klar. und ist ja laut dir dann auch kein problem, dass in deutschland anschläge geplant waren.
Anschlag von Buenos Aires 1992 – Wikipedia
Anschlag von Buenos Aires 1994 – Wikipedia
Ungarn: Anschlag am Flughafen Burgas – Wikipedia
Zypern: Cyprus jails Hezbollah operative for Israel attacks plot - BBC News
und auch interessant, wie du hier mit dem timelink implizieren willst, dass es keine vergewaltigungen gab. sind wir schon fast beim „pics or it didnt happen“. man kann sich ja mal die un-untersuchungen durchlesen. gibt dazu auch einen langen haaretz-artikel:
Zeug*innen, Geständnisse, Bildmaterial: Beweise für Vergewaltigungen der Hamas am 7. Oktober | Heinrich-Böll-Stiftung
Sapir und Yura, zwei junge Menschen, die sich gemeinsam auf dem Partygelände versteckt hatten, berichteten der New York Times, dass sie eine Reihe von Gruppenvergewaltigungen und die Ermordung von Frauen beobachtet hätten, und sie sagten aus, sie hätten zudem gesehen, wie Sexualorgane verstümmelt worden seien. Raz Cohen, der sich in der Nähe des Highway 232 versteckt hatte, berichtete einer Reihe von Medien, darunter dem israelischen Sender Kan 11 und der Times, er habe Gruppenvergewaltigungen und Ermordungen gesehen. Shoham Gueta bestätigte diese Zeugenaussagen. In Großbritannien veröffentlichte die Sunday Times Aussagen eines weiteren Mannes namens Yoni Saadon, der der Zeitung berichtete, er habe Gruppenvergewaltigungen und die Ermordung einer Frau gesehen.
SafeHeart zufolge ist einer der Gründe, weshalb die Zeuginnen in ihrer Obhut noch nicht an die Öffentlichkeit gegangen sind, deren psychischer Zustand, der dies nicht zulasse. Die Organisation, die von klinischen Therapeutinnen gegründet wurde, kooperierte mit dem UN-Team, das die Zeuginnen sexualisierter Gewalt untersucht hatte. Sie sind nun erstmals bereit, öffentlich zu berichten, was sie von ihren Patientinnen erfahren haben, deren Privatsphäre sie jedoch weiterhin schützen.
Der UN-Bericht wurde extrem vorsichtig formuliert und gibt nicht an, in welchem Ausmaß die sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde oder wie systematisch diese Handlungen waren. Patten betont, dass ihr Mandat darin bestünde, Informationen zu sammeln, und nicht darin, eine juristische Untersuchung durchzuführen. Sie weist jedoch auch darauf hin, dass der von ihr geforderte Beweisstandard »hinreichend glaubwürdig« sein müsse. Halperin-Kaddari erläutert, dass das Team, um bestimmte Informationen zu verifizieren, die Aussagen von zumindest zwei unabhängigen Quellen verlange.
Trotz dieser rigorosen Anforderungen kommt der UN-Bericht zu einer eindeutigen Schlussfolgerung. Er stellt fest, dass es hinreichende Gründe für die Annahme gebe, dass mehrere Fälle sexualisierter Gewalt im Zuge der Hamas-Angriffe stattgefunden haben, darunter Vergewaltigung und Gruppenvergewaltigungen an zumindest drei unterschiedlichen Orten: Am Schauplatz des Nova-Festivals, neben dem Highway 232 und in der Nähe eines Luftschutzbunkers beim Kibbuz Re’im. In dem Bericht wird mit der gleichen Gewissheit festgestellt, dass es auf dem Gelände des Festivals zu zahlreichen Fällen sexualisierter Gewalt gekommen ist.
Patten stieß auf ein Muster: Viele Körper, hauptsächlich von Frauen, wurden gefesselt und erschossen gefunden und waren nackt oder wiesen einen nackten Unterkörper auf. Der Bericht beschreibt mindestens 20 Leichen, die als nackt oder teilweise nackt dokumentiert wurden, und zumindest 10 Leichen, deren Hände und/oder Beine gefesselt waren. Die Wortwahl Pattens in diesem Zusammenhang belegt die Zurückhaltung und Vorsicht, die sie bei der Formulierung ihrer Schlussfolgerungen walten ließ.
Zusätzlich zur Schilderung der Zeugenaussagen zu sexualisierter Gewalt listet der Bericht der Association auch Muster sexuellen Missbrauchs auf, derer sich die Terroristen bedienten: Gruppenvergewaltigungen, Angriffe auf Männer (es gibt etliche Augenzeugenberichte, die von männlichen Leichen mit abgetrennten Genitalien berichten), Vergewaltigung in Anwesenheit von Familienmitgliedern oder Mitgliedern der Kibbuz-Gemeinschaften, sowie Ermordung im Zuge der Vergewaltigung. Zudem führt die Association Festbinden und Fesseln sowie das Einführen von Waffen oder Gegenständen in die Genitalien an.
Das Bild, das sich aus der absoluten Mehrheit der Zeugenaussagen ergibt, ist jenes, dass die Frauen, die beim Nova-Festival vergewaltigt wurden, anschließend ermordet wurden. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Frauen, die die Vergewaltigungen, denen sie am 7. Oktober ausgesetzt waren, überlebt haben.
Reasonable Grounds to Believe Conflict-Related Sexual Violence Occurred in Israel During 7 October Attacks, Senior UN Official Tells Security Council | Meetings Coverage and Press Releases