Man kann das frühe Abschalten kritisieren, aber wir müssen Status Quo nehmen. Ich reise gedanklich auch nicht in die 90er und Male mir 'ne Welt mit Konsequenten Glasfaserausbau. Und da sind wir auf 'nem super Weg. Also, die Transformation zu erneuerbaren Stromversorgung läuft doch richtig stark
Jedem ist bewusst dass der schnelle Ausstieg ein Fehler war von Mama Merkel und die Abschaltung der letzten war auch unnötig. Besser wäre ein auslaufen gewesen bis erneuerbare hoch genug sind aber ist eh durch das Thema von daher auch egal aber man hätte es deutlich klüger und besser für den Endverbraucher gestalten können
Ein politisch zu schnelles Handeln aufgrund eines extremereignisses ?
Kann ich mir ja garnicht vorstellen wie sowas möglich ist.
Wie viel % Stromerzeugung gab es nochmal von den letzten Atomkraftwerken?! Super wenig, wenn ich mich richtig erinnere. Dazu die hohen Kosten durch Subventionen, Erhält in Sicherheit (Endlagerung) etc.
Also sollte das keine Debatte mehr sein, ob und wie lange die letzten Dinger noch hätten laufen sollen. Die Abschaltung war überfällig.
Permanente Grenzkontrollen sind nicht machbar. Zu viele Kilometer. Zu wenig Personal. Zu hohe Kosten. Und selbst wenn, müsste das 24/7 sein.
Dazu haben wir auch keine Notlage wie die CxU uns weiß machen will.
Krass was hier wieder für Themen aufgemacht werden, wo super viel Halbwissen drin steckt.
Liest sich richtig stark nach AFD/Union/FDP Floskeln.
Btw Ab wann ist man eigentlich eine Altpartei?
Spätestes Gründungsdatum 19.12.1909 sonst keine Traditionsansprüche
Erkläre mir bitte einmal anhand der stromgestehungskosten warum atomkraft die stromkosten senken sollte. Danke.
Wie jetzt nicht was da alles mit einfließt bei deiner Grafik aber der Preis ist ja anderen vom deutschen Steuersystem hoch weil die Netzentgelte hoch sind.
Da der Strom im Norden produziert wird und im Süden verbraucht wird fehlt die Infrastruktur. (Dumm gesprochen)
Die abgeschalteten waren ganz 2 ziemlich südlich. Warten hätte keinen umgebracht außer den Grünen
Die Studie ist übrigens Müll.
Was kostet Atomenergie?
Eine Überraschung gibt es hinsichtlich der Gestehungskosten von Atomstrom: Auf Anfrage teilte das Energie- und Wirtschaftsministerium mit, dass hierfür keine aktuellen Daten vorlägen. Grund sei der geplante Atomausstieg bis 2022. Die Gestehungskosten für Atomenergie beliefen sich aber ungefähr auf 13 Cent pro Kilowattstunde.
Ein Mitarbeiter der Studie vom Fraunhofer-Institut bestätigte dies: Es gebe schlicht kein Interesse mehr daran, was die Produktion von Atomstrom koste. Dass derzeit aber noch ganze sieben Kernkraftwerke in Deutschland aktiv sind, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen
2022 gab es also keine Gestehungsdaten aber 2024 gibt es dann wieder welche? Interessant
„An anderen Werten der Berechnungsgrundlage erkennt man, dass die Studie eine merkliche
Schlagseite zugunsten der dort favorisierten erneuerbaren Energien hat und man es sich
nicht nehmen lässt, die Kernkraft kostenmäßig besonders schlecht erscheinen zu lassen in
einem Ausmaß, das seines Gleichen sucht mit Erzeugungskosten zwischen 130 und 480 Euro
pro Megawattstunde. So werden für die volatilen Erzeuger aus Sonnen- und Windkraft unrealistisch hohe Volllaststunden angenommen. Bei PV reicht die Bandbreite von 935
Volllaststunden im Norden bis 1.280 im Süden, obgleich im Landesdurchschnitt nur etwa 950
Vollaststunden erreicht werden. Bei Windkraft an Land werden vom Binnenland 1.800 bis
3.200 Vollaststunden an guten Standorten im Norden – die aber mutmaßlich längst genutztsind – unterstellt, obwohl im landesweiten Durchschnitt nur etwa 1.850 erreicht werden.
Ähnlich bei Windkraft auf See, wo die Studie mit 3.200 bis 4.500 Stunden rechnet, obwohl
die Anlagen in der Praxis etwa auf 3.400 Volllaststunden kommen. Bei den Annahmen zur
Anlagenlebensdauer fällt auf, dass die Kernkraft mit 45 Jahren sehr schlecht bewertet wird
und auch Braunkohle- (40 Jahre) sowie besonders Steinkohlekraftwerke (30 Jahre) werden an dieser Stelle mit zu kurzen Nutzungszeiträumen belastet.“
Gibt noch andere Verfälschungen in der Studie kannst du hier nach lesen.
Ein Schelm wer nun denkt dass Fraunhofer Institut möchte die Fehlentscheidungen der BR im Nachhinein schön rechnen wenn 2022 es noch ganz andere Zahlen gab.
Immer diese Grünen.
Wen hat das abschalten umgebracht? Findest du die Senkung des CO2-Ausstoßes etwas schlechtes? Haben wir durch die Abschaltung ein Problem bekommen? Wenn ja, welches?
Ich verstehe also weiterhin nicht, was die Nachteile der Abschaltung sind. Damalige Horrorszenarien wie tagelange Stromausfälle oder explodieren der Preise ist ja alles ausgeblieben.
Dein quarks artikel ist aus 2019. Das war genau das jahr, wo die erneuerbaren preislich die konventionellen überholt haben.
Auch für 2022 hast du fen wert ja selber genannt mit 13 cent/kWh. Aber da konkurrenzlos teuer (die studien rechnen übrigens ohne ewigkeitskosten bei der kernkraft) und da zu der zeit politische einigkeit bestand diese abtuschalten hat man sie halt weggelassen.
Wenn ich jetzt mir aber als forschender 3 jahre anhören muss wie günstig doch atomstrom sei nehme ich den wert ieber doch wieder auf.
Die volllaststunden werden bei wind ach eher höher, durch repowering und deutlich größere und höhere anlagen.
Bezüglich Migration
Es gibt einen sehr hohen Anteil hoch gebildeter Menschen mit Fluchterfahrung. Anstatt dieses Potential einzubinden, setzt man derart hohe bürokratische Hürden, dass sie völlig fernab ihrer Qualifikation irgendwo im Mindestlohn Sektor arbeiten.
Und sag jetzt nicht, sie sollen froh sein, dass sie hier sicher sind. Nein, es ist Aufgabe des Staates für gelingende Integration Perspektiven zu bieten, Potentiale zu nutzen.
Brudi, so einfach geht das nicht, viele Personen, die nicht abgeschoben werden können, haben tatsächliche Abschiebehindernisse, welche die Behörde, oft in Zusammenarbeit mit den Heimatbehörden (PEP Verfahren, Botschaftsvorfügungen etc.) beseitigen müssen. Man reitet irgendwo ein und schiebt „einfach“ ab, ist komplett an jeder Realität vorbei. Egal, welche Partei gerade an der Regierung ist.
Wenn ich die Grafik nicht verwechsel, dann sind in den Preisen von AKW die Entsorgung nicht mal mit einberechnet.
Es gibt dafür zwei Videos von BreakingLab.
Dort werden die Vor und Nachteile von Atomstrom erläutert.
Das scheinen viele einfach nicht verstehen zu wollen…
Man kann nicht einfach random irgendwohin abschieben.
Kann man schon, ist dann aber halt nicht rechtens und man muss dem aufnehmenden Land mit massiven Strafzöllen drohen, falls sie sich wehren.
face
Weil ich weiß, dass du auch Lehrkraft bist:
Ist das deine persönliche Erfahrung, oder hast du Zahlen zu dem „sehr hohen Anteil hoch gebildeter Menschen“. Meine anekdotische Evidenz ist nämlich gegenteilig. Als ich noch in Flüchtlingsklassen unterrichtet habe (die Ukrainerflüchtlingswelle lasse ich mal außen vor), würde ich eher von einem niedrigen bis sehr niedrigen Teil hochgebildeter Menschen reden, statt einem hohen Teil.
Wenn ich jetzt Pflegeklassen als Beispiel nehme, schaffen vielleicht 20% derer, die die Ausbildung beginnen, am Ende die Abschlussprüfung. Bei diesen Menschen sprechen wir aber meist von gezielter Migration, was das ganze noch blöder macht. Diese Leute sind ja sogar gezielt von den Unternehmen ausgesucht worden und zählen häufig zu der „Bildungselite“ in ihren Ländern. Trotzdem reicht es meist nicht.
Klar, ich hatte vereinzelt mal Psychologen, Lehrern oder Juristen aus anderen Ländern. Das betraf dann aber eher Migration und Asyl aus dem europäischen Raum, oder nahem europäischen Raum (Türkei/Tunesien). Besonders der nahe Osten, egal ob z.B. Syrer oder Afghanen, war tendenziell eher schlecht, als gut gebildet. Mal abgesehen von den syrischen Ärzten und Zahnärzten. Wenn man unsere schulische Bildung als Maßstab nimmt, ist deren Bildungsstand sogar eher sehr schlecht. Ist jetzt ja auch nicht so verwunderlich. Afghanistan liegt z.B. bei der Bildung auf Platz 156 von 164.
Hier, die Studie ist zwar von 2016, aber Seite 3 fasst es nochmals ganz gut zusammen. Hier wird zwar von einer „verhältnismäßig“ guten Schulausbildung der Syrer geredet (15% der Bevölkerung haben so etwas wie eine „Berufsausbildung“), das bedeudet allerdings auf der einen Seite, dass das 85% nicht haben und auf der anderen Seiten für unsere Anforderungen an eine Arbeitskraft nicht besonders viel.
Daher einfach die Frage, wie du darauf kommst?
Müssen doch nicht hochgebildet sein. Am Ende sind das alles auch Leute gewesen die in ihrer Heimat, in der Regel, irgendwas handwerkliches gearbeitet haben.
Warum also nicht den Fachkräftemangel damit auffangen? Aber nee, Deutschland akzeptiert solche Nachweise ja nicht.
Gibt genug Storys dazu, wie das seit Jahrzehnten Integration behindert (hi@ iranische Flüchtlinge damals)
Keiner kommt hier her um Sozialhilfe zu bekommen. Die Leute haben doch kein Bock den ganzen Tag im Flüchtlingsheim zu sitzen und Däumchen zu drehen.
Auch eher anekdotisch aus meinem Schulalltag, daher etwas missverständlich formuliert.
Aber ich reduziere gerne auf „ausgebildet“, wie Kid es formuliert.
Ich unterrichte an einer Gesamtschule in Neukölln, da haben die meisten Schüler einen deutschen Pass, weil sie hier geboren sind. Die Eltern ist dann die Generation gewesen, die u.A. geflüchtet ist. Und da ist meine persönliche Erfahrung, dass da schon oft Integration gescheitert ist in dem Sinne, dass deren Ausbildung/Studium nicht besser eingesetzt wurde für die Gesellschaft.
Meine generelle These ist, dass Integration dann viel besser gelingen würde, wenn man die Mittel, ein Konzept und das Personal hätte.
Es einfach auf die geflüchteten zu schieben, ist viel zu einfach m.e…
Aber das lässt sich auf alle sozialen Bereiche ausweiten, dass Mittel, Konzepte und Personal fehlt.
Keiner kommt hier her um Sozialhilfe zu bekommen. Die Leute haben doch kein Bock den ganzen Tag im Flüchtlingsheim zu sitzen und Däumchen zu drehen.
Hab ich ja auch nicht behauptet, oder?
Am Ende sind das alles auch Leute gewesen die in ihrer Heimat, in der Regel, irgendwas handwerkliches gearbeitet haben. Warum also nicht den Fachkräftemangel damit auffangen? Aber nee, Deutschland akzeptiert solche Nachweise ja nicht.
Das mag sein, aber das ist in der Praxis nicht so einfach umsetzbar wie du dir das vorstellst. Warum wird es wohl sonst nicht gemacht? Wäre doch für alle eine Win Win Win Situation. Weil es eben nicht geht. Die Qualifikationen sind meist zu schlecht und nicht mit denen hier zu vergleichen. Ich will nicht abstreiten, dass es auch absolut dumme Regularien gibt, welche die Arbeitserlaubnis behindern. Besonders bei höheren Abschlüssen. Aber von denen reden wir zum Großteil nicht. Eine iranische Juristin aus meinem letzten Abschlussjahrgang hat eine Pflegeausbildung gemacht, da ihr Abschluss hier nicht anerkannt wurde. Ist ja auch relativ logisch, da iranisches Recht und deutsches Recht ziemlich verschieden sind. Bei einer „ausgebildeten“ Pflegefachkraft aus… puh, weiß das genaue afrikanische Land nicht mehr…, waren psychische Krankheiten ein „Märchen“, bzw. sowas gibt es nicht. Psychische Krankheiten sind nur eine Folge von falscher Ernährung. Du verstehst worauf ich raus möchte? Ich weiß jetzt nicht, wie es in einem anderen Bereich aussieht, da ich z.B. keine Maurerausbildung habe, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch dort gewisse Qualitätsansprüche gibt, die eben von jenen Leuten nicht erfüllt werden können.
Leichtere Anerkennung, damit Leute schnell hier arbeiten können ist schön und gut und sollte mit Sicherheit an einigen Stellen leichter gemacht werden, aber overall ist das im Praxisalltag nicht so einfach, besonders wenn wir von Ausbildungen in Entwicklungsländern sprechen.
Du nennst ja hochgebildete Jobs. Ich hatte ja von handwerklichen geschrieben. Da gibt es diese Hürden genauso. Und mal ehrlich, da ist das einfach nur witzlos.
Dass man Juristen oder Krankenschwestern die Anerkennung verweigert, kann ich nachvollziehen. Aber es ist ja leider so, dass viele eben im Stich gelassen werden.
Und das mit der Sozialhilfe war auch nicht auf dich bezogen, sondern allgemein gesagt