Deutsche Politik (Teil 1)

Traurig ist eigentlich nur das dir einfach nicht in Kopf geht das die AFD eine demokratiefeindliche Partei ist.
Ich hab dich das schonmal gefragt und es kam keine Antwort darauf.
Wieso soll man mit einer Partei verhandeln die im Kern rechtsextrem ist? Wenn man das tut dann legitimiert man diese Partei und genau das ist falsch.

Du darfst hier gerne deine Meinung kundtun so wie jeder andere auch aber komm halt auch mal damit klar das du Kontra bekommst. Soweit ich das ĂŒberblicke hat dich hier niemand als Nazi bezeichnet nur weil du eine andere Meinung hast, vondaher was soll dieses stĂ€ndige suchen nach der Opferrolle?

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hab ich hier in 700 posts auch noch nie gemacht, ohne als afd wÀhler bezeichnet zu werden.
:mond:

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ich weiß nicht, ob du sowas verfolgst. scheinbar nicht, deswegen nenn ich dir mal ein paar beispiele:

die ampel hat grenzkontrollen beschlossen, der familiennachzug war 2018 von cdu und spd ausgesetzt und vor ein paar wochen wollten spd und grĂŒne asylbewerbern, fĂŒr die andere lĂ€nder zustĂ€ndig wĂ€ren, die gelder streichen. dass man mit der union und fdp ĂŒber gesetzesĂ€nderungen reden kann, hat man doch die letzten 3 tage gesehen.

dafĂŒr braucht man die afd nicht. die leute nennen afdler extremisten, weil das extremisten sind.

da hÀtte ich gern mal ein beispiel. das ist ja sehr wild.

lustigerweise besteht das aktuelle parteiprogramm, soweit ich das sehe, wirklich aus ganzen 2 seiten pdf. du hast recht, das ist nicht „nichts“!

aber auch nicht viel mehr als nichts. die union hat z.B. 80 seiten.

aber mal wieder sehr wenig gesagt.

nenn mir doch mal 3 konkrete forderungen der afd, die umgesetzt werden sollen und welche probleme diese aus deiner sicht lösen.

dann können wir ĂŒber sinnhaftigkeit reden.

schon eine wĂ€re inhaltsvoller und zielfĂŒhrender als deine wall of text.

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Es hĂ€tte gerne bei dem Thema Wirtschaft bleiben dĂŒrfen.

Ist wirklich krass, wir kratzen z.b. gerade wieder an der 3 Millionen Grenze bei der Arbeitslosigkeit und gefĂŒhlt juckt es null.

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Okay, ich hab jetzt echt eine Weile ĂŒber den Post nachgedacht. Ich wĂŒrde dem Post in einigen Dingen zustimmen, weil es auch das ist, was ich tĂ€glich in der Gesellschaft sehe. Eine VerhĂ€rtung der Fronten. Das Bilden von Extremen. Mangelnde GesprĂ€chsbereitschaft auf beiden Seiten. Von der einen Seite, weil man sich in der Opferrolle sieht. Von der anderen Seite, weil man sich moralisch ĂŒberlegen fĂŒhlt und die Sorgen oder Ängste, egal wie realistisch sie sind, diskreditiert und stigmatisiert. Das, worĂŒber sich hĂ€ufig progressive KrĂ€fte beschweren, die Stigmatisierung von AuslĂ€ndern, wenden sie selbst auf potentielle WĂ€hler des rechten (nicht rechtsextremen) Parteienspektrums an. Das vergiftet den Diskurs, das sieht man auch hier immer wieder. Probleme die es in der Migrationsfrage eindeutig gibt, trauten viele sich lange nicht anzusprechen. Der typische Satz „Ich bin ja kein Nazi, aber
“ gilt/galt als Meme dafĂŒr, dass gleich eine dumme rechte Aussage kommt. FĂŒr mich persönlich war es hĂ€ufig aber ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Diese Leute wussten hĂ€ufig nicht wie sagen sollen, dass sie Probleme in diesem Bereich sehen, ohne gleich dafĂŒr verurteilt zu werden. Wir brauchen uns nicht darĂŒber streiten, dass wenn auf diesen Satz sowas wie „
 aber die TĂŒrken, die sind schon ein Problem“ folgt, dass so eine generalisierte und dumme Aussage kritisiert werden darf und soll. Das Problem ist jedoch, dass sich lange niemand getraut hat das Thema anzupacken, was sich jetzt in den letzten Jahren in einer absoluten Überkompensation des (Un)Sagbaren widerspiegelt. Lagerzugehörigkeit war zwar schon immer ein Ding, aber ich persönlich habe den Eindruck, dass die Stimme der Mitte immer leiser wird, weil sie weder von der einen, noch von der anderen Seite angegangen werden wollen. Ich glaub nicht daran, dass wir zwischen 20-25% Nazis im Land haben.

Dennoch, sehe ich die AfD nicht als Lösung, sondern als Folge und Teil des Problems, welches aus diesem giftigen Diskurs entstanden ist. Sie ist nicht die Ursache des Problems, sondern ein Folgeproblem.

Ich kritisiere, auch hier, immer wieder, dass die gemĂ€ĂŸigten Parteien sich diesen offensichtlichen Problemen nicht ausreichend annehmen und das Feld der AfD ĂŒberlassen, die mit absolut auslĂ€nderfeindlichen Aussagen auf RattenfĂ€ngertour geht. Wenn sie es doch tun, ist ihr Marketing so schlecht, dass es nur wenige mitbekommen (siehe Änderung des Familienachzugs 2018).

Ja, wir haben ein Problem mit zunehmender Judenfeindlichkeit.
Ja, wir haben ein Problem mit der Integration von Menschen bestimmter Kulturen in unser humanistisch westliches Weltbild. Stichwort: Rolle der Frau.
Ja, die KriminalitÀtsstatistik bestÀtigt uns eine prozentual höhere KriminalitÀt bei Menschen bestimmten Ursprungs.
Ja, 70% des Volkes wĂŒnschen sich eine andere Migrationspolitik.
Ja, es werden demokratische Abstimmungen als undemokratisch bezeichnet, nur weil der Inhalt der falschen politischen Couleur entspringt. (und ggf. gegen geltendes Europa-Recht verstĂ¶ĂŸt, aber das macht die Abstimmung nicht undemokratisch)
Ja, die gesellschaftlich Gleichsetzung von rechten Meinungen mit rechtsextremen Meinungen ist ein Problem.

Das alles sind Probleme, die adressiert gehören.
Dennoch, ist die AfD nicht die Lösung fĂŒr dieses Problem. Ich will keine Partei, die:

  • So rechtsextrimistische Resentiments bedient, dass sie selbst zu rechts fĂŒr Europas rechte Parteien sind. („Hitler war Kommunist“, „Nicht jeder SS-Mann war ein schlechter Mensch“)
  • Versucht von Ängsten zu profitieren, statt sie zu eliminieren.
  • Politik fĂŒr die Reichen macht und die Armen als faule SĂ€cke stigmatisiert, die nur nicht genĂŒgend arbeiten
  • Die fĂŒr ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere zwischen arm und reich steht
  • Die Russland, einem Aggressor wie es ihn fĂŒr uns in den letzten 30 Jahren nicht mehr gab, in den Arsch kriecht und sich von ihm finanzieren lĂ€sst.
  • Die den Klimawandel leugnet, Impfungen verteufelt und generell wissenschaftsfeindlich ist, obwohl sie sich als eine Partei der Akademiker sieht, die aber fĂŒr die kleinen Leute da ist.

Darum ist auch jede Kritik an dieser Partei gerechtfertigt. Sie ist vielleicht nicht verantwortlich fĂŒr die Probleme der letzten 20 Jahre. Aber mit ihrer Politik wird sie verantwortlich sein fĂŒr die Probleme der nĂ€chsten 20 Jahre, wenn sie die deutsche Bevölkerung ins Amt wĂ€hlt.

Dein Post spricht viele wichtige Probleme an, die auch ich sehe. Deine, implizierte, Schlussfolgerung daraus, dass die AfD aber fĂŒr alle Probleme der letzten 20 Jahre verantwortlich gemacht wird oder gar die Lösung sei, teile ich nicht.

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Die ewige MĂ€r
 Die RechtswĂ€hler sind natĂŒrlich nicht rechts, sondern wĂ€hlen nur aus Protest, blabla.

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Japs leider jeder sieht dass die Probleme der Wirtschaft sehr groß sind und weiter zunehmen werden. Überzeugend in dieser Frage sind mMn alle Parteien nicht keiner hat einen ĂŒberzeugenden Plan wie man Deutschland wirtschaftlich wieder fit machen wird. Die Bandbreite reicht von modifiziertes weiter so bis zu grĂŒn angehauchte Innovation. Migrationsthemen sind wichtig und es ist auch gut dass sie aktuell mit voller StĂ€rke auf den Tisch kommen da sich nicht viel getan hat in den letzten Jahren und viele noch dran glauben wir können die ganze Welt aufnehmen. Allerdings ist Migration mMn trotzdem ein deutlich kleineres Thema ggĂŒ. dem mangelnden Wirtschaftswachstum wo der Haupt Eindruck ist das viele den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben und jeder sich gerne auf alten Lorbeeren ausruhen möchte.

Es ist hier (in einem Thread mit dem Titel Deutsche Politik) nachweislich nach mehreren Versuchen nicht möglich, die Regierungsparteien der letzten 23 Jahre zu kritisieren und Fehler zu erfragen, ohne automatisch AfD-WĂ€hler oder - fĂŒr zahlreiche hier gleichbedeutend - als Nazi tituliert zu werden. Ich habe die Vermutung, dass die 20% AfD-WĂ€hler aus allen anderen bestehenden Parteien kommen, doch wenn man das hier liest, dann kann das nicht stimmen.

Kannst du bitte aufhören haltlose LĂŒgen zu verbreiten? Sind hier im Weltgeschehen, hier ist Trolling nicht erlaubt. Fang doch mal an, konkrete Beispiele zu nennen. Du schreibst hier Wall Of Texte, die ĂŒberhaupt keinen Inhalt haben - abgesehen von „mimimi ich kritisere und werde als AfD-WĂ€hler dargestellt“. Und selbst das stimmt so nicht, du stellst dich einfach pauschal ins Opfernarrativ. Keine Ahnung warum man dann mit Menschen wie dir diskutieren soll, wenn das deine Vorstellung von Streit- und Diskussionskultur ist. Da kann ich auch mit meiner Katze drĂŒber diskutieren und hĂ€tte mehr davon

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Ah, verstanden. Wollte schon sagen: Wirtschaft MUSS das Thema Nummer 1 sein im Wahlkampf und vor allem auch danach. Unglaublich, dass ausgerechnet die CDU jetzt dafĂŒr sorgt, dass dem nicht so ist.

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Mehr Migranten → weniger Wirtschaftskraft. Seht halt mal die ZusammenhĂ€nge


Da lÀuft sich doch Jamaika in Armins Wohnung warm:

Passend dazu:
FDP: Lindner plant Beschluss gegen Zusammenarbeit mit GrĂŒnen - DER SPIEGEL

Ist ja wirklich insane, wie mietfrei die GrĂŒnen in den Köpfen von den Vollversagerparteien wohnen

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Bitte kein schwarz-grĂŒn

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Wer heute vielleicht ein bisschen Zeit zum Lesen hat:

2 BeitrÀge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Bundestagswahl 2025

Seine Fratze hĂ€ngt bei uns in Aachen an jeder Ecke. Dabei kommt mir immer dieser Meme-Song mit „Armin Lascht wird Kanzler“ in den Kopf. Uschi Glas klatscht fleißig mit zur Melodie von „7 Nation Army“ und Armin griemelt wie ein Spitzbube in die Kamera, wĂ€hrend er fleißig mitsingt.

Schön.

Wie verwunderlich
 Nicht.
Die Bundestagsdebatten waren zuletzt extrem geprÀgt vom Wahlkampf. Da kann sich absolut niemand von freisprechen.

Die 10 Punkte:

  1. Haftbefehle vollstrecken

  2. Sicherheitspaket umsetzen

  3. Medizinische Erstuntersuchung fĂŒr Asylsuchende inklusive PrĂŒfung auf psychische Gesundheit

  4. Kooperationspflicht fĂŒr Behörden

  5. Zentralregister fĂŒr GefĂ€hrder

  6. Konsequente Abschiebung oder Inhaftierung von GefÀhrdern und Schwerkriminellen soweit verfassungsrechtlich möglich

  7. Keine ZurĂŒckweisungen an den Grenzen

  8. Umsetzung des EU Asylkompromisses (GEAS)

  9. Vereinfachung, Beschleunigung und Digitalisierung von Asylverfahren

  10. Mehr Migrationsabkommen („Tausch“ von Abschiebepflichtigen gegen ArbeitskrĂ€fte)

„6. Konsequente Abschiebung oder Inhaftierung von GefĂ€hrdern und Schwerkriminellen soweit verfassungsrechtlich möglich“

WĂŒrde mich interessieren, was das genau in der Praxis heißt und wo dort BeschrĂ€nkungen liegen.

Mehr Migrationsabkommen („Tausch“ von Abschiebepflichtigen gegen ArbeitskrĂ€fte

Mir erschkießt sich nicht so ganz, warum das Heimatland gute KrĂ€fte gegen schlechte KrĂ€fte tauschen sollte? Da muss es ja dann noch weitere Anreize fĂŒr das Nehmerland geben, oder?

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