ich habe beim dfb das Gefühl, dass es den Menschen in Verantwortung um das Halten der Position geht. Bisschn CDU Vibes. Kein Mut/Wollen da, dass man etwas strukturell verändert und in eine Langfristigkeit geht, etwas zu verändern, was vllt nicht morgn zieht, aber in 4 Jahren oder 8 Jahren. Das gleiche quasi, was Habeck wollte mit der Energiewende. Eine langfristige Perspektive geben, stattdessen schauen die, die auf ihren Posten sitzen auf das morgen und wollen möglichst an der Macht bleiben und dabei so wenig Risiko wie möglich eingehen.
Und so dudelt man sich von Turnier zu Turnier. Die Franzosen zeigen ja sehr genau, wie man da arbeiten könnte, selbst mit einem Trainer wie Deschamps. Ich hab keine Ahnung (und wahrscheinlich auch kein Wissen), was der DFB überhaupt langfristig will.
Der größte Fußballverband der Welt, mit den finanziellen Mitteln scheitert seit der WM 2014 jedes Jahr. Ich zumindest habe das Gefühl, dass auch die Jugendlichen einen Verein nich mehr als das oberste sehen. Viele gute Kicker, ub. von unseren Schulen hören im Jugendalter auf und gehen ins Fitness. Auch in anderen Sportarten. Wir haben einen echt guten Sportler von einer Sportschule bei uns aufgenommen, der hätte krass was reißén können in der Leichtathletik, stattdessen hört er auf, macht halt iwan Fitness, vaped und so weiter. Da muss irgendwas schief laufen in der Sportförderung und in der Art und Weise Jugendliche zu begeiestern für den Sport, den sie gut können. Mittlerweile zieht sich das doch durch so viele Sportarten. Eine Bequemlichkeit ist eingekehrt, deren Ergebnis man jetzt sieht. Hab allerdings auch keinen Plan, wie man das ändern könnte. Zuviel Wohlstand, was weíß ich.
Ein Lennart Karl sollte nicht die Ausnahme sein bei so einem großem Verband, sondern die Regel. Die U Mannschaften spielen ja oft gute Turniere, gewinnen welche, aber der Durchlass nach oben ist aktuell doch eher sehr schmal.
und man sieht ja aktuell an Bayern, was passieren kann, wenn man da konsequenter fördert.
Und dann macht der Nagler unnötig Baustellen auf, verstrickt sich in Widersprüche, siehe Baumann/Neuer oder der Umgang mit Undav. Offensiv gibt es WK Potential mit Wirtz und Musiale, Havertz ist so ein guter Spieler. Woltemade hat m.E. auch großes 9ner Potential, aber kein Plan, warum das nicht zieht langfristig in der Nationalmannschaft. Alles immer so Ausreißer, wie die WM, oder am kleinen Beispiel die Spiele gegen die SLowakei, das erste geht verloren im zweiten zaubert man sich zu einem tollen Sieg.
Dazu Spieler wie Sane, eigentlich großartiges Potential, aber der hat ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast, in einer Liga wie der Türkischen Liga hat er beim mit Abstand besten Verein mittelmäßige Stats geliefert und dennoch hat er eine Startelfgarantie.
Ich check einfach nicht, was da der Plan ist. Ein Raum hat nicht sp schlecht gespielt, genau wie damals ein Gosens, und dennoch verzichtet man darauf und stellt Kimmich auf RV, anstatt ein eingespieltes Mittelfeld mit Pavlo und Kimmich zu stellen, zwei „Außen“ mit Wirtz und Musiala (Wirtz macht den Olise) und einer 10, die Gnabry wohl gewesen wäre, aber da kannst ja auch den Kai hinstellen und einen Knipser vorne.
Ich versteh diese Entscheidungen nicht als Fan. Und klar kann man sagen, der Trainer ist näher dran und weiß es wohl besser als wir Sofahelden, aber wenns dann nicht klappt seit 4 Jahren, dann muss man sich dahingehend auch hinterfragen.
Und da bin ich eben dabei, dass nagelsmann es nicht geschafft hat, die richtigen Schlüsse zu ziehen, wie Kevin sagte, zu stur an seiner Idee festgehalten hat. Gestern war da einfach gar nichts offensiv, null komma null, keine Ideen, kein Tempo, kein Mut. Und da frage ich mich, warum ist das so gewesen. Warum sind die Spieler alle so weit von ihrer Bestform weg. Warum gibt es da so wenig Selbstvertrauen. Und nicht mal den Mut Spieler mitzunehmen oder einzuwechseln, die zumiundest das Potential haben, den Unterschied zu machen, und vllt die Unbekümmertheit zu nutzen. Selbst Klinsi hat das mit Odonkor gemacht und der ist qualitativ meilenweit hinter der aktuellen bank auf der Position. Es herrscht fast eine Starre und Behäbigkeit. Auf dem Platz auch null Körpersprachee und Willen zu sehen. Musiala war am Ende richtig sauer und hat mal ein echt geiles Dribbling dann gezündet. Das wars dann auch. Kein Aufbäumen, kein Risiko. Nichts. Zweikämpfe hat man schon gegen Ecuador viel zu viele verloren, Deutschlands Aushängeschild, auch über das Körperliche die Kontrolle zu halten, Tuniermannschaft ist auch schon lange nur noch eine alte Anekdote. Ich weiß nicht, was passiert ist, dass es bis dahin kommen konnte. Was fehlt diesem Team? Es ist WM und alle wirken so unheimlich satt. Und das seit den letzten drei Weltmeisterschaften, die EM war ein toller Ausreißer, aber hat wohl viel überdeckt.
Vielleicht fehlen Leute wie Streich an der Basis, die auch mal unbequem sind, die auf Konfrontation aus sind, wenn sie Dinge bemerken, die auch mentalitätstechnisch falsch laufen. Aktuell hat man das Gefühl, dass man nicht mal weiß, was +berhaupt das Problem ist.
warum hat ein Van Gaal ein junges Ajax in den 90gern zur besten Mannschaft Europas gemacht, ein Bayern mit Otto, pranjic und co ins CL Finale geführt, eine holländischen Nationalmannschaft ins Finale geführt? weil er bereit war einen Weg zu Gehen, unabhängige davon, dass er auf Stars Rücksicht genommen hat, er hat Spieler da eingesetzt, wo sie funktionieren, hat das system angepasst an das Material, hat eine klare Linie gehabt, war unbequem und hat die Spieler gestärkt, die ihm gefolgt sind.
Bei Deutschland hat man schließend immer das Gefühl gehabt nach 2014, dass am Ende die großen Spieler entschied haben, wer spielt. das sorgt für Missgunst, das Gefühl irgendwas Ist unfair gelaufen und si weiter.
nagelsmann wirkte in der Causa Baumann nach außen einfach als unehrlich und Charakter schwach.
und das merken Spieler doch auch.


Jürgen Klopp stünde bereit. Nach Sky Sport Infos würde er den Bundestrainer-Job übernehmen, wenn der DFB auf ihn zukommt.