Bjarne Riis ist sauer auf Jonas Vingegaard. Der Tour-Sieger von 1996 und langjährige Teamchef hat kein Verständnis dafür, dass Jonas Vingegaard am Montag im Finale der 10. Etappe nicht einmal versucht hat, Tadej Pogacar mit einer Attacke in Schwierigkeiten zu bringen.
Vingegaard habe nur an Pogacars Hinterrad „geklebt, obwohl er derjenige ist, der Zeit gutmachen muss“, schrieb Riis in seiner „B.T.“-Kolumne. Was den Ex-Profi besonders ärgert: Nach der Zielankunft hat Vingegaard seine Leistung gefeiert und gesagt, er fahre wahnsinnig gut. „Das hört sich seltsam für mich an, nachdem er nicht mal versucht hat, Tadej Pogacar anzugreifen.“
„Er kann so etwas nicht einfach sagen, wenn er nicht angegriffen hat. Wenn man mich fragt, ist es ein Fehler“, so Riis weiter. Der ehemalige Profi ärgerte sich zudem sehr über das Visma-Team, das im Vorfeld eine verrückte und spektakuläre Etappe versprach. „Und am Ende kommt nicht der kleinste Furz“, frotzelte Riis.
Bei sowas frage ich mich immer, ob es der Alkoholkonsum nach der Karriere ist, man wieder in den Medien stattfinden will oder er es einfach nicht besser weiß, was als Teamchef mit einer guten Reputation und ehemaliger TdF-Sieger schon traurig wäre.
Das sind doch null Etappen für Vingegaard, wo er Pogacar schlagen kann. Dazu hat es doch perfekt funktioniert für Visma. Es gab einen Etappensieg, UAE ist die ganze Zeit nachgefahren, weil sie Angst vor Attacken hatten, und A.Yates, Soler und Navarez wirken nicht so stark wie die Visma-Leute, gerade wenn jetzt eher das Hochgebirge kommt, was Kuss z.B. deutlich besser liegt als Navarez…
Warum sind alle so unruhig, obwohl noch gar keine richtige Bergetappe war?