haben sie eigentlich vorsorglich schon einen poc verhaftet?
Der Attentäter war entweder ultra krass oder hatte ultra viel Glück. Man weiß einfach noch gar nichts über ihn, nicht mal die Hautfarbe oder so. Nur dass er dunkle Klamotten getragen hat. Und er gibt nur EINEN Schuss ab. So hast du natürlich ein paar Sekunden mehr Zeit um abzuhauen, aber musst auch genau treffen.
Auf Dauer kannste bei den vielen Kameras in den Städten vermutlich trotzdem nicht entkommen. Die erstellen gerade bestimmt Bewegunsprofile von tausenden Menschen in der Stadt und am Ende bleiben nur noch eine handvoll übrig, die als Täter in Frage kommen.
Ein (geübter) Schütze sieht schon, ob er getroffen hat oder ob er noch einen Schuss braucht. Ich denke also nicht, dass er geschossen hat und sofort weg ist, sondern er sieht in 2 Sekunden schon das Ergebnis und ist dann weg.
Mal abwarten, was bei der Suche rauskommt. Nur weil die Medien keine Details kennen zum Schützen, kann der Secret Service / FBI da schon weiter sein.
Ein krasser Schütze, sag ich ja! Der muss da erstmal aufs Dach raufklettern mit seiner Waffe, hat natürlich Adrenalin over 9000 und muss damit rechnen selbst von einem Polizei Sniper eine Kugel in den Kopf zu bekommen. Da muss man erstmal die Ruhe und Disziplin haben nur einen Schuss abzugeben, perfekt zu treffen und dann direkt unterzutauchen. Bei den Anschlägen auf RFK und Trump wurden auch mehrere Schüsse abgegeben (vllt mit anderen Waffen, kA).
Dass die Öffentlichkeit gar nichts weiß ist aber schon sehr ungewöhnlich. Sie sagen nicht mal „wir suchen nach einem weißen Mann mittleren Alters“. Die Journalisten haben ja auch gute Kontakte in die Sicherheitskreise. Das Aussehen des Täters ist normalerweise auch keine Top Secret Information sondern wird auch normalen Polizisten etc mitgeteilt.
IIRC antwortete der ehemalige FBI-Mitarbeiter in diesem Gespräch auf die Frage, was ihm am meisten Sorgen bereite, dass es die de facto-Schließung der Abteilung für „domestic terrorism“ sei. Insbesondere „right wing“.
ähm das war doch eine normale Veranstaltung. Glaube kaum das der Secret Service oder Polizei Sniper involviert waren …
Gibt ein Video wie jemand auf dem Dach der Uni flüchtet, ganz kurz. Ansonsten können viele Menschen in den USA gut schießen…gibt Trainingsstände ohne Ende
Nein waren es nicht. War ne normale Campusveranstaltung
Ich glaube bei jeder Großveranstaltung sitzt irgendwo ein Sniper auf dem Dach, gerade in den USA. Ob diese Veranstaltung groß genug für sowas war weiß ich jetzt nicht.
Ich sag ja auch nur, dass man als Täter davon ausgehen muss selbst getötet zu werden und entsprechend angespannt ist. Muss ja kein Sniper sein.
Secret Service ist doch nur bei Veranstaltungen, bei denen Regierungsmitglieder oder deren Angehörige auftreten (oder ehemalige, sofern man denen nicht aus verletzter Eitelkeit den Personenschutz entzogen hat)?
Die Videos mit Nahaufnahme sind bei Insta immer noch verfügbar, allerdings mit Warnung mittlerweile. Aber finde das absolut krass. Können sich Teens ab 16 jetzt schön angucken, wie jemand mit Großkaliber nen Nackenschuss kriegt
das „keine nazis“-argument wird sehr, sehr wacklig, wenn der präsident in dem video 4 posts unter deinem (und dutzende andere führende vermeintlich nur „rechts konservative“ stimmen auf social media) zum rundumschlag gegen die politische gegenseite aufrufen, bevor überhaupt bekannt ist, wer dort geschossen hat und warum.
es gibt gesetze und justiz. das sollte man als „rechts konservativer“ selbst in so einem fall noch aufrecht halten - auch wenn es nur social media stunts sein sollten. da verläuft die grenze zum autoritären. oder vereinfacht, zum „nazi“.
Gestern Abend habe ich darüber nachgedacht „Horst Wessel vom Burger Reich“ zu posten. Ich habe mich aber zurückgehalten und wollte abwarten was passiert.
Nach dem ich jetzt die Ansprache von Trump gesehen habe läuft es leider genau darauf hin. Auch der Clip von Jesse Watters und die Tweets von Laura Loomer oder Elon Musk machen klar, dass die nicht mal warte werden bis sie den Täter gefasst haben um gegen ihre politische Gegner vorzugehen.
Da du Watters ansprichst, Bannon und Jones haben gestern ja noch ins selbe „we are at war“-Horn geblasen (Loomers Aussage kenn ich nicht). Der erste Gedanke „klar, was willste von denen erwarten…“, der zweite: „tjo, da geht einem wohl der Arsch auf Grundeis.“
Genau, ich meine den Tenor: „The Left“ ist schuld, „we are at war“ und wir werden alle die gegen uns sind vernichten.
Von einem zeit podcast, der es gut auf den Punkt bringt:
Kirks Tod zeigt: Gewalt ist nicht mehr die Ausnahme, sondern eine Option im politischen Werkzeugkasten der USA. Sie wird ideologisch legitimiert, medial verstärkt und durch die Rhetorik der Führungsfiguren normalisiert: Drohungen sind allgegenwärtig, Waffen allzu leicht verfügbar, Verschwörungserzählungen und Hassreden schaffen ein permanentes Klima der Eskalation.
Und von einem insbesonderen ungebildeten oder schlecht gebildeten Teil der Gesellschaft mitgetragen
… wobei ich aber zusätzlich noch einwenden würde, dass das was „führungsfiguren“ angeht ein komplett einseitiges normalisieren von gewalt ist.
mir fällt jetzt spontan nicht ein demokratischer politiker oder medienpersönlichkeit ein, die zu gewalt aufruft. komplett im gegenteil, jeder ruft zur besonnenheit auf.
nicht mal bei den, sagen wir mal „linksextremen“, die jetzt auf twitter teilweise makabre witze machen wird ernsthaft jemals zu gewalt aufgerufen, wie das jetzt gerade auf der anderen seite passiert.
als vor 3 monaten die demokraten in minnesota ermordert wurden, hat ein republikanischer bundessenator darüber witze gemacht.
das ist eine komplett einseitige radikalisierung zur gewalt - von der seite, die sowieso schon am meisten politische gewalttaten begeht.
Gerade läuft eine FBI PK. Sie haben gutes Videomaterial vom Täter auf den Weg zum Tatort hin und vom Tatort weg. Identifiziert haben sie ihn aber noch nicht und wollen erstmal noch keine Öffentlichkeitsfahndung. Die Tatwaffe haben sie auch gefunden, eine „high powered bolt action rifle“.
Täter wohl im College Alter
Nach fast 24h immer noch keinen Täter zu haben ist schon ein bisschen peinlich fürs trumpsche FBI