Auslöser für das abrupte Karriereende war eine Gehirnerschütterung, die sich Erras von Holstein Kiel im Dezember 2024 im Training zuzogen hatte. Damals bekam er einen Ball an den Kopf. Es war bereits die dritte Gehirnerschütterung seiner Laufbahn und die zweite innerhalb kurzer Zeit. Seitdem stand der frühere Nürnberg- und Bremen-Profi in keinem Pflichtspiel mehr auf dem Platz.
Die Folgen begleiten ihn bis heute. In einem Abschiedsinterview auf der Homepage von Holstein Kiel sagte Erras auf die Frage, wie es ihm mittlerweile gehe: „Leider noch nicht so gut. Ich habe seit der Gehirnerschütterung immer noch Probleme, sodass ich seitdem nicht auf dem Platz stehen konnte und immer noch damit zu kämpfen habe.“
Der Abwehrspieler leidet nach Vereinsangaben weiterhin unter Schwindel und reagiert empfindlich auf Lautstärke. Fortschritte in der Therapie seien bislang nur in kleinen Schritten erkennbar. Besonders belastend ist die Situation auch privat, da Erras gemeinsam mit seiner Frau zwei kleine Kinder hat.