Mein Projekt SKILLTREE - E-Sport Content & Coaching

Die letzten 3 würde ich als Advertorial einordnen, was ja völlig legitim ist, aber die würde ich gut gestreut und nicht direkt am Anfang machen.

Ich finde Sachen am interessantesten, die der ernsthafte Interessierte vielleicht noch nicht weiß.
Schlaf und Sport machen finde ich daher weniger interessant. Pre-game Routine , oder Sachen wie - time-out oder Pause zwischen den Maps vernüntig nutzen, sind Sachen die ich so ähnlich vom Sport kenne und viele Leute sich mit sowas nicht wirklich beschäftigen.
Das sind allerdings vielleicht nicht die Reichweiten Themen für den Anfang. Da sind die in-game performance Aspekte und Trainingsaufbau wahrscheinlich besser geeignet.

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Find ich am interessantesten auf den ersten Blick. Thema „Schlaf“ find ich bisschen generisch, aber gut verpackt sicherlich dennoch sehenswert.

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Erstmal danke für eure Vorschläge! Als erstes wird wahrscheinlich, ganz unabhängig vom Thema Coaching, ein kurzer Clip bzgl. „BIG - Road to Major“ kommen. Der dient aber eher dazu, dass ich wieder ein bisschen in DaVinci reinkomme und als Grundlage für das Thema: „Pre-Game-Routine“.

Ich bespiele eine Niesche. Alles über 1000 Aufrufe wäre um ehrlich zu sein sowieso überraschend. Das Thema mit den Pausen finde ich allerdings wirklich gut! Danke für die Idee.

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Liegt der K3y wirklich in den DPI?

Erstes Video ist online. An sich, hat das nicht viel mit Coaching zu tun. Allerdings werde ich im Rahmen des Pre-Match-Routine-Videos auch über den „Moment of excellence“ sprechen. Gerade Erfolgsmomente in eine Pre-Match-Routine einzubauen, kann sehr viel bezüglich der eigenen Motivation bewirken. Dazu aber im entsprechenden Video mehr. Solch ein kurzes Video (1.30min), kann z.B. diesen Moment verkörpern.

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Ty. Gerne auf YT einen Like/Kommentar geben, falls es dir gefällt. Das pushed den Algorhythmus

go big ihr lutscher!
geiler streifen

Mir wäre ein ruhigeres lieber. Ich komm mit meinem alten Augen nicht mehr hinterher :cry:
Natürlich trotzdem Like

Wird glaube ich mal wieder Zeit für ein kleines Update. Ich schreib einfach mal frei aus dem Kopf runter, ohne größer zu strukturieren.

Das Youtube-Projekt habe ich aktuell nicht weiter voran getrieben. Auch wenn ich gerne Bildungs-Content mache, war die letzte Monate einfach zu viel los. Solche Videos sind auch, wenn man sie richtig machen möchte, viel Arbeit. Hab da einen gewissen Anspruch an mich selbst. Bevor ich es aber schlecht mache, verschiebe ich es in die Zukunft. Natürlich könnte ich mich einfach vor die Cam setzen und im Short-Style losquatschen. Aber nä.

Stattdessen habe ich in letzter Zeit sehr wenig Aquise betrieben. Nachdem aus Erstgesprächen mit BIG (schon eine Weile her) und anderen Organisationen kein Vertrag entstanden ist, weil entweder finanzielle Mittel gefehlt haben, oder der aktuelle Mental- und Performancecoach gute Arbeit geleistet hat, hab ich für mich beschlossen, dass ich das Ganze etwas lockerer angehe. Ich hab eine sehr spezifische Situation bezüglich meines Ansatzes und meiner verfügbaren Zeitressourcen. Irgendwie ist es in höhere E-Sport-Bubbles noch nicht vorgedrungen, dass ein Mental- und Performance-Coach nicht 8h pro Tag mit einem Team arbeiten muss, sondern, dass durch gezielte Einheiten in den Abendstunden, nach dem Training, auch ausreichend Veränderungen angestrebt werden können.

Wie es der Zufall will, ist dann ein Founder/CEO auf mich aufmerksam geworden. Hat allerdings überhaupt nichts mit E-Sport zu tun, sondern mit der Tech-Bubble. Der fand meine Ansätze spannend und wollte einfach mal mit mir quatschen, ganz unverbindlich. Nachdem ihn das Gespräch scheinbar überzeugt hatet, hatten wir vereinbart, dass wir 1-2 Probetage mal zusammen arbeiten. Bedeutet: Ich begleite Ihn bei all seinen Meetings, Calls und Arbeitsprozessen.

Wichtig ist hierbei zu erwähnen: Ich hab keinerleich technische Expertise in dem Bereich. Er wollte aber eher meine Analysefähigkeiten, um blinde Flecken aufzudecken, Arbeits- und Denkprozesse zu optimieren und generell besser im Decision-Making und Kommunikationsbereich zu werden. Fairerweise dachte ich nicht, dass ich für diese Sparte geeignet wäre. E-Sport ist ja schon nochmals etwas anderes, als ein Founder/Führungskräfte-Coaching. Erstaunlicherweise ähnelt sich dann aber doch sehr viel, was durch mein Skillset abgedeckt wird: Schnelle Entscheidungen in schwierigen Situationen treffen, Kommunikationsmuster analysieren, Kognitives Sparring bei Denkprozessen, Optimierung persönlicher Ressourcen, In-Frage-Stellen von Grundsätzen und Grundannahmen und generell eben alles was auch mit Healthcare & Kommunikation zu tun hat. Um ehrlich zu sein hatte ich bis vor kurzem noch garnicht verstanden, wie erleichternd es für Führungskräfte sein kann, einfach mal mit jemandem von Außen seine Ideen, Sorgen und Gedanken durchzuspielen. Die Leute müssen eigentlich immer eine Rolle erfüllen. Vor Investoren, vor den Mitarbeitern, vor dem Board, vor anderen Geschäftsführern usw. In meinem Fall, konnte besagte Person diese Maske fallen lassen, ohne, dass ich das beabsichtigt hatte.

Das Resultat war, dass besagter Founder sehr begeistert war von seinen Erfolgen, die er, laut eigener Aussage, noch nie so schnell gemacht hatte. Ehrlich gesagt ziemlich unerwartet für mich. Ich hatte jetzt keine krassen Methoden genutzt oder ähnliches. Er war sogar so erfolgreich, dass er mich bereits anderen Foundern empfohlen hat und ich jetzt vor dem „Problem“ stehe, dass ich nicht weiß, ob ich weitere Anfragen annehmen soll. Auf der einen Seite bin ich vom E-Sport enttäuscht. Mangelnde Professionalität, mangelndes Commitment, schwierige finanzielle Strukturen, mangelnde Wertschätzung für die Thematik, unzuverlässige Geschäftspartner und mehr. In dem Bereich würde es gerade anders rum aussehen. Professionalität, Commitment und vorallem die Zahlungsbereitschaft ist hier komplett anders. Aber es ist eben nicht E-Sport. Da ich das ganze Coaching-Zeug nie wegen des Geldes gemacht habe (auch wenn es eine Rolle spielt), sondern hauptsächlich wegen der Passion für E-Sport, fällt mir die Entscheidung gerade etwas schwer.

Zeitgleich bin ich in Erstgesprächen mit einer sehr diskutierten Orga mit prominenten Namen, die jetzt aber nicht gerade für ihre Professionalität bekannt sind. Das Interesse ist zwar da, aber die Zuverlässigkeit bei den administrativen Gesprächen stockt jetzt schon. Auch aus internen Quellen hab ich gehört, dass das wohl eher die Regel, als die Ausnahme ist. Auf der anderen Seite würden die Namen, die zu dem Team gehören, einen enormen Einfluss auf meine E-Sport-Vita haben. Ich bin allerdings noch sehr am Überlegen, ob man mit dem LU tatsächlich arbeiten könnte. Mein Ansatz funktioniert nämlich nur, wenn die Spieler es auch wollen und gewisse Grundvoraussetzungen vorhanden sind.

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Update!

TLDR:

  • BC-Game Gespräche sind im Sand verlaufen
  • Bewerbung bei NaVi hat nichts ergeben
  • Vermehrter Fokus des Angebots auf Founder und C-Level bei Startups
  • Neue Website für alternative Geschäftssparte: https://skilltree-coaching.de/

Hello zusammen!

Nachdem ich bereits im letzten Post angemerkt habe, dass mein Geschäftsfeld eventuell shifted, ist genau das jetzt passiert. Aber vielleicht chronologisch.

BC-Game:
Durch eine Empfehlung kam ich vor Fertigstellung des BC-Game LU mit Ako, dem Owner von BC-Game, in Kontakt. Sie waren auf der Suche nach einem Performance- und Mental-Coach und ich wurde ihnen empfohlen. Ich wurde relativ schnell an eine Person verwiesen, mit der ich weiteres besprechen sollte. Die gute Dame war aber weder irgendwo auf der Seite von BC-Game gelistet, noch ergaben meine Recherchen irgendwas. Die ganze Kommunikation fand per Discord statt und der Antwortrhythmus war eher so im 7-Tage Takt, statt straight forward. Nachdem der Prozess sehr schleppend verlaufen ist, sollte ich dann letztendlich in eine Gruppe mit dem Teammanager und den neuen IGL hinzugefügt werden. Das ist leider nie passiert. Da sich das mir präsentierte LU mehrfach geändert hat (z.B. war ursprünglich CYPHER geplant), mir aus anderen Quellen von der Orga abgeraten wurde und die Kommunikation leider überhaupt nicht professionell verlief, hab ich mich dazu entschieden da keine weitere Energie mehr reinzuinvestieren. Die Arbeit die ich mache braucht verlässliche Strukturen. Selbst wenn ich genommen worden wäre, hätte sich die ganze Sache also wahrscheinlich ziemlich schwierig gestaltet.

NAVI:
Navi hat per X (Twitter) nach einem neuen Mental- und Performance-Coach gesucht, was mich um ehrlich zu sein gewunder hat. Meistens werden diese Stellen über Kontakt unter der Hand vermittelt und nicht über öffentliche Gesuche. Kurzfassung: Habe mich beworben und wurde nicht genommen. Hier gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu berichten. Ich liste das hier nur auf, da ich auf einen Umstand aufmerksam machen will, der im E-Sport vorherrscht - Mental- und Performance-Coaches müssen, wenn sie ihre Arbeit richtig machen, nicht in Vollzeit bei einem Team beschäftigt werden. Leider ist dieser Umstand noch einhellige Meinung bei Organisationen - gepushed durch Mental- und Performance-Coaches die ein Interesse an einer Vollzeitbeschäftigung haben. Da ich auf diesem Feld durch meine andere Vollzeittätigkeit nicht konkurrieren kann, sieht es momenta schwer für mich im E-Sport aus. Wenn man es „böse“ ausdrücken will, könnte man sagen, dass es für meinen Angebot im Moment keinen Markt gibt. Zu teuer/professionell für alles unter T3 und zu wenig Zeit für T1/T2, weil die sich fulltime erhoffen. Aus dem Grund, kommt gerade auch der Shift zum Gründer-Coach zu stande.

Gründer-Coaching:
Nachdem ich mehr durch Zufall, siehe letzter Post, in die Bubble reingestolpert bin, merke ich immer mehr, dass Profi-Esportler und Gründer ähnliche Probleme haben. Während in großen Unternehmen Struktur (hoffentlich) besteht, geht es im Founder-Business ähnlich wild zu wie im Profi-Esport: Durchgehende Belastung, große Egos, wenig Strukturen, schnell wechselnde Teams, Falsche Erwartungshaltungen an sich selbst und das Team, unausgesprochene Konflikte, falsche Feedbackmethoden, generell eine nicht mehr zeitgemäße oder unprofessionelle Führungsstruktur… you name it. Der Unterschied zur E-Sport Bubble ist, dass diese Leute vermehrt den Wert von Coachings erkennen und auch bereit sind dafür zu zahlen. Sogar deutlich mehr als im E-Sport Kontext. Genauso wichtig wie im E-Sport ist hier aber auch das Netzwerk. Coaches gibt es wie Sand am Meer. Leider auch meistens schlechte Coaches, die auf den schnellen Moneygrab aus sind. Ich hab mir daher einen anderen Ansatz, in Anbetracht des Coaching-Marktes, ausgedacht.

Der Ansatz:
Jeder anständige Coach macht zu Beginn des Coaching-Prozesses eine Anamnese. Es wird die Situation erfragt, Dinge analysiert, Probleme erötert und Zielfelder festgelegt. Allerdings basiert jegliche Bewertung auf dem, was der Zucoachende erzählt. Erzählungen sind immer subjektiv und auch eingefärbt. Gerade bei Themen wie Kommunikation, Leadership und eigentlich allem anderen, bekommt man bei diesem Prozess immer nur eine Perspektive mit der man dann arbeiten muss. Häufig ist es aber besser sich selbst ein Bild zu machen. Im E-Sport gehört das zum Standardrepertoire. Du begleitest ein Team mehrere Tage beim Training, schaust dir verschiedenste Felder an, um dann in der VOD-Analyse deinen Senf dazu geben zu können. Sowas gibt es, im Coaching-Bereich, in anderen Teilen der Wirtschaft aber scheinbar allerdings eher wenig. Genau deshalb hab ich das bei meinem letzten Kunden 3 Tage lang gemacht (siehe Website). Ich bin 3 Tage lang bei allen Prozessen dabei gewesen. Meetings, Calls, Mittagessen, Workshops, Beantwortung von E-Mails etc. Durch die „Hands-On“ Arbeitsweise haben sich viele Dinge gezeigt, die ich durch reine Erzählungen in Coachings nie wahrgenommen hätte. Aus Datenschutzgründen werde ich hier jetzt nicht weiter darauf eingehen. Fakt ist, dass es dem Founder geholfen hat, dass jemand „operativ“ mit drauf schau, statt sein Coaching auf Erzählungen basieren zu lassen. Das hilft natürlich auch mir direkte Bezüge zu aktiven Geschehnissen oder Anliegen herzustellen und somit Beispiele zu wählen, die auch tatsächlich an der Unternehmerrealität dran sind. Laut Aussagen des Kunden verschafft mir das ein „Alleinstellungsmerkmal“, welches ich jetzt vermehrt versuche am Markt zu etablieren. Allerdings beschränke ich mir hier eher auf wenige Kunden durch Empfehlungen, als auf Quantität, die ich mit diesem Ansatz garnicht leisten könnte. Aktuell habe ich einen aktiven Kunden. Ziel ist es ca. 3 zu bekommen, die ich wöchentlich betreue. Auch wenn ich manchmal ein mulmiges Gefühl habe bei den Preisen die ich aufrufe, sind das Preise die in der Branche gezahlt werden. Jetzt geht es darum, dass ich Fuß in der Szene fasse. Allerdings sollte mir das durch meinen gut vernetzten Kontakt deutlich leichter fallen, als es bei kompletten Neulingen der Fall wäre.

Schade ist nur an dem Ganzen, dass ich eigentlich Bock auf E-Sport hätte. Aber so schön die Szene als Hobby ist, so nervig ist sie auf geschäftlicher Ebene. Unprofessionalität, ausbleibende Zahlungen, Unzuverlässigkeit und vieles mehr sind leider an der Tagesordnung. Da ist die andere Bubble mal eine nette Abwechslung. Perspektivisch wäre aber eine Anstellung im E-Sport, vllt. auf ehrenamtlicher Basis in der Nachwuchsförderung, aber noch immer eine erstrebenswerte Sache.

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Deine Reise ist sehr interessant. Danke für die Einblicke ! Sofern du dazu was sagen kannst, weil es mich interessiert :D : in welcher Region sind denn deine Preise angesiedelt, die du aufrufst? Oder könntest du noch höher gehen sofern du dich in der „Szene“ etabliert hast? :slight_smile:

Ich könnte höher gehen, wenn ich mich etabliert hab. Für 3 vollständige Tage befinden wir uns im mittleren 4 stelligen Bereich. Für 90min sind wir so bei ca. 250-300€.

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