In der Theorie mag das ganz toll sein, allein, es sieht keine Sau. Weder früher noch heute waren so viele Leute live auf Twitter, als dass man das als ernsthaftes Kommunikationsmedium für Ernstfälle hätte nutzen können. Sofern die Zahlen bei X stimmen, sehen Posts der Frankfurter Berufsfeuerwehr gegenwärtig 3-4.000 Leute Accounts. Also quasi niemand.
Wenn’s wirklich wichtig ist, sollen sie’s per Radio, SMS oder Katwarn durchgeben, fahren mit Lautsprechern durch die Straße oder gehen von Haus zu Haus. Alles andere ist offensichtlich nicht wichtig genug, als dass man die Information der Bevölkerung unbedingt übermitteln müsste.
So bleiben irgendwelchen Wayne-Infos oder Dinge, die man auch/besser per Pressemitteilung versendet.
Die Informationen bei Änderungen der Öffnungszeiten von Ämtern und Behörden auf Twitter sind ja ganz nett… aber es sollte genügen, wenn die auf der Website stehen. Auch da bleiben imho nur Wayne-Infos und Neujahrsgrüße.
Erwarte oder verlange ich nicht. Ich finde, man sollte die eigenen Webauftritte so gut im Griff haben, dass man nicht auf andere Plattformen angewiesen ist. Wenn man aber meint, das als Teil einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit betreiben zu müssen, dann wenigstens nicht auf der Plattform eines durchgeknallten Wannabefaschos.
