Investieren und Anlegen

Sieht eigentlich solide aus.

Kostendeckel bei 1 % statt der 1,5 %, z. B.

Für jeden eingezahlten Euro bis jährlich 360 Euro soll es 50 Cent vom Staat geben. Für jeden eingezahlten Euro zwischen 360 und 1.800 Euro dann 25 Cent. Die maximale Grundzulage steigt damit auf 540 Euro jährlich. Am größten ist der Vorteil für Sparer, die monatlich nur bis zu 30 Euro zurücklegen können.
Außerdem sollen Eltern schon ab einem monatlichen Sparbeitrag von 25 Euro den vollen Kinderzuschlag von 300 Euro pro Kind und Jahr erhalten können.

Linke sind obv. dagegen, weil ein paar Hirnzellen fehlen.

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Obv wollen die linke eine höhere gesetzliche Rente und denken an die, die privat nicht vorsorgen können. :man_shrugging:t2:

BRO DAS GEHT AB 30€ ICH BITTE DICH

Ja. 30 Euro, die manche Menschen nicht haben.

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Wie ist denn die aktuelle Position der Linken zur gesetzlichen Rente? Wie wollen sie es reformieren?

https://www.die-linke.de/partei/programm/

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Hier sind die zentralen Positionen und Reformvorschläge der Linken zur gesetzlichen Rente (Stand 2025/2026):

Zusammenfassung
  • Höheres Rentenniveau: Die Linke fordert eine Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 53 Prozent, um einen „menschenwürdigen Ruhestand“ zu gewährleisten.
  • Abschaffung der „Rente mit 67“ & Rentenalter senken: Die Partei lehnt eine Rente mit 70 ab und fordert stattdessen die Rückkehr zur Rente mit 65. Ziel ist ein abschlagsfreier Renteneintritt nach 40 Beitragsjahren schon ab 60 oder 63 Jahren.
  • Solidarische Erwerbstätigenversicherung: Alle Erwerbstätigen, einschließlich Beamte, Selbstständige und Politiker, sollen in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen.
  • Finanzierung durch höhere Arbeitgeberbeiträge: Die Linke will den Arbeitgeberanteil an der Rentenversicherung schrittweise auf 60 Prozent erhöhen, um die Rentenkasse zu stärken und die Beschäftigten zu entlasten.
  • Mindestrente: Einführung einer steuerfinanzierten „solidarischen Mindestrente“ (im Gespräch waren 1.250 Euro), um Altersarmut effektiv zu bekämpfen.
  • Keine Kürzungsfaktoren: Die Partei lehnt Rentenkürzungen ab und fordert eine Rente, die nicht auf privater Vorsorge (wie der „Aktienrente“) basiert, sondern armutsfest ist

Obwohl im Wahlkampf oft ein striktes „Rente mit 65“ gefordert wurde, äußerte sich die Parteispitze Anfang 2026 teilweise offen für eine Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung, während gleichzeitig Rentenkürzungen entschieden bekämpft werden. Die Linke sieht die Rente als Verteilungsfrage und fordert, dass Unternehmen einen höheren Beitrag leisten

Bei den Linken werden auch nur Reiche an der Börse noch reicher, umgekehrt geht das obv nicht :kekw:

Okay, sehe wenig progressives am Vorschlag. Kein Wunder, dass sie es ablehnen.

Also ich möchte dich gar nicht persönlich angreifen, aber vielleicht solltest du mal aufwachen. Dass Reichere immer reicher werden und ärmere immer ärmer, ist bittere Realität.

Arme Menschen haben kein Geld, das sie an der Börse investieren können. Du solltest dich mal davon verabschieden. Nur, weil du n bisschen an der Börse rumgambelst, heißt das nicht, dass das jeder kann. Aber das bedeutet halt auch nicht, dass du quasi Millionär bist und deshalb nicht „dazu“ gehörst, wenn es darum geht, was linkere Parteien fordern.

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was mir nicht ganz klar wird, ist der part für kinder. für die spart man quasi auch schon für die rente an? und bis wann bekommen sie die 300€ zuschuss im jahr?
das finde ich eher interessant als den zuschuss für erwachsene.

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Und das pro Kind! Aber wenn man natürlich nicht mal 30€ hat, dann hat man wohl nix davon in Deutschland.

Es geht nicht um die Rente der Kinder.
Es gibt einen Zuschlag vom Staat pro Kind, wenn du für deine Rente ansparst. Und den Maximalbetrag von 300€ pro Kind erreichst du bereits, wenn du selbst 300€ pro Jahr ansparst. Das soll einkommensschwachen Eltern helfen, mehr privat vorzusorgen, da sie mit 300€ im Jahr Eigenanteil nochmal pro Kind 300€ oben drauf kriegen.

okay und das Kind zählt quasi bis ich in Rente gehe? Ergo wäre es so, dass ich selber 1800€+ 300€ (für 1 kind) insg. also 2100€ jährlich sparen müsste, um den maximalen Zuschuss zu erhalten? Und das gilt für beide Elternteile? oder dann nur für einen?
Würde also einen maximalen Zuschlag von 840€ jährlich bedeuten. Was nicht so schlecht ist, da ausgenommen einer Hyperinflation es mehr sein sollte, als man mit ETFs ansparen kann. Idealerweise muss man den Zugewinn des „Aktienanteils“ nicht dann auch noch versteuern? :S

dann wäre es keine so schlechte sache tbh.

e/ eine reform des systems wäre trotzdem besser und zwingend notwendig, als einen flickenteppich zu schaffen, aber nun gut…

Es ist noch nicht alles bekannt, aber es wird wohl wie beim Riester ablaufen. Aktuell gibt es ja auch beim Riester eine Kinderzulage in Höhe von 300 Euro pro Kind, das unter 25 Jahre alt ist und noch keine Ausbildung/Studium abgeschlossen hat.

In Zukunft wird wohl gelten: Wenn du ein Kind hast, zahlst du selbst 1800 Euro und bekommst 540+300 Euro Zulage vom Staat zusätzlich. Oder du zahlst 300 Euro im Jahr selbst und bekommst 150+300 Euro vom Staat. Sobald dein Kind 25 wird oder eine Ausbildung abschließt, fallen die 300 Euro weg.
Das gilt jeweils für beide Elternteile

Außerdem muss man noch berücksichtigen, dass diese Rente dann als Einkommen versteuert wird und nicht als Kapitaleinkünfte, das kann je nach erwartetr Rentenhöhe nachteilig sein. Zudem haben Gewinne auf reguläre ETFs noch einen zusätzlichen Steuerbonus und die Gebühren sind auch deutlich niedriger, sofern es durch den Wettbewerb nicht deutlich unter 1% Kosten für die Vorsorgeprodukte geht.
Man wird also am Ende wahrscheinlich nachrechnen müssen, ob sich das dann rechnet.

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ok, damit dürfte das dann schon wieder uninteressant sein. :)

Ist denn schon klar, dass diese neue Rente wie eine private Rente versteuert wird?
Und selbst dann wird die rente ja nicht direkt wie ein Einkommen versteuert, sondern nur der Ertragsanteil. Je besser sich das Kapital entwickelt, umso besser ist die Rente im Vergleich zu einem Depot ohne Rente.

Und selbst wenn das Depot ein paar Prozent besser abschneiden würde, würde das doch die Zulagen nie ausgleichen können

FAZ Artikel zur neuen Vorsorge
Lesbar mit den üblichen Methoden.
Laut Artikel ist es durchaus nicht klar, ob sich das rentiert im Vergleich zu low cost ETF im Depot.
Aber man sollte wohl erstmal das finale Gesetz und die dann folgenden Angebote abwarten und dann nachrechnen , wie das für einen persönlich passt.

Selbst wenn sich das (knapp) lohnen sollte, muss man sich dann auch die Frage stellen, ob es einem die zusätzliche Bürokratie wert ist.

Wenn ich überlege, wie sehr mich die ganzen Briefe, jährlichen Anträge zur Riesterförderung usw. genervt haben, würde ich eher Geld dafür zahlen, um keinen Papierkrieg zu führen.

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Im besten Fall füllst du einmal was aus und lässt es laufen.

Wie übrigens auch bei der Riester-Rente. Ja, es kommt jährlich die Mitteilung(mittlerweile nur noch per Mail), aber ich musste nur einmal einen Antrag auf Förderung stellen, der gültig ist, bis ich das Ding widerrufe.

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