Ich hab in den letzten 12 Monaten 3x eine divertikulitis gehabt. Jedes Mal dann Antibiose und zusätzlich Schmerzmitteln. Das erste Mal als Infusion im Krankenhaus mit 2 Tagen Aufenthalt und die beiden mal danach dann eine erste Dosis intravenös und dann amoxicilin zuhause. Diagnose wurde jeweils durch Entzündungswerte und Ultraschall gesichert. Eine darmentzündung sieht man recht gut im Ultraschall (heller Ring um den Darm bedeutet entzündet). Auf Grund der Lokalisation der Schmerzen lässt sich das gut zuordnen. Es ist fast der Bereich das Dickdarms Richtung „Ende“. Also von dir aus linker Unterbauch.
Nachdem 2. mal hatte ich dann eine darmspieglung wo eben divertikel gefunden wurden, das sieht auf den Bildern aus wie kraterlöcher. Das ist auch der diagnostische Unterschied zu einer chronischen Entzündung, das sehen die dann auch
Ja, man kann dagegen nix machen Beim Auftreten, antibiose und Schmerzmittel, das wars. Du kannst aber deine Ernährung umstellen, damit es weniger oder nicht mehr auftritt. Wichtig ist hier eine ballaststoffreiche Ernährung und weniger Fleisch.
Ich persönlich esse seitdem alle 2 Tage 500g yoghurt welchen ich am Abend vorher mit 40gr Quinoa verrühre und dies über Nacht quellen lasse. Quinoa ist eines der ballaststoffreichesten Lebensmittel die es gibt. Seit dem ich das mache, hatte ich keine divertikulitis mehr (Fingers crossed)
Hab seitdem aber auch eine notfallration amoxicilin bei Reisen dabei. Falls es auftritt, dass ich reagieren kann.
Das mit den falsch liegenden darmwindungen ist Quatsch meiner Meinung nach, der dickdarm kann sich nicht einfach verheddern
zumal er mit mit der bauchraum verwachsen ist. Nur der Dünndarm ist „reaktiv“ frei
Was ich mittlerweile festgestellt habe, dass ich meinen Darm mehr wahrnehme, keine Ahnung ob man das so sagen kann. Ich spüre immer mal wieder ein kleines zwicken oder mehr Geräusche. Vlltnist aber auch einfach nur die Hexenjagd meines Kopfes der Angst vor nem erneuten auftreten hat
Das entfernen eines darmsegments ist die ultima Ratio und wird nur gemacht, bei gehäuftem Auftreten und wenn es chronisch ist