Finde es aber auch absolut beeindruckend wie die SPD mit ihrer absoluten Beliebigkeit aller Voraussicht nach auch in der nächsten Regierung mitwurschteln wird.
Ich Gott auch das viele von den AFD wählen jetzt wirklich die Migration unter Merkel jetzt als Problem sehen und deswegen einen harten Kurs wählen bzw gewählt haben.
Aber man muss aber auch sagen dass in den altparteien zur Zeit wirklich nur hohle Früchte an der Spitze sind.
Ob es Alzheimer Olaf ist oder die komische esken.
Dann bei den Grünen Ricarda lang die sich mit jedem Talkshow Auftritt lächerlicher macht.
Über die Fahnen im Wind von CDU/CSU möchte ich gar nicht nachdenken.
Und über die FDP werden wir wohl erstmal nicht mehr nachdenken müssen
Hast du da eine Quelle?
Bezweifel ich nämlich sehr stark.
Am 27. Februar 1955 stimmte der Deutsche Bundestag mit 314 gegen 157 Stimmen (150 SPD) und bei zwei Enthaltungen dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur Westeuropäischen Union (WEU), zur NATO und der Beendigung des Besatzungsregimes (Pariser Verträge) zu.
nach den stimmen immerhin ein drittel und auch in der regierung war es nicht unumstritten. das hat damals u.a. auch zum austritt aller fdp-minister und zur spaltung der fdp geführt.
der hauptgrund war, dass man damit praktisch die innerdeutsche teilung anerkannt und die hoffnung auf eine schnelle wiedervereinigung eines (neutralen) deutschlands aufgegeben hat und das land gleichzeitig frontlinie des sich abzeichnenden konfliktes mit den sowjetstaaten wurde.
zur gleichen zeit wurde auch z.B. auch österreich geeint und als neutraler staat wieder souverän, das ja bis heute kein nato-mitglied ist.
Meinte auch nicht innerhalb der Parteien, sondern bei den Leuten/Wählern
[quote]
1950/51 waren 81,5% der Westdeutschen gegen den Beitritt zur #NATO. 68,4 % gegen Wiederbewaffnung. Adenauer zog den Beitritt durch, 1955. 1957 gewann er die absolute Mehrheit mit 50,2 %. 1966 waren nur 26 Prozent der Deutschen für die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze. 1/2
Ende 1967 waren es schon 46 %.
Willy Brandts Kniefall in Warschau 1970 fanden nur 41 % der Deutschen angemessen, 48 % fanden die Geste „übertrieben“.
1972 gewann Brandt dennoch bei einer Beteiligung von 91 %mit 45,8 % der Stimmen, bestes Ergebnis der SPD jemals.
https://x.com/joerglau/status/1830697750092227038
Wurde witzigerweise fast zeitgleich von einem anderen User geschrieben
https://x.com/ComEymery/status/1739541284283449788
Das ist so ein bisschen auch meine Befürchtung: Die aktuelle Regierung hat die richtigen Ideen, aber zieht sie nicht /nur halbherzig durch.
Die CDU kommt an die Macht, hat die falschen Ideen, aber macht einfach
Beste Beispiel: Wärmepumpen
Jetzt, einige Zeit nach der Einführung, merken komischerweise auch Leute aus der CDU, dass das ganz geile Dinger sind.
Bei vielen ist halt Ideologie wichtiger als Fakten.
Damit will ich nicht nur die CDU blamen, das gab es bei allen Partein schon immer. Es ist nur das prominenteste Beispiel der aktuellen Bundesregierung.
es macht aber wenig sinn, den grünen vorzuwerfen, dass die nicht einfach ihr ding machen.
mehr investitionen in klimaschutz kosten geld und für mehr geld ausgeben gibt es in der koalition keine mehrheit.
Ja, eig. wollte ich noch „oder wird von der FDP verhindert“ dazuschreiben
(SPD ist sicher auch mal anderer Meinung, aber ich denke Rot+Grün würden ohne Gelb einiges mehr schaffen)
wärmepumpen wurde einfach komplett falsch „verkauft“ an den bürger… sonst würde man da vermutlich ganz anders drüber sprechen.
@overkill du schreibst „Wer AfD wählt, ist ohnehin verloren.“ - ja, natürlich kann man das sagen, ABER willst du damit sagen, dass du ~20% der deutschen bevölkerung aufgeben willst, weil du eh „lost“ sind? das kann ja nciht der ansatz sein.
„Geht man vom Wohnort aus, wie in vielen statistischen Erhebungen üblich, leben 16,7 Prozent der Deutschen in Ost- und 83,3 Prozent in Westdeutschland.“
Also… 
Spaß bei Seite. Hab ja schon weiter oben geschrieben, dass man einige davon auch wieder zurückholen kann. Aber ein fester Kern von 10-12% wird schon dort bleiben.
meinst, eine mauer wäre mal eine gute idee?
mein gedanke ist eher, klammere mal das flüchtlings/rechte thema der AFD aus. ich behaupte mal ganz stumpf, ohne statistiken gelesen zu haben, dass eher einkommensschwächere die AFD wählen. müsste es nicht das „einfachste“ sein, diesen personen aufzuzeigen, dass die AFD eine absolute reichenpartei ist?
wie komme ich auf die idee die AFD zu wählen, wenn ich nicht zu den oberen 10% gehöre? d.h. letzten endes schädigst du dich nur selber, um am ende sagen zu können, haha den blöden ausländern gehts jetzt an den kragen. achso und warum pflegt niemand mehr meine mutter?
Was ist denn der Ansatz? Du erreichst die Menschen nicht mit Fakten. Du erreichst sie nicht mit Warnungen. Sie haben sich dazu entschieden, Rechtsradikale zu wählen. Man muss sich irgendwann eingestehen, dass diese Menschen kein Interesse an der Realität haben. Und eben bewusst rechtsradikal gewählt haben. Und das, obwohl die Partei für die meisten wohl eher schädlich ist (weil nicht reich oder weil sogar Migrant).
Für mich bedeutet das aber auch, dass wir davon weg kommen müssen, deren „Sorgen ernst zu nehmen“. Wir sollten die Sorgen von Rechtsradikalen eher mit Besorgnis wahrnehmen - und uns denen nicht noch beugen.
Wer dann wieder Interesse an Fakten hat und von der Menschenfeindlichkeit weg kommen will, der ist wieder willkommen.
Es gibt ja Wählerbefragungen, die zu dem Ergebnis kommen, dass die AfD große Erfolge bei bildungsfernen Schichten hat, was ja da auch logischerweise mit dem Einkommen und oft auch der Intelligenz korreliert.
Bei denen kommst du aber mit Fakten nicht. Denen reicht die Erzählung der AfD, dass die bösen Ausländer Schuld an deren Misere sind. Auch wenn es dort teilweise kaum Ausländer gibt. Früher hat die CDU diese Schichten mit teils der gleichen Erzählung für sich abgeholt.
Wieso früher?
Naja, jetzt gibts ja die AfD, die das ganze noch etwas intensiver macht…
Derweil macht Merz wieder dämliche populistische Trump-Aussagen die niemanden weiter bringen.
Der Typ ist wirklich eine Katastrophe. Meine Hoffnung ist irgendwie doch, dass Wüst am Ende sich durchsetzen kann gegen unsere beiden Super-Populisten Merz und Söder. Aber die Chance sehe ich als sehr gering.
Nicht dass ich CDU wählen würde. Aber aktuell kann ich mir nicht ausmalen, dass der nächste Kanzler nicht doch von der CDU kommt (das hätte ich aber bei der letzten Wahl auch gedacht), und von daher wäre mir Wüst auf dem Ticket dann am liebsten.
Wollen sich jetzt alle als Hardliner und Macher positionieren, um die Stimmungslage im Land auszunutzen und Wähler zu fischen. Dass ihre Machtspiele und Dämonisierungen zum Problem beitragen, entgeht ihnen komplett oder ist Ihnen egal
Ich pfeiff’ mir zurzeit ja ungesund viel Content zu den US-Wahlen rein, dort ist von „getable voters“ die Rede. Personen, die sich nicht auf eine Partei festgelegt haben, erreichbar sind und dazu bewegt werden können, wählen zu gehen. (Vergleichsweise wenige) Wähler der anderen Partei, zumeist Wechselwähler und Nichtwähler.
Eine Strategie/Idee ist, Ressourcen in beiden zuletzt genannten Gruppen zu stecken und die „ungetable voters“ zu ignorieren.
Dort ist’s so – und das ist bei uns nicht anders – selbst wenn die neu mobilisierten Wähler „nur“ 60:40 zu Gunsten der Partei abstimmen, die sich um die Mobilisierung kümmert, ist das besser als der sonstige 53:47 Split.
Wenn es den demokratischen Parteien gelingt, neue Wähler zu mobilisieren, dann stimmen von denen nicht 30% für die AfD.
ich verstehe einfach nicht, warum etablierte parteien weltweit immer wieder den gleichen fehler machen und die narrative der extremen parteien übernehmen. sei es sprachlich und/oder inhaltlich. am ende gewinnen immer nur die extremisten.
dafür gibt es doch mittlerweile 123425953678 beispiele.
die cdu ist da echt ein paradebeispiel.
in thüringen und sachsen komplett die anti-ampel tour gefahren → komplett reingeschissen.
oder solche sachen:
die spd muss man da aber mittlweile auch nennen.
grüße @olaf
€: die medien spielen da natürlich auch eine (unrühmliche) rolle.
allgemein einfach völlig absurd. da gewinnt eine rechtsextreme partei in einem bundesland die wahlen und in einem anderen wird man knapp 2. und die cdu gibt weiterhin die grünen (und die ampel) als hauptfeind aus. das will einfach nicht in meinen kopf.
die cdu regiert teilweise seit jahren (mehr oder weniger) erfolgreich zusammen mit den grünen, u.a. in sachsen…
gefühlt haben da alle völlig den verstand verloren. aber ja, die ausländer und die grünen.
in brandenburg jetzt wieder genau das gleiche:
Aber Merz kommt schnell zu seinen Herzensthemen, kriminelle Migranten und versagende Ampel. Die komplexe und umstrittene Statistik zu sogenannten »Gruppenvergewaltigungen« bricht er in AfD-Manier runter auf »zweimal am Tag« und »zur Hälfte von Migranten ausgeübt, weil sie eine andere kulturelle Vorstellung haben, weil sie ein anderes Frauenbild haben. Weil sie völlig respektlos sind in Teilen dieser Einwanderungsgruppen, insbesondere bei den jungen Männern.«
Zur Ampel erzählt er genüsslich eine Anekdote aus dieser Woche. Zu den Gesprächen über Migration am Dienstag sei die Union mit vier Menschen angereist, von der Ampel seien 50 dort gewesen: »Sie misstrauen sich gegenseitig so dermaßen, dass sie in Rudeln auftreten müssen, um auch mit der Opposition ein vernünftiges Gespräch zu führen.«