Was genau ist daran jetzt so lächerlich?
Der Kniefall?
Dass er es auf Instagram postet?
Dass es direkt neben der Bratwurst gepostet wird?
ja
Es ist lächerlich, weil es einfach eine weitere Inszenierung von ihm ist. Der Mann ist absolut selbstverliebt und tut alles dafür sich selbst abfeiern zu können.
Oder, weil ein Provinzpolitiker meint auf der europäischen bzw. weltpolitischen Bühne herumtanzen zu müssen (China-Reise) und sich dort als Bundesaußenminister und Bundeswirtschaftsminister inszeniert.
Aber das hat er natürlich nicht und etwaige Ähnlichkeiten waren komplett ungewollt ;))))))
Da sei doch noch einmal darauf verwiesen:
Seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor fünf Jahren haben sich die Ausgaben der Staatskanzlei für Fotografen in jedem Jahr vervielfacht. Nachdem 2017 - und damit im letzten Amtsjahr von Horst Seehofer - die Kosten nur 10 891,47 Euro betrugen, gab die Staatskanzlei 2022 allein 178 618,13 Euro für die Honorare von freien Fotografen aus - darunter knapp 60 000 Euro „für nachgeholte Termine aus den Vorjahren“. Dies geht aus einer Antwort der Staatskanzlei auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
2018 - also in Söders erstem Jahr als bayerischer Regierungschef - betrugen die Kosten den Angaben zufolge bereits 71 963,67 Euro und 2019 schon 101 910,14 Euro. In den beiden Corona-Jahren 2020 (35 934,83 Euro) und 2021 (48 076,09 Euro) gingen die Ausgaben spürbar zurück - damals machte auch Söder weniger fototaugliche Termine.
Für 2023 gab die Staatskanzlei bis zum Stichtag 8. Mai Kosten von 75 726,73 Euro an, pro Monat also mehr als 15 000 Euro. Zudem steht seit Jahren in der Staatskanzlei ein festangestellter Fotograf auf der Gehaltsliste. Sein Gehalt wird als „vergleichbar der 3. Qualifikationsebene“ bezeichnet, was einem Gehalt zwischen 3000 Euro und 5600 pro Monat entspricht.
„Markus Söder gibt mit rund 220 000 Euro im Jahr 2022 mehr als das Zwanzigfache für Fotografen aus als Horst Seehofer“, sagte SPD-Fraktionschef Florian von Brunn
freie Fotografen und ein festangestellter Fotograf.
Und weiter? 95% der Politiker sind selbstverliebte Selbstdarsteller. Söder treibt das halt auf social Media auf die Spitze und weiß es für sich zu nutzen. Willkommen in 2024 (fast 2025).
Im gleichen Zug wundert man sich dann auch immer, warum die Rechten auf social Media beliebt sind. Nun ja, liegt vor allem auch erstmal daran, dass die dort überhaupt (omni) präsent sind.
Bei Söder würde ich als Satiriker langsam verzweifeln.
Ich habe bolos Identität aufgedeckt
Ich würde nicht sagen, dass Söder nun super krass beliebt wird oder die Rechten weniger beliebt, weil Söder ein wenig im Netz failed
Alle anderen verpeilen es aber sich entsprechend im Netz zu präsentieren und werden auch die nächsten 10 Jahre noch drölftausend Runden bei Lanz drehen, was sich vermutlich niemand der unter 25 Jährigen mehr ansieht.
Und Söder zieht daraus wohl noch immer mehr Vor- als Nachteile.
Wage ich zu bezweifeln. Alles davon.
Ich glaube tatsächlich Söder, wie er ne Bratwurst frisst, findet mehr Zuspruch, als irgendjemand, der sein Konzept für die Wirtschaft erläutert.
Ich nicht. Sieht man ja seit Jahren, wie das verpasst wird und sämtliches social media in Blau getränkt wird.
Es wurde verpasst. Und man sieht bei der ein oder anderen Partei, dass sich das ändert. Da Söder als Kind of positivbeispiel zu nennen ist mir zu wider.
Fasst es ganz gut zusammen.
Heute stellt Abi Olaf die Verdrauensfrage

Er wird ja in kürzester Zeit 600.000 Syrer abgeschoben haben und spart dementsprechend ordentlich ein
Welche Steuersenkung schwebt der Union vor, die 100 Mrd. Im Jahr kosten wird?
Die Unternehmenssteuern sollen auf 25 Prozent begrenzt, die Stromsteuer und die Stromnetzentgelte gesenkt werden. Außerdem will die Union den Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie wieder von 19 Prozent auf sieben Prozent reduzieren und den Solidaritätszuschlag komplett abschaffen.
Arbeitnehmer sollen an etlichen Stellen profitieren, falls die Union an die Macht kommt. So soll der Einkommensteuersatz abgesenkt werden und der Spitzensteuersatz von 42 Prozent erst ab 80.000 Euro und nicht mehr wie bisher ab 67.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen greifen.