Krise in der Automobilindustrie

Sorry, meinte lediglich den Leon ST.

Das kann man doch so pauschal gar nicht sagen. Wenn du nicht viel fährst, kannst du einen Hybrid locker zu 80% elektrisch fahren. Natürlich sind sie nicht für alle was und natürlich sollte man sie laden, aber wenn man damit richtig umgeht, ist es für viele halt der perfekte Mittelweg und kein unausgeklügelter Mittelweg.

Und teurer als rein Elektro würde ich jetzt auch nicht unterschreiben.

Der Preisunterschied zwischen Hybrid und Elektroauto ist real und berechtigt viele Zweifel. Als Beispiel der Kia Niro: Der Plug-in-Hybrid kostet 39.000 Euro, die rein elektrische Version startet bei 48.000 Euro - 9.000 Euro Unterschied.

Warum sind E-Autos teurer? Eine 64 kWh Batterie kostet etwa 8.000-12.000€ mehr als eine 12 kWh PHEV-Batterie. Dazu kommen stärkere Motoren, Leistungselektronik und Entwicklungskosten, die noch nicht vollständig amortisiert sind.

Ich fahr zB im Durschnitt pro Woche 160km. Sehr selten Strecken über 100km. Für mich wäre ein Hybrid perfekt. Allerdings kann ich nicht daheim laden, daher wird das (erstmal) nichts.

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ein Elektroauto ist mit Abstand das effizienteste Auto, weswegen sich das ja gerade auch weltweit durchgesetzt hat. Nur in D gibt es diese unsinnige Diskussion über Elektro ja oder nein, weil hier eben die Verbrennerlobby riesig ist. Alleine schon vom Fahrgefühl kommt nichts an ein Elektroauto an. Wenn man da mal wieder in einem Verbrenner sitzt, fühlt man sich direkt in die Steinzeit zurückversetzt.

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Auf was oder wen bezieht sich denn der Post, bzw wer behauptet etwas anderes was die Effizienz betrifft?

Das stimmt doch so gar nicht. Beispielsweise haben Spanien oder Italien einen viel geringeren Anteil an E-Autos als wir. Wir liegen deutliuch über dem EU-Schnitt.

Länder wie Finnland/Belgien haben zB weniger vollelektrische Autos als wir, dafür aber mehr Hybride.

Dieses „nur in Deutschland“ ist albern.

und der Anteil in Europa wäre noch größer, wenn es nicht so eine gezielte Kampagne gegen Elektroautos gegeben hätte. Viele falsche Mythen geistern ja heute noch rum

Hat doch nichts damit zu tun, dass du so tust, als wäre Deutschland als einziges Land rückständig und hätte eine große Verbrennerlobby. Wie ich gesagt habe, liegen wir in DE über dem EU-Schnitt und weit vor Ländern wie Italien oder Spanien.

Daher macht halt dein „Nur in D“ 0 Sinn.

Die Aussage, dass sich Elektroauto durchgesetzt hat, ist richtig. Gibt aber dennoch viele Länder, die weit mehr Hybride als Vollelektro haben (wie eben Belgien, Finnland, Italien und Spanien) oder ziemlich ausgeglichen (darunter übrigens auch Schweden, Island, Portugal).

Wenn man es genauer nimmt, sind wir in Deutschland übrigens eine Nation, die deutlich mehr E-Autos nutzt als Hybrid.

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würde da eher über den widerstand zum EU verbrenneraus reden. aber kA wie das andere länder sehen.

Kannst du das ausführen, was du mit „effizienter“ meinst?
Insbesondere wie man die Effizienz mit einem Verbrenner vergleichen kann.

Wie viel der Energie wird für die eigentliche Fortbewegung aufgebracht:
Verbrenner: 20%
Elektro: 80%

Ladungsverluste eingerechnet landet man bei etwa 20% vs 60%

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Für dich wäre mMn ein reines Elektro das Beste, wenn du zuhause laden kannst. Bei dem Usecase gibts nix besseres.

Beim Preis hab ich mich wohl falsch erinnert.

Zum unglücklichen Mittelweg. Kann man am besten mit dem Irrweg zusammen lesen. Ist meine persönliche Meinung, nach über einem Jahr fahren damit (kurz, wie Langstrecke [mit nem Passat GTE])

@XepT
Wenn du beim Fitti den Hybrid laden kannst, warum nicht den reinen Stromer? Irgendwie ergibt sich da für mich kein Argument mehr dagegen.

Musste den besagten Passat GTE ca 4 Stunden laden lassen, um dann wieder 40(!)km rein elektrisch zu fahren. Die Säule hat mindestens 11kw geschafft (müsste ich nochmal gucken wieviel es genau waren).

Beim Gym selbst kann ich nicht laden, aber im Ort direkt wenn ich beim Fußball bin (Fußweg bis zum Platz von meinem Wohnort aus)

Dir Ladestation von meinem Zuhause ist Luftlinie ca. 300-400m entfernt, zu Fuß ca. 5min laufen.

Also ich kann generell hier im Ort laden wenn ich Zuhause bin, arbeiten bin oder beim Fussball bin.

Versteh jetzt nicht warum phev.
Ist doch von allem die schlechteste Lösung:

  • Höhsten Instandhaltungskosten
  • extra Gewicht durch Batterie
  • kaum E-Reichweite

Was spricht denn gegen einen voll E?
Dein Fahrprofil klingt doch perfekt für voll E.
Du kannst nicht zu Hause laden ist doch auch so ne Ausrede oder tankst du auch zu Hause?
Zumal du doch super laden kannst 400m weg.

Go 4 full elektro (:

Er kann nicht daheim laden. Solange das nicht geht, macht Vollelektro in meinen Augen auch keinen Sinn. Sei es wegen dem Preis oder einfach, wegen dem Aufwand.

Dies. Würde sofort nen voll e kaufen wenn ich Zuhause laden könnte.
So habe ich zwar den Kompromiss e fahren zu können, allerdings nicht Zuhause laden zu können und so wie ich das hier in meiner Nähe überblicke, gibt’s noch nicht so viel ausreichende Ladesäulen wo es sich effektiv lohnen würde aktuell.

Spekuliere jetzt auf den Rabatt und dann abVart.

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Wie weit ist denn dein Arbeitsweg und wie viele Kilometer fährst du pro Woche? Die meisten hier dürften ja kaum eine Wegstrecke von 30km an die Arbeit haben. Da fährt man dann 1-2x die Woche für 15 Minuten an den Schnelllader und fertig.

Ich fahre seit Jahren diverse Dienstwagen als Plugin-Hybrid, v.a. wegen der Steuer und weil ich viel Kurzstrecke fahre und dann regelmäßig wirklich lange Strecken von 2x >600km, wo mich ein Elektrowagen (noch) verrückt machen würde.
Privat würde ich mir allerdings niemals einen PHEV holen, alleine schon wegen der Werkstattkosten. Im Winter ist zudem die Reichweite kompletter Mumpitz. Von den angegebenen 100km bleiben da noch 50-55 km übrig und die Ladegeschwindigkeit ist auch Müll. Die Karre wirst du also niemals regelmäßig laden.

Falls das mit dem Elektowagen bei dir wirklich nicht machbar ist, dann würde ich erstmal etwas leasen, um abzuwarten, wie sich die Situation bei dir entwickelt.

weiß nicht, haben seit 2 jahren ein reines e-auto und auch keine ladestation zuhause.

würde da vllt mitgehen, wenn man wöchentlich lange strecken fährt, aber dann würde ich sowieso kein e-auto wählen. für den täglichen nutzen gibt es ja mittlerwiele (zuimindest in großstädten) genug optionen…

ansonsten passiert das laden nebenbei, wenn man ohnehin unterwegs ist. gelegentlich laden wir mal gezielt beim sport und gehen ~5min ansonsten halt wenn man essen geht oder irgendwo anders hinfährt, nimmt man eine ladesäule statt eines normalen parkplatzes

Mag sein, dass sich das dann so einpendelt. Ich würde es halt nie machen. Kommst du abends von der Arbeit, brauchst das Auto am Morgen und die Ladestation 400m ist belegt… Und dann?

Aber kann ja zum Glück jeder machen oder denken, wie er möchte. Ich würde mir nie eins kaufen, ohne sicher zu wissen, dass ich es daheim (günstig) laden kann.

naja fährst du so nach hause, dass du mit 0 benzin im tank nach hause kommst?

max. kommt man ja in den roten bereich bzw. bis das lämpchen aufleuchtet. das sind dann immer noch ~50km, was bei den meisten für die tägliche strecke reicht.

habe immer das gefühl, dass viele so tun, als würde man mitm e-auto direkt liegen bleiben, aber mitm benziner nicht. am ende müssen beide „tanken“

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Dieser Tank Vergleich ist doch immer absurd. Ja, fahre ich oft. Tanke dann morgens auf dem Weg zur Arbeit einfach.

Beim E-Auto musst du aber anders tanken. Da bist du nicht in 5min fertig. Wenn du abends an der 400m weit entfernten öffentlichen Säule tankst, musst du eine Stunde später wieder hin und das Auto holen.

Und wenn die Station nicht frei ist, blöd.

Thema ist dann auch für mich beendet, kommen da eh nicht ein einen Nenner.

Fahre auch schon länger voll elektrisch und kann zu Hause nicht laden. Stört mich nicht wirklich. Man lädt eben hier und da. Das ist mMn sogar einer der größten Vorteile. Lädst irgendwo und sparst dir die Parkplatzsuche und Parkkosten.

Fahre beruflich auch eher lange Strecken und finde das entschleunigende Fahren sehr angenehm. Bei den Ladepausen findet man immer was zu tun und am Ende kommt einem die Strecke weniger lang vor.

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