Ich habe gerade leider keine Quelle, aber Israel hat wohl auch wieder die Grenzen für Lebensmittel dicht gemacht. Sie überlegen angeblich auch das Wasser abdrehen zu wollen. Ziel ist wohl, dass sie so Hamas zu einem geänderten Waffenstillstandsvertrag zwingen wollen.
Der Teil des Abkommens mit der Hamas ist ausgelaufen, ja. War also „geplant“
Steht in dem Artikel oben, dass sie sämtliche Lieferungen blockieren und erwägen für den kompletten Gaza Streifen den Strom (wieder) abzustellen
US-Präsident Donald Trump hat der palästinensischen Terrororganisation Hamas scharf gedroht. Sie müsse sofort alle Geiseln freilassen und auch alle Leichen der ermordeten Israelis übergeben, „oder es ist vorbei für euch“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social - teils in Großbuchstaben. „Ich schicke Israel alles, was es braucht, um die Sache zu Ende zu bringen. Kein einziges Hamas-Mitglied wird sicher sein, wenn Ihr nicht tut, was ich sage.“
Noch bisschen eskalieren lassen sagt er sich.
Mit Bomben wäre der Gazastreifen auch schneller platt als durch Bagger. Dann kann der Wiederaufbau direkt beginnen
Noch keiner etwas zu den neuen Bombadements durch Israel geschrieben?
Nach den nächtlichen Luftangriffen auf Ziele der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen hat Israel Bewohnerinnen und Bewohner der dortigen Grenzgebiete zur Flucht aufgerufen. Im gesamten Küstenstreifen dauerten die Kämpfe am Dienstag an. Premier Benjamin Netanjahu hatte ein Vorgehen „mit Wucht“ angekündigt. Nach Hamas-Angaben wurden bisher mehr als 400 Menschen getötet, darunter hochrangige Hamas-Funktionäre.
Kurz nach der Wiederaufnahme von Luftangriffen hat die israelische Armee jetzt mit einem Bodeneinsatz im Gazastreifen begonnen.
Wie steht ihr eigentlich medialen Sprachgebrauch wie in der Tagesschau, wenn sie über Israels Attacken in Gaza berichten.
Gestern wieder aufgefallen „Israel plant dauerhafte Präsenz im nahen Osten“.
Das ist m.e. ein krasser Euphemismus.
Zudem wird international über das Massaker an den Palästinensischen Sanitätern berichtet, die Tagesschau erwähnt es kurz im Liveticker unter „Angriff auf…“
Ja die deutsche Berichterstattung über Israel ist beschämend.
Ja, Israelis werden brutal ermordet und Palästinenser sterben. Bei Statistiken aus dem Gazastreifen wird immer beton, dass diese Zahlen vom Hamas geführten Gesundheitsministerium kommt, aber was Sprecher der IDF sagen wird Kommentarlos 1:1 weitergegeben. Wenn man nur deutsche Medien als Informationsquelle hat lebt man in einem kompletten Paralelluniversium.
"Seit Oktober 2023 haben unzählige Journalist innen und Wissenschaftler*innen präzise und kontinuierlich dargelegt, wie und wo deutsche Medien im Kontext von Gaza, Israel und Palästina versagt haben mit Folgen, die nicht nur kommunikativ, sondern auch politisch und gesellschaftlich tiefgreifend sind. Die Beispiele liegen offen auf dem Tisch und das schon sehr lange.
Journalistisches Fehlverhalten - Einseitigkeit, Sprachverschiebungen, Ausblendungen, bewusste Auslassungen, Dehumanisierung, unkritische Verlautbarungen kann man auch dann benennen, wenn man keine abschließende Analyse des Konflikts zwischen Israel und Palästina vorliegen hat. Es geht hier nicht um eine geopolitische Einordnung Ihrerseits, sondern um journalistisches Handwerk - und seine messbaren, öffentlichen, gravierenden Versäumnisse."
Finde ich so passend
für die Israelis ist das schon längst ein ideologisch geführter Krieg. Die Palästinenser sind in den Augen der Hardliner dort nur Ungeziefer, die Armee handelt dementsprechend. Das Video rund um den Vorfall mit den Sanitätern ist beängstigend.
Und die Süddeutsche Schreibtisch immernoch von „offenbar“ in der Headline.
Es ist einfach Wahnsinn, wie über die Zerstörung des Krankenhauses berichtet wird, im Übrigen ein christliches.
Fokus: Hamas Quartier.
Das ist so unglaublich und menschenverachtend
Unfassbar
Was ist dran unfassbar?
Ist doch gut.
Was ist daran gut?
Israel bereitet sich mit der Einberufung von Reservisten vor härter den Gazastreifen, aber auch mögliche Ziele im Libanon uns Syrien anzugreifen. So etwas kann man schon schwer fassen.
Eine Ausweitung der Angriffe dürfte die ohnehin prekäre humanitäre Lage im Gazastreifen weiter verschärfen. Hilfsorganisationen sprechen von katastrophalen Zuständen. Seit gut zwei Monaten lässt Israel keine Hilfslieferungen mehr in das abgeriegelte Gebiet, in dem rund zwei Millionen Palästinenser leben.
Hinzu kommt, dass Israel scheinbar eine Schiffsflotte mit Hilfsgütern mit Drohnen angegriffen hat. Die Flotte war in Malta, hunderte km von Israel entfernt.
entweder menschenverachtender Provokateur oder seit 1 1/2 Jahren blind auf beiden Augen.
Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung und Zeit sprechen , in der ich nahe des Gazastreifens gelebt habe…
Das prägt halt meine Sichtweise auf diese Ereignisse tiefgreifend. Ich habe dort am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, unter der Bedrohung durch Terror zu leben. Ich erinnere mich gut an die Momente, als der Alarm ertönte und wir in die Luftschutzbunker rennen mussten. Raketenangriffe aus dem Gazastreifen waren stets omnipräsent. Die damit verbundene Angst war sehr real und präsent.
Dabei war ich nicht mal in einer Militärbasis tätig.
Vor dem Hintergrund dieser Erlebnisse und der aktuellen, durch die jüngsten Angriffe verschärften Lage, sehe ich die Einberufung der Reservisten als einen nachvollziehbaren und notwendigen Schritt an. Es signalisiert für mich den entschlossenen Willen Israels, seine Bevölkerung zu schützen und auf die erlebte Bedrohung (nicht erst seit den Angriffen vor 1,5 Jahren) zu reagieren.
Nach meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Einschätzung der aktuellen Situation vertrete ich die Auffassung, dass die Offensive gegen die Hamas nun entschieden geführt werden sollte. Ich denke jetzt ist ein entscheidender Zeitpunkt gekommen, um die Fähigkeiten der Hamas, Terror gegen Israel zu verüben, nachhaltig einzudämmen.
Es ist eine Gelegenheit die Bedrohung grundlegend anzugehen, um zukünftig mehr Sicherheit zu gewährleisten.
Betrachtet man die Diskussionen, die hier oft auf RJ geführt werden, fällt mir dabei etwas auf: Es ist grundsätzlich positiv zu bewerten, dass sich Menschen politisch informieren und austauschen. Dennoch stellt sich mir die Frage, wie fundiert die Bewertung eines so komplexen geopolitischen Konflikts wirklich sein kann, wenn sie primär vom „Schreibtisch aus“ erfolgt. Die Realität vor Ort ist ungleich komplexer und emotional belastender als theoretische Betrachtungen. Wer nicht selbst die unmittelbare Bedrohung, die Angst im Nacken und die NotwendigkeiT Schutz zu suchen, erfahren hat, dem fehlt meiner Meinung nach eine wesentliche Dimension für die Beurteilung der Situation und der daraus resultierenden Maßnahmen. Aus der Distanz des Schreibtisches lässt sich die Tragweite solcher Konflikte nur schwer wirklich ermessen.
Wichtig ist bei der Bewertung dieses Konflikts auch, dass man nicht nur auf die letzten Monate oder Jahre schaut. Dieser Konflikt hat eine sehr lange, belastende Geschichte, die Jahrzehnte zurückreicht. Um die aktuellen Reaktionen einzuordnen, muss man diesen historischen Hintergrund kennen. Man kann die aktuelle Lage nicht isoliert betrachten.
Vor diesem Hintergrund kann ich auch sagen, dass Ich l beide Seiten verstehen kann. Auf beiden Seiten gibt es viel Leid und das Gefühl des Unrechts – das wurde über Generationen weitergegeben. Das macht das Verständnis zwar sehr schwer, aber es ist wichtig, sich darum zu bemühen