Die Studie ist übrigens Müll.
Was kostet Atomenergie?
Eine Überraschung gibt es hinsichtlich der Gestehungskosten von Atomstrom: Auf Anfrage teilte das Energie- und Wirtschaftsministerium mit, dass hierfür keine aktuellen Daten vorlägen. Grund sei der geplante Atomausstieg bis 2022. Die Gestehungskosten für Atomenergie beliefen sich aber ungefähr auf 13 Cent pro Kilowattstunde.
Ein Mitarbeiter der Studie vom Fraunhofer-Institut bestätigte dies: Es gebe schlicht kein Interesse mehr daran, was die Produktion von Atomstrom koste. Dass derzeit aber noch ganze sieben Kernkraftwerke in Deutschland aktiv sind, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen
2022 gab es also keine Gestehungsdaten aber 2024 gibt es dann wieder welche? Interessant
„An anderen Werten der Berechnungsgrundlage erkennt man, dass die Studie eine merkliche
Schlagseite zugunsten der dort favorisierten erneuerbaren Energien hat und man es sich
nicht nehmen lässt, die Kernkraft kostenmäßig besonders schlecht erscheinen zu lassen in
einem Ausmaß, das seines Gleichen sucht mit Erzeugungskosten zwischen 130 und 480 Euro
pro Megawattstunde. So werden für die volatilen Erzeuger aus Sonnen- und Windkraft unrealistisch hohe Volllaststunden angenommen. Bei PV reicht die Bandbreite von 935
Volllaststunden im Norden bis 1.280 im Süden, obgleich im Landesdurchschnitt nur etwa 950
Vollaststunden erreicht werden. Bei Windkraft an Land werden vom Binnenland 1.800 bis
3.200 Vollaststunden an guten Standorten im Norden – die aber mutmaßlich längst genutztsind – unterstellt, obwohl im landesweiten Durchschnitt nur etwa 1.850 erreicht werden.
Ähnlich bei Windkraft auf See, wo die Studie mit 3.200 bis 4.500 Stunden rechnet, obwohl
die Anlagen in der Praxis etwa auf 3.400 Volllaststunden kommen. Bei den Annahmen zur
Anlagenlebensdauer fällt auf, dass die Kernkraft mit 45 Jahren sehr schlecht bewertet wird
und auch Braunkohle- (40 Jahre) sowie besonders Steinkohlekraftwerke (30 Jahre) werden an dieser Stelle mit zu kurzen Nutzungszeiträumen belastet.“
Gibt noch andere Verfälschungen in der Studie kannst du hier nach lesen.
Ein Schelm wer nun denkt dass Fraunhofer Institut möchte die Fehlentscheidungen der BR im Nachhinein schön rechnen wenn 2022 es noch ganz andere Zahlen gab.