs gegeben - zack, sämtliches jüdisches Vermögen eingefroren, und Personen ohne Ariernachweis dürfen nur noch 10 Reichsmark pro Monat ausgeben - alles easy auf Knopfdruck.

1 Like

Der digitale Euro wäre viel mehr als nur ein Ersatz für digitale Zahlungen oder google/Apple pay. Auch für die Industrie oder Dienstleistungen wären automatisierte Zahlungen sehr sinnvoll.

Aber all deine Befürchtungen würden ja nur eintreffen können, wenn es NUR noch den digitalen Euro gäbe, und Bargeld und Kreditkarten abgeschafft würden.
Das ist aber nicht der Fall.
Wenn der digitale Euro kommt, wäre er ein zusätzliches (!) Zahlungsmittel. Man wäre nicht mehr auf Unternehmen wie Google, Apple oder Paypal angewiesen sondern hätte die Wahl ein staatliche Alternative zu nehmen.

zudem hätte man wieder ein neues projekt wo man milliarden steuergelder vernichten kann, der ein oder andere berater ausgesorgt hat und das ganze maßlos gegen die wand gefahren wird und dann irgendwann 2049 fertig ist. von der akzeptanz der leute mal ganz abgesehen

2 Like

Ich sage ja nicht, dass es nicht auch Vorteile haben könnte. Ich habe nur dargestellt, was damit alles technisch möglich wäre, und warum ich es für eine Büchse der Pandora halte.

dann lieber unmengen an daten in den rachen von konzernen schmeißen, die dann zur inauguration des fascho-präsidenten klatschen kommen ;)

dazu ist es schon zu spät. das hätteste mal vor 20-25 jahren sagen sollen

hamwer immer schon so gemacht. mit diesen allgemeinplätzen führt die diskussion ins leere.

man hätte sich einfach mal vor jahrzehnten sowas überlegen sollen auf staatlicher ebene und nicht, wie quasi immer, wie die alte fasnet hinterher kommen. wo waren wir denn vor 20 jahren? achso ja. elektronische bezahlungen sind teufelswerk und der untergang für jeden bürger. die denkweise ist heute nicht viel besser.

ich traue auch unserer politik/behörden nicht zu so etwas gescheit umzusetzen.

und das was @anon67945801 sagt, wir können es einfach nicht und wenn man es versaucht ist es scheisse. peinlich einfach nur

Liegt halt daran, dass es keine (europäische/deutsche) Firma schafft, da was ordentliches auf die Beine zu stellen. Armutszeugnis eigentlich.

Alle paar Jahre kommt was neues und nichts kann sich durchsetzen, weil alle nicht so gut/einfach sind wie PayPal, Google Pay und Co.

Wero, Giropay, Kwitt …

1 Like

Es geht imo weniger darum, dass man so gut/einfach ist, wie die bestehenden Systeme.
Um die Menschen zum Wechsel zu bewegen, müsste man besser sein, als das, was aktuell genutzt wird.
Und zwar so deutlich besser, dass es sich lohnt. Und das sehe ich einfach nicht - mal ganz unabhängig vom Entwickler, bzw. Land.

Also ich würde auch zu einem deutschen/europäischen Anbieter wechseln, wenn er nicht besser ist. Zumindest wenn ich die Wahl habe. Er darf auf jeden Fall nicht teurer sein und brauch halt eine gewisse Akzeptanz (sowohl im Onlinehandel, als auch für Transaktionen unter Freunden). Offline bezahlen wäre dann bei mir erst der nächste Schritt.

Vielleicht setzt sich Wero ja wirklich noch durch.

1 Like

Damit bist du vermutlich bei der Zielgruppe einfach sehr stark in der Minderheit.

also in Polen nutzen alle blik, in Schweden alle swish, in Dänemark alle MobilePay, etc.

Gute Systeme gibt es und sie werden genutzt. Aktuell scheint wero da für eine europäische Lösung am weitesten zu kommen. Mal sehen. Bestrebungen gibt es da durch die EU und ich würde es auch begrüßen, wenn es hier eine europäische Lösung geben würde.